Die Bremer Sicherheitsbehörden betrachten einen Somalier offiziell als bewaffnet und gewalttätig, wobei Polizeibeamte ausdrücklich vor ihm gewarnt werden. Trotzdem bewegt sich der 28-Jährige auf freiem Fuß durch die Straßen. Exklusive interne Dokumente, die NIUS vorliegen, zeigen, dass der Mann der Polizei gegenüber selbst angekündigt hat, Menschen verletzen zu wollen, und zudem mit der Zerstörung von Autos und Häusern gedroht hat. Als politisch motivierter Straftäter im Kontext religiöser Ideologie wird laut Sicherheitskreisen sogar ein Verdacht auf islamistischen Extremismus geäußert.
Die Geschichte beleuchtet ein Problem, das seit dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin äußerst relevant ist: Auch der Attentäter Abdul Balout war den Behörden bestens bekannt, stand unter Beobachtung und wurde vom Terrorabwehrzentrum zuletzt als „Risiko rot“, der höchsten Warnstufe, eingestuft. Das hat den Anschlag nicht verhindert. Wie viele solcher Fälle existieren eigentlich in Deutschland? Deshalb hat NIUS zum ersten Mal exklusiv alle 16 Landesinnenministerien befragt. Die Sache ist eindeutig: Es sind derzeit 410 Gefährder bekannt, die bundesweit beobachtet werden.
Giorgia Meloni hat mehr Eier als die gesamte Bagage europäischer Staats- und Regierungschefs zusammen. Sie setzt Schengen mit Spanien aus und schließt die Grenzen. Ohne Wenn und Aber. Der Rest redet nur.
Zehntausende Migranten erreichen innerhalb kürzester Zeit die spanische Exklave Ceuta. Die Aufnahmeeinrichtungen sind überlastet, das Militär muss die Grenzkräfte unterstützen. Gleichzeitig setzt Spaniens linke Regierung auf die nachträgliche Legalisierung irregulär aufhältiger Migranten. Die Folgen dieser Politik betreffen am Ende die gesamte Europäische Union.
Die Bilder aus Ceuta zeigen mit aller Deutlichkeit, wohin eine Migrationspolitik ohne wirksamen Grenzschutz und glaubwürdige Abschreckung führt. Innerhalb eines Tages gelangten Zehntausende Menschen auf dem Land- und Seeweg aus Marokko in die spanische Exklave. Eine zunächst veröffentlichte Schätzung des spanischen Innenministeriums sprach sogar von mehr als 49.000 illegalen Grenzübertritten innerhalb von 24 Stunden. Diese Angabe wurde später allerdings ohne nähere Erklärung von einer Regierungsseite entfernt.
Bereits vor dem massenhaften Grenzübertritt waren die Einrichtungen in Ceuta hoffnungslos überfüllt. Hunderte Menschen mussten im Freien übernachten. Nachdem die Grenzanlagen innerhalb weniger Stunden überwunden worden waren, kündigte Madrid die Entsendung von Soldaten und zusätzlichen Beamten der Guardia Civil an. Das Militär soll die Grenzkräfte unterstützen und zur Wiederherstellung der Sicherheit beitragen.
Ceuta ist dabei keineswegs nur ein spanisches Problem. Die Exklave bildet gemeinsam mit Melilla die einzige Landgrenze der Europäischen Union auf dem afrikanischen Kontinent. Wer diese Außengrenze nicht ausreichend schützt, öffnet damit auch den Weg zur Weiterwanderung in andere EU-Staaten.
Gleichzeitig verteidigt die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez ihre groß angelegte Regularisierung irregulär aufhältiger Migranten. Personen, die sich bereits vor dem 1. Januar 2026 mindestens fünf Monate durchgehend in Spanien aufhielten und keine Vorstrafen haben, können einen zunächst einjährigen Aufenthalts- und Arbeitstitel erhalten. Die Regierung bezeichnete dieses Programm als einen der wichtigsten Schritte ihrer Amtszeit.
Mehr als eine Million Menschen beantragten bis Ende Juni eine Regularisierung – etwa doppelt so viele, wie ursprünglich erwartet worden waren. Sánchez wertete den großen Andrang als Bestätigung seiner Politik.
Doch genau darin liegt das Problem: Wer illegale Einreise oder einen illegalen Aufenthalt nachträglich belohnt, schwächt jede abschreckende Wirkung. Die Botschaft, die bei potenziellen Migranten und Schleppern ankommt, lautet: Wer es einmal nach Europa geschafft hat und lange genug bleibt, kann auf eine spätere Legalisierung hoffen.
Die Konsequenzen einer solchen Politik bleiben nicht auf Spanien beschränkt. Ungeschützte Außengrenzen führen zu wachsendem Migrationsdruck, zunehmender Weiterwanderung und neuen Belastungen für Kommunen, Wohnungsmarkt, Sicherheitsbehörden und Sozialsysteme in der gesamten Europäischen Union.
Europa benötigt deshalb einen grundlegenden Kurswechsel: sichere Außengrenzen, konsequente Zurückweisungen, schnelle Verfahren, wirksame Rückführungen und Regierungen, die tatsächlich bereit sind, ihr Staatsgebiet zu schützen.
Eine Migrationspolitik ohne Grenzen und ohne Abschreckung ist keine Humanität. Sie ist politischer Kontrollverlust – und die Rechnung dafür bezahlen am Ende die Bürger in ganz Europa.
Heiko Köchel und eine Anrainerin, die am Cizekplatz gegen kriminelle Jugendbanden Wache halten. Nicht alle von der Bürgerwehr wollten aus Angst vor Repressalien vor die Kamera. Foto: unzensuriert
Unzensuriert hat eine Bürgerwehr in Wien-Donaustadt besucht, die österreichweit für Furore sorgt. Was mit Bikern begann, wuchs zu einer Solidaritäts-Gemeinschaft mit Nachbarn aus.
Freitagabend am Cicekplatz im 22. Wiener Gemeindebezirk. Gleich neben dem Kreisverkehr sitzt Heiko Köchel und andere Personen auf Klappstühlen in einer Wiese, die Motorräder stehen auf dem Parkplatz. Köchel – er kommt ursprünglich aus Brandenburg, Deutschland – hat hier etwas auf die Beine gestellt, was in Österreich bislang einmalig ist: Eine Bürgerwehr gegen kriminelle Jugendbanden.
Brutal zusammengeschlagen
Seit 7. Juli patrouillieren auf dem Cizekplatz Biker und Hausfrauen aus der Nachbarschaft, um im Grätzel wieder für Ruhe zu sorgen. Angefangen hat es damit, dass zwei Freunde von Köchel von einer zum Großteil migrantischen Jugendbande brutal zusammengeschlagen wurden. Für Köchel, der nach eigenen Angaben selbst in einem Problembezirk aufgewachsen ist, war klar: „Da muss man etwas tun!“ Biker-Freunde schlossen sich an und wachen seither über das Grätzel, in dem zuvor praktisch täglich Übergriffe auf Passanten erfolgten und Anrainer mit Lärm terrorisiert wurden.
Mit Geldstrafe bedroht
„Als plötzlich 40 Biker aufgefahren waren, riefen die Jugendlichen die Polizei“, erzählt Köchel. „Plötzlich fuhren Streifenwagen mit Blaulicht auf, auch ein Wega-Team war dabei“. Später habe man die Anrainer-Gemeinschaft von der Wiese vertreiben wollen. Ein Polizist drohte den „Beschützern“ mit einer Geldstrafe von 700 Euro – wegen wilden Campierens. Heute werde die Bürgerwehr, die für Ordnung sorgen möchte, von der Exekutive toleriert.
Anrainer bringen Essen und Getränke
Wache gehalten wird praktisch täglich von 17 bis 22 Uhr. Einmal sind es zehn, ein anderes Mal zwanzig Personen, die sich auf der Wiese am Cizekplatz treffen. Anrainer bringen Getränke, aber auch Gegrilltes vorbei. Als Dank dafür, dass sich endlich jemand kümmert um die Sicherheit in ihrer Gegend. Auf die unzensuriert-Frage, was die Bürgerwehr im Ernstfall tun würde, antwortete Köchel: “Wir verständigen zuerst die Polizei, aber wenn jemand mit dem Messer auf mich zugeht, werde ich ihn auf den Boden niederringen und festhalten, bis die Beamten eintreffen”.
Opposition fordert mehr Polizei
Wie berichtet, bedauerte Toni Mahdalik, Zweiter Präsident des Wiener Landtags und FPÖ-Politiker aus Wien-Donaustadt, dass sich die Bürger selbst schützen müssen. Mahdalik forderte auf seiner Facebook-Seite, nachdem unter anderem in der Kronen Zeitung Artikel darüber erschienen sind, unmissverständlich: „Wien braucht endlich wieder Recht und Ordnung statt rot-pinker Verharmlosung.“ Die FPÖ verlangt mehr Polizei, konsequentes Durchgreifen und null Toleranz gegenüber Gewalt und Jugendkriminalität.