Keine Firewall mehr? Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, ein enger Verbündeter von Bundeskanzler Merz, sorgt mit dem Vorschlag einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD für Kontroversen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.Sandro Halank, Wikimedia Commons , CC BY-SA 4.0

Keine Ausgrenzung mehr, fordert Kretschmer .

Im Vorfeld der Wahlen im September treibt der angeschlagene deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz eine Kabinettsumbildung voran, um die Weichen für die wachsende Gefahr durch die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu stellen.

Inzwischen hat ein wichtiger Verbündeter von Merz eine große Kontroverse ausgelöst, indem er vorschlug, dass die etablierten Konservativen die „Feuermauer“ durchbrechen und mit der AfD, der beliebtesten Partei des Landes, zusammenarbeiten sollten.

Politico berichtete:

„Michael Kretschmer, Ministerpräsident des ostsächsischen Bundeslandes und Mitglied der CDU, der Mitte-Rechts-Partei des Bundeskanzlers, stellt Merz’ Beharren auf dem Erhalt der Schutzmauer des Landes gegen die erstarkende AfD in Frage, und zwar im Vorfeld der entscheidenden Wahlen im September, bei denen die rechtsgerichtete Partei zum ersten Mal die Macht in einer Region übernehmen könnte.“

„Wer immer noch von Firewalls spricht, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, sagte Kretschmer, der eine Minderheitsregierung in Sachsen führt, Anfang der Woche in einem Interview mit dem Handelsblatt. „Wir müssen mit jedem reden, der reden will.“

Als „guter“ globalistischer „Führer“ hat Merz eine Zusammenarbeit mit den AfD-Rechten ausgeschlossen.

In Ostdeutschland zeigen die Umfragen jedoch, dass die AfD in Sachsen-Anhalt die Chance auf eine absolute Mehrheit hat und in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gut abschneidet.

„Auf nationaler Ebene liegt die AfD laut POLITICOs Umfrage unter den Umfragen mit 28 Prozent Zustimmung an der Spitze, gefolgt von den Christdemokraten mit 22 Prozent.“

[…] Der ehemalige kommunistische Osten gilt seit Langem als Hochburg der extremen Rechten. Gerade in dieser Region ist die AfD bekanntermaßen am radikalsten, sowohl personell als auch inhaltlich. Von den fünf ostdeutschen Regionen werden vier regionale Parteiverbände von den Inlandsnachrichtendiensten als rechtsextreme Organisationen eingestuft.

In Sachsen könnte die Partei eine parlamentarische Mehrheit erreichen und damit zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2013 die Macht auf Landesebene übernehmen.

thegatewaypundit

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *