Deutschland nimmt achten Verdächtigen fest: Hamas-Netzwerk plante Angriffe auf jüdische Ziele in Europa

In Dänemark wurde ein weiterer mutmaßlicher Hamas-Unterstützer festgenommen. Die Ermittlungen zeigen ein europaweites Waffenbeschaffungsnetz, das offenbar Anschläge auf israelische und jüdische Einrichtungen vorbereiten sollte.

Deutschland nimmt achten Verdächtigen fest: Hamas-Netzwerk plante Angriffe auf jüdische Ziele in Europa
Bildnachweis: Symbolbild / KI

Deutsche Ermittler haben einen weiteren mutmaßlichen Unterstützer eines Hamas-Netzwerks festnehmen lassen, das Waffen für mögliche Anschläge auf jüdische und israelische Ziele in Europa beschafft haben soll. Der Verdächtige, in deutschen Behördenangaben als Yousif C. bezeichnet, wurde nahe Kopenhagen von der dänischen Polizei festgenommen, nachdem die Bundesanwaltschaft einen Haftbefehl erwirkt hatte. Ihm werden unter anderem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft soll er im Juli 2025 fünf Pistolen und Munition an einen weiteren Beschuldigten übergeben haben. Diese Waffen waren demnach für den Weitertransport nach Wien bestimmt.

Damit wächst der Fall zu einem der wichtigsten europäischen Terrorermittlungen im Zusammenhang mit Hamas seit dem 7. Oktober 2023. Schon zuvor hatten Ermittler in mehreren Ländern Spuren eines Netzwerks verfolgt, das Waffen beschafft, transportiert und gelagert haben soll. Im Zentrum steht der Verdacht, dass diese Waffen nicht für gewöhnliche Kriminalität bestimmt waren, sondern für Anschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und anderen europäischen Staaten. Die österreichische Nachrichtendienstbehörde hatte im November in Wien ein Waffenlager entdeckt: fünf Handfeuerwaffen und zehn Magazine lagen in einem Koffer in einem angemieteten Lagerraum. Nach Angaben der Behörden wurden sie mit möglichen Hamas-Operationen in Europa in Verbindung gebracht.

Der nun festgenommene Yousif C. ist bereits der achte Verdächtige in diesem Komplex. Die bisherigen Ermittlungen zeichnen ein alarmierendes Bild: Waffen sollen über verschiedene Länder beschafft und weitergegeben worden sein, darunter Deutschland, Österreich, Dänemark, Großbritannien, Zypern und der Libanon. Ein britischer Staatsbürger, Mohammed A., wurde in London festgenommen. Er soll Waffen nach Österreich transportiert und dort gelagert haben. Ein weiterer Verdächtiger, Mohammad S., wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg festgenommen, nachdem er aus Beirut eingereist war. Ihm wird vorgeworfen, rund 300 Schuss Munition beschafft zu haben.

Für Deutschland ist dieser Fall ein Warnsignal. Antisemitismus ist nicht nur ein Problem von Parolen, Plakaten oder Hasskommentaren. Er kann sich auch in operativen Strukturen zeigen, in Waffenlagern, Reisebewegungen, Geldflüssen und konspirativen Kontakten. Wer nach dem 7. Oktober noch behauptet, Hamas sei nur ein regionales Problem im Nahen Osten, muss auf diese Ermittlungen schauen. Die Terrororganisation und ihr Umfeld denken längst europäisch, wenn es um Propaganda, Einschüchterung und offenbar auch um mögliche Gewalt geht.

Besonders erschütternd ist die Zielrichtung. Es geht nicht um militärische Einrichtungen in einem Kriegsgebiet. Es geht um jüdische und israelische Orte in Europa: Gemeinden, Synagogen, Botschaften, Veranstaltungen, möglicherweise alltägliche Orte jüdischen Lebens. Genau das macht den Fall so schwerwiegend. Jüdisches Leben in Europa steht ohnehin unter wachsendem Druck. Wenn nun zusätzlich mutmaßliche Waffenbeschaffungsnetzwerke mit Hamas-Bezug sichtbar werden, dann darf niemand mehr von abstrakter Bedrohung sprechen.

Die Ermittlungen zeigen zugleich, wie wichtig die Zusammenarbeit europäischer Sicherheitsbehörden ist. Ohne Hinweise, Durchsuchungen, Festnahmen und Informationsaustausch über Grenzen hinweg wäre dieses Netzwerk womöglich deutlich länger aktiv geblieben. Österreich, Deutschland, Dänemark, Großbritannien und weitere Staaten sind in diesem Fall nicht Randakteure, sondern Teil einer gemeinsamen Sicherheitslage. Der Kampf gegen Hamas-Terror endet nicht an Israels Grenze.

Politisch muss daraus eine klare Konsequenz folgen. Europa darf Hamas nicht nur dann ernst nehmen, wenn Raketen auf Israel fliegen. Hamas ist eine Terrororganisation mit internationalem Umfeld, ideologischer Reichweite und mutmaßlichen Unterstützerstrukturen auf europäischem Boden. Wer jüdische Einrichtungen schützen will, muss diese Realität aussprechen. Und wer Israel ständig vorwirft, seine Sicherheitslage zu überzeichnen, sollte zur Kenntnis nehmen, dass deutsche Ermittler mitten in Europa Waffen für mögliche Anschläge auf jüdische Ziele sicherstellen.

Deutschland hat mit der Festnahme des achten Verdächtigen einen wichtigen Schritt getan. Doch der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Jetzt geht es darum, das Netzwerk vollständig offenzulegen, Unterstützer zu identifizieren und mögliche weitere Waffenlager zu finden. Für jüdische Gemeinden zählt nicht die beruhigende Erklärung, sondern der tatsächliche Schutz. Nach diesen Ermittlungen kann niemand mehr sagen, er habe die Gefahr nicht erkennen können.

Deutschland nimmt achten Verdächtigen fest: Hamas-Netzwerk plante Angriffe auf jüdische Ziele in Europa

6,6 Millionen Euro Pflegegeld wurden 2025 unkontrolliert ins Ausland überwiesen

Medforth AI

Pflegegeld wird nicht nur an pflegebedürftige Menschen in Österreich ausbezahlt, sondern auch an im Ausland lebenden Personen. Im Jahr 2025 waren es knapp über 6,6 Millionen Euro, wie Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der freiheitlichen Frauensprecherin Rosa Ecker schrieb. Rund die Hälfte davon – 3,26 Millionen Euro – gehen nach Deutschland, 753.000 Euro nach Kroatien und 568.000 Euro nach Ungarn. Aufgrund der Rechtslage ist Pflegegeld bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen zu bezahlen, wenn die anspruchsberechtigte Person ihren Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraums (z. B. Schweiz) hat.

Aus Schumanns Antworten geht hervor, dass die Kontrolle im Ausland de facto nicht stattfindet. Denn auf die Frage, wie viele Kontrollen bzw. Überprüfungen des Pflegebedarfs von im Ausland lebenden Pflegegeldbeziehern 2025 stattfanden, musste die Sozialministerin zugeben: „Zur konkreten Anzahl liegen seitens der Entscheidungsträger keine statistischen Daten sowie keine automatisierten Auswertungsmöglichkeiten vor.“ Ebenfalls keine Statistiken gibt es bezüglich Rückforderungen von zu Unrecht bezogenem Pflegegeld im Ausland vor.

Ecker kritisiert nicht nur die fehlende Kontrolle von Missbrauchsfällen, sondern auch: „Während im Land Pflegeplätze fehlen, das Pflegepersonal an der Überlastung leidet, die Angehörigen hohe finanzielle Belastungen stemmen müssen und viele ältere Menschen um die Pflegegeld-Einstufung streiten müssen, werden Jahr für Jahr Millionen an Pflegegeld unkontrolliert ins Ausland exportiert.“ Und bezüglich der fehlenden Überprüfung des tatsächlichen Pflegebedarfs von Beziehern im Ausland erinnert Ecker daran, dass es hier um das hart erarbeitete Steuergeld der Österreicher geht.

ZurZeit

Antifa kündigt an, AfD-Parteitag mit Massenblockade lahmzulegen; Staatsanwaltschaft sieht keinen Grund einzuschreiten

Eine Antifa-Gruppierung will den AfD-Bundesparteitag in Erfurt mit massenhaften Blockaden sprengen und nimmt dabei erhebliches Gewaltpotenzial in Kauf. Die zuständige Staatsanwaltschaft Erfurt schaut achselzuckend weg und lehnt Ermittlungen ab.

Wie aus einem Bericht des Magazins Apollo hervorgeht, sieht die Behörde in den offenen Ankündigungen des Antifa-Bündnisses „widersetzen“ keinen Anfangsverdacht für eine Straftat.

Justiz erklärt eine demokratische Partei für vogelfrei

Das Bündnis „widersetzen“ hat auf einer Vorbereitungskonferenz am Erfurter Zughafen detailliert dargelegt, wie es den für den 4. und 5. Juli geplanten AfD-Parteitag durch organisierte Massenblockaden verhindern oder zumindest massiv stören will. Sprecher Noa Sander erklärte unmissverständlich: Man wolle die Zufahrtswege mit Bussen abriegeln, ab sechs Uhr morgens rund um die Stadt aussteigen und „alles dicht machen“. Ziel sei es, den Parteitag „zum Desaster“ werden zu lassen. Die AfD solle als Partei faktisch handlungsunfähig gemacht werden.

Es handelt sich dabei nicht um eine spontane Protestaktion, sondern um eine strategisch geplante Aktion einer selbsternannten antifaschistischen Gruppierung, die sich das Recht herausnimmt, über die Versammlungsfreiheit einer demokratisch legitimierten Partei zu entscheiden. Die AfD ist im Bundestag vertreten und wird von Zehntausenden Bürgern gewählt. Dennoch soll sie durch willkürlich agierende Aktivisten an der Ausübung ihrer demokratischen Rechte gehindert werden.

Staatsanwaltschaft priorisiert Formalien statt Rechtsgüterschutz

AfD-Bundestagsabgeordneter Torben Braga hatte nach den öffentlichen Ankündigungen Strafanzeige gegen Noa Sander gestellt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat diese Anzeige mit Schreiben vom 4. Mai zurückgewiesen. In der Begründung wird ausführlich zitiert, was Sander gesagt hat – und dennoch kein Straftatbestand erkannt.

Weder Landfriedensbruch (§ 125 StGB) noch Nötigung oder öffentliche Aufforderung zu Straftaten lägen vor, heißt es. Für Landfriedensbruch fehle eine bereits bestehende Menschenmenge, die zu Gewalttätigkeiten bereit sei. Eine Nötigung scheitere daran, dass kein konkreter Adressat erkennbar sei. Und eine Aufforderung zu Straftaten erkenne die Behörde nicht, weil der „appellative Charakter“ angeblich nicht deutlich genug sei.

Diese formalistische Betrachtung wirft Fragen auf. Eine demokratisch gewählte Partei soll durch koordinierte Blockaden an der Durchführung ihres Bundesparteitags gehindert werden – und der Rechtsstaat erkennt darin keine relevante Bedrohung. Stattdessen wird der Schutz der Versammlungsfreiheit einer legitimen politischen Kraft hinter Wortklaubereien zurückgestellt.

Gewalt wird zum legitimen Mittel der politischen Konkurrenz

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft sendet ein fatales Signal. Sie stellt die Handlungsfähigkeit einer im Parlament vertretenen Partei hinter die Interessen selbsternannter „Antifaschisten“, die offen ankündigen, politische Gegner mit Massenblockaden lahmlegen zu wollen. Solche Aktionen gehen weit über friedlichen Protest hinaus. Sie zielen darauf ab, die politische Repräsentation eines Teils der Bevölkerung systematisch zu unterlaufen.

Terroristisch agierende Strukturen, die sich das Etikett „antifaschistisch“ geben, beanspruchen hier eine Art Definitionsmacht darüber, welche demokratisch gewählten Kräfte noch agieren dürfen und welche nicht. Die Staatsanwaltschaft, die hier den schützenden Rahmen des Rechtsstaats liefern müsste, verweigert diesen Schutz mit der Begründung, es fehle an formalen Voraussetzungen.

Eine gefährliche Normalisierung politischer Gewaltbereitschaft

Die Ankündigung massenhafter Blockaden mit Bussen und der erklärten Absicht, einen gesamten Parteitag „dicht zu machen“, birgt erhebliches Eskalationspotenzial. Solche Aktionen haben in der Vergangenheit immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Verletzten und erheblichen Einschränkungen der öffentlichen Ordnung geführt. Dennoch bewertet die Staatsanwaltschaft die offene Planung als nicht strafbar.

Damit wird eine gefährliche Entwicklung normalisiert: Dass radikale Gruppen politische Veranstaltungen großer Parteien als legitimes Angriffsziel betrachten dürfen, während der Staat tatenlos zusieht. Für die Demokratie ist dies ein alarmierendes Zeichen. Die Handlungsfähigkeit aller demokratisch legitimierten Kräfte muss gleichermaßen geschützt werden – unabhängig davon, ob sie der Staatsanwaltschaft oder bestimmten Aktivisten genehm sind.

FREIE WELT

Vom Polit-Star zum Straftäter: Tschechischer Ex-Abgeordneter frei

 Dominik Feri. Show Jana KrauseFTV Prima,CC-BY-3.0, Wikimedia Commons

Am 26. Mai 2026 öffnete das Bezirksgericht in Teplice die Tore des Gefängnisses von Teplice und setzte Dominik Feri, einen ehemaligen Abgeordneten des tschechischen Parlaments, auf freien Fuß. Nachdem er kaum zwei Jahre einer dreijährigen Haftstrafe wegen der Vergewaltigung zweier junger Frauen abgesessen hatte – eine davon eine Minderjährige, die er angeblich mit Drogen gefügig gemacht hatte – und dem Versuch, eine dritte zu vergewaltigen, schlenderte Feri unter einer dreijährigen Bewährung mit Aufsicht hinaus. Das Gericht lobte seine „Rehabilitation“ im Gefängnis, seine Arbeit als Reinigungskraft und die Behauptung eines Psychologen, dass er keine Gefahr für die Gesellschaft darstelle. Doch Feri hat seine Verbrechen nie zugegeben, nie echte Reue gezeigt, und seine Opfer „haben Angst, dass er sie weiterhin verletzen wird, vor allem über soziale Netzwerke“, sagte die Anwältin Adéla Hořejší, die sie vertritt.

Das ist nicht nur ein weiterer politischer Skandal. Es ist eine vernichtende Anklage gegen die liberale politische Klasse, die von Identitätspolitik und performativem Progressivismus besessen ist und einen ihrer eigenen Stars schützte, bis die Beweise überwältigend wurden – nur damit ein weiches, nachsichtiges Justizsystem ihm seine Freiheit mit einem Schulterklopfen zurückgab.

Dominik Feri trat 2017 in Erscheinung. Dank seiner großen Präsenz in den sozialen Medien wurde er zum jüngsten Abgeordneten in der tschechischen Geschichte und zum ersten mit afrikanischen Wurzeln. Die liberale TOP-09-Partei förderte ihn gezielt. Er wurde zu ihrem Aushängeschild für ein „modernes“, tolerantes und multikulturelles Tschechien. Politico feierte ihn als einen der 28 Menschen, die Europas Zukunft prägen. Er hüllte sich in die #MeToo-Fahne, wetterte gegen Belästigung und stilisierte sich zum Vorkämpfer der Frauenrechte. Hunderttausende folgten ihm auf Instagram. Die liberale Medienwelt liebte ihn. Er war für sie der lebende Beweis, dass die tschechische Politik angeblich „ihr rassistisches, traditionalistisches Image ablegen und die Zukunft umarmen“ könne.

Die Maske fiel 2021. Mehrere Frauen traten mit herzzerreißenden Schilderungen hervor, wie Feri seine Macht, seinen Status und sein Abgeordnetenbüro genutzt hatte, um sie anzulocken – oft junge Studentinnen oder politische Hoffnungsträgerinnen – und sie dann sexuell zu missbrauchen. Eine Minderjährige sagte aus, sie sei im März 2016 in seiner Wohnung mit Drogen betäubt und fast bewusstlos vergewaltigt worden. Eine andere beschrieb, wie sie im November 2016 vor Angst wie gelähmt war, als Feri ihre Weigerungen ignorierte, sie vergewaltigte und ihr hämisch riet, sie solle „aufhören, Ärger zu machen“.

Im Februar 2018, während er noch Abgeordneter war, versuchte er laut Aussage einer Frau, sie im Parlamentsgebäude selbst zu vergewaltigen – bei einem Gespräch, das sie für ein Praktikumsangebot gehalten hatte. Das Bezirksgericht Prag 3 verurteilte ihn im November 2023 in allen Punkten: zwei Vergewaltigungen und eine versuchte Vergewaltigung. Drei Jahre Haft und über 510.000 Kronen Schmerzensgeld. Alle Berufungen wurden abgelehnt. Im Mai 2024 trat er die Haft an.

Während des gesamten Prozesses und danach spielte Feri das Opfer. Er bestritt alles, nannte es eine politische Hexenjagd und gab nie auch nur ein einziges Mal seine Schuld zu oder entschuldigte sich für das Grauen, das er verursacht hatte. Gerichtsberichte beschrieben, wie er während der Aussagen der Opfer lachte. Sein Verteidigerteam beschmutzte die Glaubwürdigkeit der Frauen. Selbst hinter Gittern blieb die arrogante Haltung bestehen. Im Januar 2026 lehnte das Gericht in Teplice seinen ersten Bewährungsantrag nach der Hälfte der Strafe ab und stellte ausdrücklich fest, dass ihm jede Selbstreflexion fehle und er bei Rückkehr in Machtpositionen ein reales Rückfallrisiko darstelle. Doch vier Monate später, nach nur zwei Dritteln der Strafe, ist er draußen. Dasselbe Gericht spricht nun von „Besserung“. Ein Psychologe bezeugte, seine Persönlichkeit sei „ausgeglichen“ und er stelle keine Gefahr dar. Feri sagte Reportern, er fahre „in die Berge“ und wolle „ein anständiges Leben führen“ und eine Familie gründen.

Dieser Fall stinkt nach der tiefen Fäulnis, vor der wir seit Jahren warnen. Dieselben politischen Kreise, die Feri als Diversitäts-Trophäe hochgejubelt und #MeToo als Waffe gegen ihre Gegner eingesetzt haben, verstummten plötzlich, als einer ihrer glänzenden Stars selbst angeklagt wurde. Liberale Eliten lieben es, normale Europäer über „toxische Männlichkeit“ zu belehren und für weichere, „verständnisvollere“ Ansätze bei der Kriminalität zu plädieren. Doch wenn ihr eigener Goldjunge Frauen direkt in den Machtzentren vergewaltigt, biegt sich das System rückgratlos für eine vorzeitige Entlassung. Drei Jahre waren bereits ein Witz von einer Strafe für solch einen Raubzug. Zwei Jahre abgesessen? Das verspottet jedes Opfer sexueller Gewalt in diesem Land.

FREILICH Magazin

Tatort Klassenzimmer. Ein Vorgeschmack auf unsere Zukunft!

{YouTube CC-BY 4.0}

Unsere Klassenzimmer sind das Abbild unserer künftigen Gesellschaft. Wenn dort hauptsächlich Menschen ohne deutsche Muttersprache sitzen und kaum mehr Christen, sondern hauptsächlich Muslime – dann können wir hochrechnen, wie Europa in 20 Jahren aussieht.
Genau das will ich nicht! Europa wird entkernt, seiner Identität, seiner Sprache, seiner Kultur und seinem Glauben beraubt.
Daher kann es nur heißen: Ab nach Hause!

Lünen: Massenschlägerei zwischen verfeindeten syrischen Großfamilien

Eine Auseinandersetzung zweier Familien sorgte am Mittwochnachmittag (27. Mai) für einen mehrstündigen Einsatz der Polizei in Lünen-Alstedde. Polizisten nahmen mehrere Personen fest.

Wie die Polizei gegenüber DER WESTEN bestätigt, eskalierte die Situation zwischen zwei syrischen Nachbarsfamilien.  derwesten.de

Gegen 16 Uhr wählten Zeugen den Notruf der Polizei und meldeten eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf der Alstedder Straße. Vor Ort eingetroffen stellten die Beamten eine aufgeheizte Stimmung und mehrere aggressive Personen fest. Zehn Personen nahmen sie fest und brachten diese ins Polizeigewahrsam.

Vorangegangen war der Auseinandersetzung ein Fall von häuslicher Gewalt, bei dem ein 35-jähriger Mann seine 33-jährige Ehefrau geschlagen hatte. Die Frau verständigte daraufhin ihre Familienmitglieder in Essen. Diese begaben sich nach Lünen, um den 35-Jährigen zur Rede zu stellen. Im Verlauf des Streits kamen auch Familienangehörige des Ehemannes hinzu und beteiligten sich an der Auseinandersetzung. Es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen, bei denen unter anderem ein Teleskopschlagstock, Gürtel und Holzstöcke eingesetzt wurden. Die Gegenstände stellten die Beamten sicher.

Durch die Körperverletzungen wurden sieben der beteiligten Familienangehörigen und durch Widerstandshandlungen zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

Neben den zehn Ingewahrsamnahmen führten die Polizisten mehrere Gefährderansprachen durch, erteilten insgesamt 17 Platzverweise und leiteten entsprechende Strafverfahren gegen die Beteiligten ein. Zur Bewältigung des Einsatzes war die Polizei Dortmund mit starken Kräften in Lünen präsent. Diese waren teilweise bis nach 20 Uhr gebunden.

feed-reader

Sozen-OB gratuliert zum islamischen Opferfest – aber nicht zu Pfingsten

SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig (r.), hier beim Fastenbrechen im Wiener Rathaus, hat für die Moslems  der Stadt immer freundliche Worte übrig – und vergisst dabei nicht selten die Wiener.
Foto: طرفة بغجاتي-Tarafa Baghajati / Facebook

Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig kann es nicht lassen: Auch heuer hat er den Moslems öffentlich zum Opferfest gratuliert. In einem Facebook-Posting wünschte er “allen Musliminnen und Muslimen besinnliche und friedvolle Feiertage”. In sozialen Medien sorgte das für Diskussionen, denn zu christlichen Feiertagen wie Pfingsten meldete sich der prominente Sozialdemokrat nicht zu Wort.

Regelmäßige Feiertags-Grüße für Moslems

“Viele Musliminnen und Muslime begehen dieser Tage im Kreis ihrer Familien, Freundinnen und Freunde das Opferfest, das als das höchste islamische Fest gilt”, verkündete er auf dem sozialen Netzwerk. Ähnlich äußerste sich ja auch – wie berichtet – Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Die Reaktionen der Österreicher darauf waren da und dort unfreundlich, bei Ludwig hieß es etwa, er sei der “Bürgermeister der anderen”.

Screenshot Facebook / Michael Ludwig

Ludwig pflegt seit Jahren einen engen Umgang mit den Moslems in der Hauptstadt. Immer wieder äußert er sich zu moslemischen Feiertagen wie dem Fastenbrechen oder dem Beginn des Ramadans. Wie berichtet, trifft man ihn auch häufig bei den Festlichkeiten zum Fastenbrechen persönlich an. Bei heimischen und christlichen Traditionen sieht man ihn hingegen weniger.

Ludwig vergisst auf die Wiener

Auch in den Kommentaren unter Ludwigs Beitrag wird das bemängelt – hier einige Beispiele (Rechtschreibfehler im Original):

Es wäre nett, wenn er uns ein schönes Pfingstfest gewünscht hätte

Traurig das der Wiener Bürgermeister den Wienern keine Glückwünsche schickt….

Echt traurig

Ich bin sprachlos, wenn Sie schon gratulieren, dann allen zusammen 

Wahlfang bei den Nicht-Österreichern. 3/4 davon darf eh nicht wählen! Wie weit soll Österreich noch sinken?!

Hoffe auf die nächste Wahl…..dann werden wohl die letzten Munter werden…..

Wo war der Post zu Pfingsten?

Diese Bevölkerung ist ihm lieber und mehr Wert, als die österreichische Bevölkerung!!! Eine Schande.

Unzensuriert

Spanische Sozialisten versinken immer tiefer in Korruptionssumpf; Razzia in der Zentrale der Regierungspartei

Wikipedia/Petronas Lizenz: CC BY-SA 1.0

Während der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez in Rom zu einem Treffen mit dem Papst weilte, fand daheim in Madrid eine Razzia in der Zentrale seiner PSOE statt. Beamte einer Sondereinheit der Guardia Civil untersuchten aufgrund einer richterlichen Anordnung stundenlang den Hauptsitz der sozialistischen Regierungspartei.

Die Hausdurchsuchung erfolgte im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal. Das Nachrichtenportal „Costa de Sol online“ führt dazu aus: „Im Mittelpunkt steht die frühere Parteifunktionärin Leire Díez, auch bekannt als ‚Klempnerin des PSOE‘ — eine informelle Vermittlerin, der vorgeworfen wird, aus Parteigeldern finanziert worden zu sein, um parteischädigende Aktivitäten zu verschleiern oder zu bekämpfen. Konkret wird untersucht, ob der ehemalige Parteisekretär Santos Cerdán ‚auf Kosten von Parteigeldern‘ Zahlungen an Díez geleistet hat.“

Darüber hinaus ermittelt die Justiz auch gegen Sanchez‘ Vorgänger und Parteifreund José Luis Zapatero wegen Korruptionsvorwürfen. Im Zusammenhang mit der Rettung der Billigfluggesellschaft Plus Ultra im Jahr 2021 mit 53 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln wird der frühere sozialistische Ministerpräsident wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Einflussnahme und Urkundenfälschung als Beschuldigter geführt.

Wegen der nunmehrigen Razzia im PSOE-Hauptquartier fordert Santiago Abascal, der Vorsitzender der patriotischen Oppositionspartei Vox, Sanchez & Co zur Rechenschaft zu ziehen: „Keine Woche vergeht, kein Tag, nicht einmal eine Stunde, ohne dass wir neue Details über die Sanchez- und Zapatero-Mafia, die Zapatero- und Sanchez-Mafia erfahren, die Spanien seit acht Jahren regiert. Sie müssen verhaftet und zur Rechenschaft gezogen werden, und das spanische Volk muss wissen, dass alle, die sie noch aus verschiedenen nationalen und internationalen Positionen verteidigen und rechtfertigen, dies nur tun, weil sie Teil derselben Mafia sind.“

zurzeit

Nächster Halt: „Idiocracy“?

Medforth AI

„Die GenZ sei die erste Generation der modernen Geschichte, deren kognitive Fähigkeiten hinter ihrer Vorgängergeneration zurückfielen“ – mit dieser Warnung stellte der Neurowissenschaftler und Bildungsexperte Jared Horvath die Ergebnisse neuer internationaler Studien bei einer Anhörung im US-Senat vor.

„Lese- und Schreibfähigkeiten, Rechenfertigkeiten, Aufmerksamkeit und das abstrakte Denkvermögen haben trotz steigender Schulbesuchsquoten abgenommen“, schreibt Horvath in seiner Stellungnahme. Er weist auf die PISA-Studie und zwei weitere internationale Studien, die Kompetenzen in Mathematik und Naturwissenschaften (Trends in International Mathematics and Science Study) sowie die Kompetenzen im Bereich der Lesefähigkeit (Progress in International Reading Literacy Study) der Schüler messen, hin.

Dieser bedauerliche Trend begann ab Mitte der 2000er Jahre. Zuvor waren die jüngeren Generationen immer schlauer, als die älteren.

„Während des größten Teils des 20. Jahrhunderts verbesserte sich die kognitive Leistungsfähigkeit über Generationen hinweg stetig. Das war vor allem auf den erweiterten Zugang zu formaler Bildung und eine verbesserte Unterrichtsqualität zurückzuführen.“ Seit Mitte der 2000er Jahre stagniere dieser Trend und kehrte sich schließlich in vielen westlichen Ländern um, so Horvath.

Was passiert, wenn die GenZ über schlechtere kognitive Fähigkeiten verfügt als Generationen zuvor?

Seit Beginn der Moderne lebten unsere Gesellschaften mit dem Selbstverständnis, dass jede nächste Generation gebildeter, kompetenter und technologisch fortschrittlicher wird als die vorherige. Kinder sollten ihre Eltern übertreffen und genau darauf beruht der Fortschritt.

Wenn es sich aber tatsächlich bewahrheiten sollte, dass die Generationen Z und Alpha (geboren zwischen 2010 und 2025) schlechtere kognitive Fähigkeiten als ihre Eltern haben, wäre das ein historischer Bruch auf mehreren Ebenen. Am Anfang würden wir das wahrscheinlich gar nicht bemerken, denn die Automatisierung vieler gesellschaftlicher Prozesse, digitale Hilfsmittel und all die technischen Systeme prägen inzwischen unseren Alltag.

Individueller geistiger Rückschritt

Wenn Jugendliche immer mehr Aufgaben in ihre „externen Hirnregionen“ wie Smartphones verlagern, dann bedeutet das nicht nur, dass sie sich schlechter konzentrieren, lesen und schreiben können. Es heißt auch, dass ihre Gehirne verlernen, wie man lernt. Schon jetzt können viele Kinder und Jugendliche nicht mal analoge Uhren lesen – etwas, was einem so elementar vorkommt wie etwa das Schuhebinden. Wenn ein Gehirn die meiste Zeit Informationen nur noch in Form von Reizen und kleinen Fragmenten aufnimmt, was macht dann der Verstand mit komplexen Zusammenhängen, Widersprüchen und Argumentationen? Googeln oder ChatGPT fragen, ob der Freund rechtes Gedankengut hat, weil er Sprudelwasser trinkt?

Technologie

Zwar sind GenZ und Alpha die ersten Digital Natives, also die Generationen, die mit Smartphones und Co. aufwachsen und diese intuitiv benutzen können, entscheidend ist jedoch die Frage, ob sie überhaupt verstehen, wie diese Systeme funktionieren und warum sie sie brauchen. Ja, die Vorgänger-Generationen verstehen das wahrscheinlich zum großen Teil ebenfalls nicht, aber sie haben – hoffentlich – noch andere Gründe, warum sie diese Technologien nutzen und wissen noch, wie sie den Alltag auch ohne WLAN und vollen Akkus meistern können. Die Welt könnte sich zu einem Konstrukt voller hochkomplexer Technologien entwickeln, die sich selbst um ihre eigene Entwicklung kümmern, während der Mensch darauf angewiesen sein wird, alltägliches Wissen – etwa wie man Spiegeleier brät – bei ChatGPT zu erfragen.

Und dann?

In der Kult-Komödie „Idiocracy“ gelten die Protagonisten – ein oberflächlicher Bibliothekar bei der Armee und eine Prostituierte – als die klügsten Menschen der Welt, nachdem sie nach einem 500 Jahre langen Schlaf in einer völlig verblödeten Zukunftsgesellschaft auf einer Müllhalde aufwachen. Wenn sich die Entwicklungen der heutigen GenZ und Alpha tatsächlich so fortsetzen, würden sie wahrscheinlich aus Sicht zukünftiger Generationen als intellektuelle Eliten gelten – einfach, weil sie noch wussten, dass ein Kugelschreiber keine schreibende Kugel war, sondern ein Stift und Wasserkocher kein Beruf.

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