Bereits am vergangen Montag (9.2., um 16:55 Uhr) wurde ein Junger Mann am Gießener Hauptbahnhof durch eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen kontrolliert. Zuvor hatte er einen Zug ohne Fahrschein benutzt.
Während der Kontrolle flüchtete der Mann in den Gleichbereich. Unverzüglich veranlassten die Beamten der Bundespolizei eine Gleissperrung.
Der 21-jähriger Syrer hob mehrere Schottersteine auf und holte zum Wurf gegen die Beamten aus.
Auf Ansprachen der Beamten reagierte der Mann nicht.
Die Beamten begaben sich ins Gleis um ihn aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Die Gleissperrung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestätigt. Aus diesem Grund und weil der 21-Jährige sich wehrte musste der erste Versuch abgebrochen werden und die Beamten verließen den Gleisbereich.
Da der Syrer immer weiter Steine aufhob, sich extrem aggressiv verhielt und auf Ansprachen nicht reagierte setzte ein Beamter Pfefferspray ein.
Daraufhin konnte der Mann aus dem Gleisbereich entfernt und festgenommen werden.
Durch den Einsatz des Pfeffersprays erlitt der Mann sowie mehrere Beamte leichte Augenreizungen, eine Beamtin verletzte sich zudem leicht am Knie, blieb aber dienstfähig.
Der Syrer wurde zwecks weiterer Maßnahmen zur Dienststelle verbracht und von dort in die Psychiatrische Klinik eingewiesen.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
„Eine Mini-Eiszeit kommt“, so titelt ein Vortrag der englischen Sonnenforscherin und Professorin Valentina Zharkova. Ihre These ist umstritten, doch es gibt daneben auch andere Gründe, die für eine bevorstehende Abkühlphase sprechen – wenn auch nicht im Ausmaß einer „Mini-Eiszeit“.
Frau Zharkovas Vorhersage basiert darauf, dass die altbekannten 11-jährigen Sonnenfleckenzyklen seit zwei Jahrzehnten im Abnehmen begriffen sind. Damit geht auch eine leichte Abnahme der Sonnenaktivität einher. Das Zharkova-Sonnenmodell sagt nun für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Abnahme auf Werte vorher, wie sie in der menschenfeindlichen „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1300 und 1850 herrschten. Die meisten Klimaforscher allerdings lehnen die These ab.
Nun aber verdichten sich Indizien, dass der Fortbestand des gegenwärtigen Gunstklimas aus anderen Gründen in Frage gestellt ist. Denn das Klima kennt nicht nur den langfristigen Erwärmungstrend aus der Kleinen Eiszeit heraus – laut zahlreicher neuerer Forschungsarbeiten maßgeblich aufgrund Sonneneinfluss -, sondern auch eine Oszillation mit einer Periodendauer von typisch 6 bis 8 Jahrzehnten. Diese Oszillation überlagert sich dem langfristigen Erwärmungstrend und moduliert ihn abwechselnd nach warm und kühl. Und nach nun gut drei Jahrzehnten Warmphase kündigt sich ihr Ende und der Beginn der kühlen Halbwelle an. Will heißen: kürzere, wolkenreichere, kühlere Sommer, längere und kältere Winter mit mehr Schnee, Frost, Eis, Hagel und Stürmen.
Die Folgen für unsere wettersensiblen Wind- und Sonne-Energien? – Die künftig unsere Stromversorgung zu 80 bis 90 Prozent fast alleine tragen sollen. Bisher kein Thema. Sollte es aber dringend sein: Strom ist die Lebensader unserer Existenz! Hohe Zeit also für eine kritische Analyse.
Die letzte Kühlphase war in den 1940er- bis 1970er-Jahren. Emblematisch dafür der Extremwinter 1963, der längste und kälteste seit 1830. Alles gefror, was nur gefrieren konnte: die großen Flüsse, die Küstengewässer, die Seen. Und die Sommer: ikonisch Rudi Carrells Lied „Wann wird`s mal wieder richtig Sommer“ aus dem Jahr 1975, mit dem Refrainwunsch nach einem „Sommer, wie er früher einmal war, und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr.“ Im Winter 1978/79 in Norddeutschland die „Schneekatastrophe“ mit Schneestürmen und meterhohen Schneewehen, in denen die Züge stecken blieben: „Eisige Kälte und extreme Schneefälle stürzen den Norden ins Chaos.“ In der DDR drohte ein katastrophaler Blackout, weil die Kohle in den Kraftwerksbunkern betonhart festgefroren war. Die wenigen Kernkraftwerke liefen auf Volllast, waren die Rettung.
In den USA noch schlimmer: Serien von Eis- und Schneewintern, snow blizzards erstickten Städte wie New York und Chicago in Schnee. Benzin, Öl und Strom wurden knapp, der Notstand wurde ausgerufen. Das Gespenst einer Blitzeiszeit stieg auf, Meteorologen und Medien schlugen Alarm, ein Dokumentarfilm titelte „Die Eiszeit kommt!“ und zeigte den Planeten unter einem dicken Eispanzer.
In den 1980ern endete die Kaltphase, das Klimapendel schwang – zur Verblüffung der Eiszeit-Alarmisten – Richtung Warmphase. Diese kommt nun laut relevanter Indizien auch an ihr Ende, das Pendel beginnt wieder zurück zu schwingen nach Kühl. Diese Klimaoszillation ist über Jahrhunderte zurück nachgewiesen. Was steckt dahinter? Treiber ist die Pazifische Dekaden-Oszillation (PDO), eine strömungsbedingte Warm-/Kalt-Schwingung des nördlichen Pazifik. Über weiträumige Fernwirkungen vermittels des polaren Jet Stream wirkt die PDO auch auf den Nordatlantik, wo sie zeitverzögert die Atlantische Multidekaden-Oszillation anstößt (AMO).
Der Nordatlantik, Klimaküche Europas, befindet sich seit den 1990ern in der AMO-Warmphase, was die starke Erwärmung erklärt. Gemäß der üblichen Periodik steht in Bälde der Umschwung in die Kühlphase an. Und in der Tat sinkt laut Daten der US-National Oceanic Administration seit 2024 die bisher rekordhohe Wassertemperatur. Im Subpolar-Atlantik, auf Höhe Grönland, fällt die Temperatur noch schneller. Dies gilt als Fingerzeig auf weitere Abkühlung des gesamten Nordatlantik – unseres Klimaregenten.
Ob der diesmal besonders frühe Wintereinbruch in der Nordhemisphäre schon ab September 2025 und die bisherigen „Kälterekorde“ und „historischen Kältewellen“ von Nordamerika über Sibirien bis in den Fernen Osten schon ein Puzzlesteinchen in diesem Bild sind, muss sich noch zeigen. Eindeutig relevant ist aber die kürzliche Meldung über die Temperaturentwicklung der Inneren Arktis: Seit 2016 hat sie sich um 1°C abgekühlt – nicht wenig, wenn man die Erregung über die 1,5° Grad-Erwärmung seit 1900 dagegenhält.
Abkühlung von Arktis, Polarmeer und Nordatlantik: substanzielle Indizien, dass sich die seit Jahrzehnten anhaltende starke Warmphase abschwächt und einem wieder kühleren Klimaregiment Platz machen wird. Ein natürlicher Wechsel wie seit Jahrhunderten belegt. Eine verantwortungsvolle Energiepolitik muss dies vorausschauend in ihre Planungen einbeziehen. Zu rechnen ist mit frostigen, schneereicheren, längeren Wintern und kühleren, wolkenreicheren, nässeren Sommern, sowie auch mit häufigeren und heftigeren Sturmtiefs – die fürchterliche Holland-Sturmflut von 1953 und die Hamburger Sturmflut-Tragödie von 1962 sind ein Memento.
Welche Auswirkungen nun wird all dies für unsere wind- und sonne-zentrierte Stromversorgung haben? Die Frage ist existenziell angesichts der verheerenden Folgen eines Blackout. Im Folgenden eine Kurzanalyse.
Ein raueres Klima führt bei Windrädern zu härteren Einsatzbedingungen und mehr Ausfallzeiten: durch Rotorvereisung, Stürme, härtere Laststöße, erhöhten Verschleiß der hoch belasteten Getriebe, Lager und Aggregate, Materialermüdung durch extreme Temperaturschwankungen, erhöhte Rotorkanten-Erosion durch mehr Regen-, Graupel- und Hagelschlag. Aktuelle Meldung aus dem frostigen Finnland: die Windstromerzeugung „fast zum Erliegen gekommen“ durch Rotorvereisung; selbst dünnes Eis führt zu Unwuchten und Abschaltungen.
Bei Offshore-Windrädern werden sich die jetzt schon gravierenden Ausfallprobleme aufgrund der extremen Einsatzbedingungen noch verschärfen: Dauerbelastung durch Wellenschlag, Salzkorrosion, Stürme, daneben noch gefährlichere Wartung und Reparatur. Windräder schalten sich bei Sturmstärke ab, was tagelang andauern kann.
Insgesamt mehr Stillstand, geringere Anlagenlebensdauer und Rentabilität. Große Windanlagen-Bauer wie Siemens Energy und General Electric kumulieren seit Jahren riesige Verluste bis über 10 Milliarden aufgrund technischer Probleme durch die harten Beanspruchungen. Raues Klima wird dies noch verschärfen.
Und die Photovoltaik? Auch sie verlöre Ertrag und Rentabilität, durch längere Wolkenbedeckung, durch Schnee und Eis. Die im Winter regelmäßig auftretenden Dunkelflauten – kein PV-Strom, kein Wind-Strom – würden also noch häufiger. Und damit das Blackout-Risiko. Wobei bei den oft deutschlandweiten Flauten auch eine Vervielfachung der Windräder nichts nützen würde.
Verschärfend kommt hinzu, dass in harten Wintern der Strombedarf drastisch steigen wird, zumal angesichts der Elektrifizierung unseres Lebens. Beispiel Wärmepumpe: Mit sinkender Temperatur fällt die Leistungszahl und steigt der Stromverbrauch – um typisch das Doppelte bei Frost (-10 Grad) gegenüber milden +5 Grad. Oder Beispiel E-Auto: Bei Kälte schnellt der Energieverbrauch in die Höhe. So müssen etwa der Innenraum und die enorm schwere Batterie beheizt werden. Bei typischen Pendlerfahrten schlägt das heftig zu Buche: Im NCAP-Test (23 Kilometer) stieg laut ADAC der Verbrauch bei -7 Grad gegenüber + 23 Grad um durchschnittlich 70 Prozent, beim VW ID.5 sogar um 107 Prozent.
Fazit: Bei rauerem Klima wird das jetzt schon fragile Wind- und Sonne-Stromsystem noch fragiler. Und trifft zusätzlich auf massiv höheren Bedarf. Bekanntlich ist zur Blackout-Vermeidung eine ganze Flotte von bis zu 71 Reserve-Gaskraftwerken nötig (laut Bundesnetzagentur) – ein ungeheures Verlustunternehmen, ein Schildbürgerstreich, für den die Bürger und die Wirtschaft geradestehen müssten. Die Realisierbarkeit schwebt wegen zahlloser Probleme zwischen Hoffen und Utopie.
Und jetzt noch zu schlechter Letzt: Der Bundesrechnungshof, flankiert von Fachprofessoren, sieht schon jetzt die Stromversorgung mittelfristig gefährdet – aufgrund Wind-/Sonne-Lastigkeit. Trotzdem folgt die Politik dem grünen Kurs des noch weiteren massiven Ausbaus. Ungebremst hinein in den Zukunftsnebel, in dem sich Ungutes verbirgt.
Zum Autor: Dr. Werner Huber ist Physiker. Seine Bücher umfassen ein Themenspektrum von Kulturgeschichte bis zur Zukunft unserer Gesellschaft. Für Klima-Wahrheit recherchierte er auch zurückgehaltene Informationen, die ein neues Licht auf Klimawandel und Klimakampagne werfen.
Ein ukrainischer Major hat in einem Video mit einem schnellen Militärschlag gegen Ungarn gedroht – eine direkte Provokation gegenüber Budapest. Die Aussagen von Jewhen Karas fallen in eine Phase erhöhter Spannungen zwischen Kiew und Budapest. Auch in Österreich verurteilen prominente Stimmen die Verbalattacken.
Drohungen gegen Ungarn, Hetze gegen Orbán
Karas, Major der ukrainischen Streitkräfte und ehemaliger Anführer der faschistischen Gruppe C14 – eine für ihre gewalttätigen Aktionen bekannte Organisation –, prahlte in einem kürzlich verbreiteten Video, eine ukrainische Brigade könne “in zwei Minuten” in Ungarn eintreffen. Die Drohung richte sich gegen Ministerpräsident Viktor Orbán, den er als Provokateur und “KGB-Agent” diffamierte. Das Video wurde von Orbáns Berater Balázs Orbán auf X geteilt und löste sofortige Reaktionen aus.
Ukraine-Major war von Selenskyj ausgezeichnet worden
Ungarns Staatskanzleichef Gergely Gulyás sprach von einer “militärischen Drohung aus Kiew”, die eine “neue Dimension” erreiche. Er betonte, Karas sei von Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj für Kriegseinsätze ausgezeichnet worden, was auf offizielle Billigung hindeute. Gulyás forderte, die Warnung ernst zu nehmen, obwohl ein Angriff auf den EU- und Nato-Mitgliedstaat als unwahrscheinlich gilt; eine Nato-Konsultation sei nicht erfolgt.
Orbán liest der Ukraine die Leviten
Die Vorfälle eskalieren vor der ungarischen Parlamentswahl am 12. April 2026, bei der Orbáns Fidesz-Partei antritt. Orbán hatte die Ukraine kürzlich als “Feind Ungarns” bezeichnet, da sie Ungarn von russischer Energie fernhalten wolle. Budapest sieht dies als Einmischung eines Nicht-EU- und Nicht-Nato-Landes in seine Innenpolitik.
FPÖ entsetzt über Drohungen
Unterstützung für Ungarn kam von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker: Er könne die Empörung des ungarischen Kanzleramtsministers Gulyás voll und ganz nachvollziehen, ließ er mitteilen:
Vor dem Konterfei des ehemaligen Faschistenführers Stepan Bandera drohte dieser Ex-Anführer einer Neonazi-Truppe, Karas, in Ungarn mit einer Brigade einzumarschieren.
Bizarre “Fake News” aus Ukraine gegen Ungarn
Zudem hatte der Vize-Vorsitzende der Staatlichen Fernseh- und Rundfunkkommission der Ukraine, Bohdan Cervak, völlig faktenfrei behauptet, dass Ungarn die Ukraine “vernichten” wolle und es dafür unweigerlich Vergeltung geben werde. Ein Skandal, wie Hafenecker betonte – denn:
Eine Distanzierung von offiziellen Stellen der Ukraine ist bis dato nicht bekannt. Insgesamt zeigt dieser Skandal wieder einmal, wie die korruptionsgebeutelte Selenskyj-Regierung tickt, die von den Systemparteien mit Milliarden österreichischen Steuergelds auch noch unterstützt wird!
FPÖ weiter für Ende der Ukraine-Zahlungen
Er erneuerte die Forderung der FPÖ, Geldgeschenke an die Ukraine sofort einzustellen: Niemand habe “die Österreicher gefragt, ob sie der Kriegspartei Ukraine Milliarden ihres hart erarbeiteten Steuergelds überhaupt schenken und über die zynische Friedensfazilität sogar neutralitätswidrig Waffen mitfinanzieren wollen, während sie selbst unter der massiven Teuerung leiden”, stellte Hafenecker klar. Er bekräftigte die Forderung von FPÖ-Chef Herbert Kickl nach einer Volksabstimmung, bei der unter anderem auch über die Ukraine-Zahlungen im Rahmen eines “Tags des Volkes” abgestimmt werden soll.
Warum schweigt Meinl-Reisinger?
Auch an der Verlierer-Ampel hat der blaue Generalsekretär Kritik: Das Schweigen von Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete er als “entlarvend”:
Sonst meldet sie sich immer bei jeder auch noch so unpassenden Gelegenheit zu Wort und redet groß von der Sicherheit Europas – wenn aber ein befreundetes Nachbarland verbal bedroht wird, dann schweigt sie, vor allem, wenn es sich auch noch um ein aus ihrer Sicht unliebsames, patriotisch regiertes Nachbarland handelt. Das sagt sehr viel über sie und den Rest dieser Verlierer-Ampel aus.
Ein ehemaliger Gemeinderat der Grünen Bürgerliste Vahrn steht erneut wegen eines umstrittenen Social-Media-Kommentars in der Kritik. Konkret geht es um Lukas Rossmann, dem laut Hinweisen eines UT24-Lesers vorgeworfen wird, auf der Facebook-Seite der Antifa Meran den Kommentar „Hab was: 1312“ veröffentlicht zu haben. Der Beitrag steht im Zusammenhang mit einem geteilten Video, das einen brutalen Angriff linksextremistischer Täter auf einen Polizeibeamten zeigt. Die Zahlenkombination „1312“ gilt als Zahlencode für den Slogan „ACAB – All cops are bastards“ und wird regelmäßig als pauschale Abwertung von Polizeikräften verstanden.
Lukas Rossmann ist wohl ein Wiederholungstäter. Erneut sorgt der Vahrner mit extremistischen Äußerungen für Aufsehen – und bringt die Grünen in Erklärungsnot.
Kein Einzelfall – So reagieren die Grünen
Die Südtiroler Grünen wurden mit dem Kommentar von UT24 konfrontiert.
In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte der grüne Co-Vorsitzende Luca Bertolini, für die Partei sei jede Form politischer Gewalt inakzeptabel. Ebenso lehne man jede Ausdrucksweise ab, die als Rechtfertigung oder Unterstützung gewalttätiger Handlungen interpretiert werden könne – insbesondere dann, wenn sie sich gegen Personen oder Institutionen richte. Politische Auseinandersetzungen müssten stets demokratisch, zivil und respektvoll geführt werden. Auf den konkreten Fall um Lukas Rossmann ging die Parteiführung nicht näher ein.
Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall: Der Vahrner war bereits in der Vergangenheit mit einem extremistischen Online-Kommentar aufgefallen (UT24 berichtete). Im Vorfeld der Landtagswahlen in Bayern reagierte er unter seinem Künstlernamen „Swaglos“ auf die Ankündigung eines Wahlkampfauftritts der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch in München mit den Worten: „Wie wärs mit Napalm aufm Marienplatz jetzt sofort?“ Napalm ist ein Brandkampfstoff mit erheblicher Zerstörungskraft.
Bislang keine Konsequenzen
Gegenüber UT24 bestätigte Lukas Rossmann damals, dass der Napalm-Kommentar von ihm stamme. Er erklärte, er habe sich sprachlicher Bilder aus der Hip-Hop-Kultur bedient. Weitere Angaben machte er nicht. Sein Account auf der Plattform X wurde in der Folge gelöscht. Eine parteiinterne Reaktion blieb damals zunächst aus.
Der neue „1312“-Kommentar von Lukas Rossmann dürfte die Südtiroler Grünen daher wenig erfreuen. Denn er beweist damit abermals, dass er aus seinen Fehlern nicht gelernt haben dürfte. Ganz im Gegenteil: er befürwortet sogar offen linksextreme Gewalt gegen Polizisten.
Inwieweit die Südtiroler Grünen mit den Ansichten ihres ehemaligen Gemeinderates umgehen werden, wird sich zeigen. Seine bisherigen Entgleisungen waren jedoch offensichtlich kein Grund für eine Distanzierung oder anderweitige Konsequenzen.
Aktuell leben 1.975.907 Menschen in Hamburg. Dies geht aus der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Unter ihnen befinden sich 238 Personen, die im Melderegister als „divers“ eingetragen sind, was einem Anteil von 0,012 Prozent an der Gesamtbevölkerung entspricht.
Die Zahlen werfen ein Schlaglicht auf das Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftspolitischer Debatte und statistischer Realität. Während bundesweit immer wieder über immer neue Regelungen, Beauftragte und Professuren im Zeichen von „Gender“ diskutiert wird, zeigt sich in der Hansestadt, dass die betreffende Personengruppe sich im Promillebereich bewegt.
Die offizielle Einwohnerzahl verteilt sich auf sieben Bezirke. Den höchsten Anteil hat der Bezirk Wandsbek mit 457.125 Einwohnern, gefolgt von Hamburg-Nord mit 332.031 und Hamburg-Mitte mit 310.635 Einwohnern. Von den 1.975.907 gemeldeten Einwohnern sind 970.980 männlich, was einem Anteil von 49,14 Prozent entspricht.
Die Zahl der Personen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ summiert sich stadtweit auf 238. Bezirksweise ergibt sich das folgende Bild: 53 Personen leben in Hamburg-Mitte, 34 in Altona, 41 in Eimsbüttel, 38 in Hamburg-Nord, 41 in Wandsbek, 12 in Bergedorf und 19 in Harburg. Die prozentualen Werte bewegen sich je Bezirk zwischen 0,001 und 0,003 Prozent.
Auffällig ist die Entwicklung der vergangenen Jahre. Während 2020 lediglich 14 Personen mit dem entsprechenden Eintrag registriert waren, waren es 2021 bereits 22 und 2022 dann 31. Mittlerweile liegt die Zahl bei 238. Dieser sprunghafte Zuwachs fällt zeitlich mit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes im November 2024 zusammen.
Vor diesem Hintergrund sieht der AfD-Abgeordnete Eugen Seiler die politische Diskussion aus dem Gleichgewicht geraten. Die Entwicklung zeige zweierlei zugleich: „einen deutlichen Anstieg der Einträge – und dennoch eine weiterhin äußerst geringe absolute Größenordnung. Auch nach dem sprunghaften Zuwachs sprechen wir über 238 Personen in einer Stadt mit fast zwei Millionen Einwohnern“. Dass für eine derartige „künstlich konstruierte Minderheit“ immer wieder Sonderreglungen eingeführt und Stellen geschaffen würden, wie Genderbeauftragte oder Genderprofessuren, sei „völlig unverhältnismäßig“, kritisiert er. Das Selbstbestimmungsgesetz stehe exemplarisch für den „völlig falschen ideologiegetriebenen Weg“ und müsse deshalb insgesamt wieder abgeschafft werden, „damit Politik sich wieder an Maß und Verhältnismäßigkeit orientiert“, fordert der Abgeordnete.
Am Mittwoch (11. Februar) kam es gegen 22:25 Uhr in einer Stadtbahn der Linie U42 (Fahrtrichtung von Grevel nach Hombruch, Höhe Bornstraße) zu einer gefährlichen Körperverletzung. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich ein 46-jähriger Dortmunder gemeinsam mit wenigen weiteren Fahrgästen in der Bahn. Im selben Abteil telefonierte ein Mann lautstark mit seinem Mobiltelefon. Nachdem der 46-Jährige ihn darauf ansprach, entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit. Im weiteren Verlauf stach der Tatverdächtige dem Geschädigten mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich ein Klappmesser, in den Nacken.
An der Haltestelle “Glückaufstraße” verließ der Tatverdächtige die Bahn und flüchtete fußläufig in Richtung Süden.
Rettungskräfte versorgten den Verletzten an der nächsten Haltestelle und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. Der Mann konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden.
Nach dem Zeugenaufruf meldete sich ein Hinweisgeber aufgrund der veröffentlichten Personenbeschreibung bei der Polizei. Am Donnerstag (12.2.) erkannte der Zeuge den Tatverdächtigen an der Haltestelle Altenderner Straße in einem Bus wieder und informierte umgehend die Polizei.
Einsatzkräfte trafen den Täter kurz darauf an. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten das mutmaßliche Tatmesser. Gegen den Tatverdächtigen lag zudem ein Haftbefehl wegen Wohnungseinbruchs vor. In einer ersten Einlassung gab der Mann an, an dem Vorfall in der U-Bahn beteiligt gewesen zu sein.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen, in Dortmund gemeldeten Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Die Beamten brachten ihn in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht von Montag auf Dienstag buchte ein 17-Jähriger die Dienste einer Prostituierten zu einem Hausbesuch. Nach Beendigung der Dienstleistung seitens der 41-Jährigen war der Jugendliche mit selbiger unzufrieden und forderte die vereinbarten 250 Euro zurück, die er per Vorkasse entrichtet hatte. Da die Geschädigte die Herausgabe verweigerte, bedrohte er sie mutmaßlich mit einem Messer gegen den Hals und erlangte so das Geld zurück. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug. Der 17-Jährige mit algerischer Staatsangehörigkeit wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht von Donnerstag, 12. Februar, auf Freitag kam es auf einem Parkplatz in der Nähe eines Festzelts in Grefrath zu einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein 20-Jähriger eine Stichverletzung erlitten hat. Tatverdächtig ist ein 16-Jähriger afghanischer Staatsangehörigkeit.
Der Vorfall ereignete sich gegen 23:45 Uhr. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen dem 20-Jährigen und drei Männern. Im weiteren Verlauf soll einer der Männer laut Zeugenaussagen ein Messer gezogen und dem 20-Jährigen eine Stichverletzung zugefügt haben. Der Tatverdächtige und ein weiterer Mann flüchteten unmittelbar danach vom Tatort. Ein Beteiligter wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.
Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zu diesem Zeitpunkt konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung nahmen die Einsatzkräfte den 16-jährigen Tatverdächtigen fest. Der dritte Tatverdächtige stellte sich am Freitagmorgen auf einer Polizeiwache.
Der 16-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Haftrichter wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags vorgeführt. Die anderen beiden Festgenommenen wurden mangels dringenden Tatverdachts auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen.
Der Gesundheitszustand des 20-Jährigen hat sich aktuell stabilisiert, er wird im Krankenhaus aber weiterhin medizinisch behandelt.
Die genauen Hintergründe der Tat sind weiter unklar. Das Polizeipräsidium Mönchengladbach hat die Ermittlungen übernommen.
Ein junger französischer nationalistischer Aktivist kämpft nach einem brutalen Straßenangriff in Lyon um sein Leben. Der Vorfall hat die nationale Empörung über die politische Gewalt der radikalen Linken und das Klima der Straflosigkeit im Umfeld selbsternannter „antifaschistischer“ Gruppen neu entfacht.
Das Opfer, ein 23-jähriger Mann namens Quentin, befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand und soll hirntot sein – nach einem brutalen Angriff, der sich am Abend des 12. Februar ereignete.
Die Gewalt brach am Rande einer Konferenz an der Sciences Po Lyon aus, an der auch Rima Hassan, ein Mitglied des Europäischen Parlaments und der linksextremen Partei La France Insoumise (LFI), teilnahm. Es ist erwähnenswert, dass LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon vor einigen Wochen bei einer Wahlkampfveranstaltung erklärte, seine Partei sei die Partei des „Großen Austauschs“.
Die Veranstaltung, die sich auf die Beziehungen zwischen der EU und dem Nahen Osten konzentrierte, wurde im Inneren des Veranstaltungsortes herzlich aufgenommen, während draußen Spannungen schwelten.
Demonstrantinnen des Collectif Némésis, einer nationalistisch-feministischen Gruppe, die für ihren Widerstand gegen Masseneinwanderung und islamistischen Einfluss bekannt ist, versammelten sich, um gegen Hassans Auftritt zu protestieren. Die Aktivistinnen entrollten Transparente, auf denen sie die sogenannte „islamistische Linke“ kritisierten, was sofort Feindseligkeiten von schwarz gekleideten und maskierten Gegendemonstranten hervorrief.
Laut verschiedenen Augenzeugenberichten vor Ort eskalierte die Situation rasch. Weibliche Demonstrantinnen der nationalistisch-feministischen Seite wurden angeblich umzingelt, geschubst und körperlich angegriffen. Mindestens eine 19-jährige Frau soll bei der ersten Auseinandersetzung gewürgt und weggeschleift worden sein.
🚨 BREAKING:
🇫🇷 More than 40 antifa members beat a young French conservative to death in France.
He was on the security staff protecting Collectif Némésis (@Coll_Nemesis), an organisation campaigning for women’s safety.
Quentin, der zu einem informellen Sicherheitsteam gehörte, das die Frauen beschützen sollte, schritt ein, als die Gruppe versuchte, sich aufzulösen. Er und ein anderer Mann wurden daraufhin angeblich von einer Gruppe maskierter Angreifer durch die umliegenden Straßen verfolgt.
Was dann folgte, so Zeugenaussagen, war ein koordinierter Hinterhalt. Die beiden Männer wurden in einem ruhigen Viertel des 5. Arrondissements von Lyon angegriffen, wo Quentin, nachdem sein Kopf auf den Asphalt aufgeschlagen war, zu Boden geschlagen und wiederholt getreten wurde.
Anschließend wurden kurz vor 20 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Während eines der Opfer nur relativ leichte Verletzungen erlitt, brach Quentin kurz darauf zusammen, krampfte noch am Unfallort und musste notfallmäßig intubiert werden, bevor er ins örtliche Krankenhaus transportiert wurde.
Ärzte bestätigten später, dass Quentin ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, das mit einer Hirnblutung identisch war. Seine Familie erklärte daraufhin, er befinde sich „zwischen Leben und Tod“, während Collectif Némésis später mitteilte, er sei für hirntot erklärt worden.
Die Staatsanwaltschaft Lyon hat Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung eingeleitet und erklärt, die Umstände des Angriffs würden noch untersucht. Bislang haben die Behörden davon abgesehen, Verdächtige zu benennen oder mutmaßliche Tätergruppen zu nennen.
Das Collectif Némésis hingegen hat Jeune Garde Antifa öffentlich beschuldigt, den Angriff verübt zu haben. Die Organisation behauptet, die Angreifer seien maskiert gewesen, mit verstärkten Handschuhen und Tränengas ausgerüstet gewesen und hätten mit klarer Vorbedacht gehandelt.
Der Bürgermeister von Lyon, Grégory Doucet (Grüne Partei), verurteilte die von ihm als „äußerst gewalttätige Schlägerei“ bezeichnete Auseinandersetzung und sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus, ohne jedoch auf die ideologische Verantwortung einzugehen. Seine Stellungnahme wurde von nationalistischen Persönlichkeiten als ausweichend und moralisch unzureichend kritisiert.
Auf nationaler Ebene zeigten sich konservative und nationalistische Politiker deutlich weniger zurückhaltend. Marion Maréchal bezeichnete den Vorfall als „Lynchjustiz durch ein Antifa-Kommando“ und warf dem politischen Establishment vor, linksextreme Gewalt zu tolerieren.
Éric Zemmour von der rechtspopulistischen Partei Reconquer schloss sich diesen Behauptungen an und brachte die mutmaßlichen Angreifer direkt mit linksextremen Netzwerken in Verbindung, die dem LFI-Vorsitzenden Jean-Luc Mélenchon nahestehen. Er warnte, dass solche Gewalt die vorhersehbare Folge jahrelanger Untätigkeit der Justiz, aggressiver Rhetorik und ideologischer Verleugnung sei.
Der Anschlag ereignete sich inmitten wachsender Kontroversen über den Umgang der Regierung mit extremistischen Gruppen. Erst wenige Tage zuvor hatten Abgeordnete der Partei La France Insoumise die Auflösung der Jeune Garde öffentlich abgelehnt und argumentiert, antifaschistische Organisationen seien notwendig, um der sogenannten „Rechtsextremen“ entgegenzuwirken.