Bremen: Des Islamismus verdächtigter Afrikaner droht mit Gewalttaten läuft aber weiterhin frei herum

Screengrab youtube

Die Bremer Sicherheitsbehörden betrachten einen Somalier offiziell als bewaffnet und gewalttätig, wobei Polizeibeamte ausdrücklich vor ihm gewarnt werden. Trotzdem bewegt sich der 28-Jährige auf freiem Fuß durch die Straßen. Exklusive interne Dokumente, die NIUS vorliegen, zeigen, dass der Mann der Polizei gegenüber selbst angekündigt hat, Menschen verletzen zu wollen, und zudem mit der Zerstörung von Autos und Häusern gedroht hat. Als politisch motivierter Straftäter im Kontext religiöser Ideologie wird laut Sicherheitskreisen sogar ein Verdacht auf islamistischen Extremismus geäußert.

Die Geschichte beleuchtet ein Problem, das seit dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin äußerst relevant ist: Auch der Attentäter Abdul Balout war den Behörden bestens bekannt, stand unter Beobachtung und wurde vom Terrorabwehrzentrum zuletzt als „Risiko rot“, der höchsten Warnstufe, eingestuft. Das hat den Anschlag nicht verhindert. Wie viele solcher Fälle existieren eigentlich in Deutschland? Deshalb hat NIUS zum ersten Mal exklusiv alle 16 Landesinnenministerien befragt. Die Sache ist eindeutig: Es sind derzeit 410 Gefährder bekannt, die bundesweit beobachtet werden.

NIUS

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *