Nachdem ein 43-jähriger Mann mit einer Schnittverletzung im Brustbereich gegen 22:00 Uhr ein Unfallkrankenhaus aufgesucht hatte, verständigten Spitalsmitarbeiter den Polizeinotruf, da der Mann angab, attackiert worden zu sein.
Gegenüber Polizisten der Polizeiinspektion Am Schöpfwerk gab der 43-Jährige an, er sei gegen 21:00 Uhr in der Favoritenstraße unvermittelt von einer Gruppe arabisch aussehender Männer angegriffen und mit einem scharfen Gegenstand verletzt worden. Eine vorherige Auseinandersetzung habe es laut seinen Angaben nicht gegeben, die mutmaßlichen Täter seien ihm unbekannt.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Month: October 2025
Jede fünfte deutsche Stadt plant die Stilllegung ihrer Gasnetze

Die deutsche Partei „Die Grünen“ ist zwar nicht mehr an der Macht, doch das Streben des Landes nach „Klimaneutralität“ geht unvermindert weiter.
Um die Deutschen von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen, planen fast 20 Prozent der Städte, ihre Verteilungsnetze für Erdgas stillzulegen. Dies gab der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) am 24. Oktober bekannt.
Laut einer am 23. Oktober veröffentlichten VKU-Umfrage unter 609 kommunalen Versorgungsunternehmen gaben 19 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Gasnetze in den kommenden Jahren stilllegen und sich in erster Linie auf die Wärmeversorgung ihrer Kunden durch Fernwärme und elektrische Wärmepumpen konzentrieren wollen.
Weitere 23 Prozent gaben an, dass sie einen Teil des Gasnetzes stilllegen und den verbleibenden Teil für die Nutzung „grüner” Gase wie Wasserstoff oder Biomethan umrüsten würden – wobei diese jedoch in erster Linie zur Versorgung von Unternehmen und nicht von Haushalten dienen würden.
Etwa 46 Prozent der kommunalen Versorgungsunternehmen gaben an, dass sie noch keine konkreten Pläne hätten.
VKU-Präsident Ingbert Liebing sagte, die Mehrheit der kommunalen Versorgungsunternehmen befinde sich derzeit „in der Schwebe”, darunter auch die vielen Millionen Kunden des Verbandes.
„Wir fordern die Bundesregierung auf, schnell Rechtssicherheit und Planungssicherheit für Gasnetze zu schaffen. Wir brauchen Klarheit für einen geordneten Ausstieg aus Erdgas – sowohl für die Umstellung auf Wasserstoffverteilungsnetze oder für die Nutzung mit Biomethan als auch für die Stilllegung”, sagte Liebing.
Deutschland hat sich offiziell das Ziel gesetzt, bis 2045 „klimaneutral“ zu werden und die Netto-Treibhausgasemissionen auf null zu senken. Friedrich Merz, seit Mai Bundeskanzler, erklärte am 21. Oktober, seine Regierung halte an der Frist 2045 fest.
Der Fahrplan für dieses ehrgeizige Ziel wurde im Klimaschutzgesetz festgeschrieben – mit dem Verzicht auf Erdgas als einer der Schritte auf dem Weg dorthin.
Einige Städte versuchen sogar, die offizielle Frist vorzuverlegen. In Mannheim, einer Industriestadt mit 320.000 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, kündigte das kommunale Versorgungsunternehmen MVV im November letzten Jahres an, sein Gasnetz bis 2035 stillzulegen.
Die Entscheidung zur Abschaltung der Netze hat bei zahlreichen Anwohnern Empörung ausgelöst.
Viele haben sich einer Bürgerinitiative angeschlossen, die versucht, dies zu verhindern, mit dem Argument, dass nicht alle Haushalte auf Fernwärme umsteigen könnten und viel Geld für die Installation von Wärmepumpen ausgeben müssten.
Rheinland-Pfalz: SPD-Ministerpräsident Schweitzer trifft Rapper mit Gewaltfantasien gegen die AfD

Laut einem dpa-Bericht suchte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, Foto) vor Beginn der Ministerpräsidentenkonferenz vergangene Woche in Mainz das Gespräch mit Demonstranten, die Plakate mit den Aufschriften „Mainz für das AfD-Verbot“ und „Für unser Grundgesetz“ trugen. Das Treffen fand kurz vor dem offiziellen Start des zweitägigen Spitzentreffens statt.
Aus der AfD-Fraktion im Landtag kam scharfe Kritik daran. Der Fraktionsvorsitzende Jan Bollinger erklärte in einer Aussendung: „Der SPD schwimmen die Felle in Bund und Land aufgrund ihres langjährigen Regierungsversagens davon, im Bund ist die Anzahl der SPD-Stammwähler vor kurzem in den einstelligen Prozentbereich gesunken“. Von dieser „desolaten Lage“ möchten die SPD in Rheinland-Pfalz und Ministerpräsident Schweitzer „offensichtlich mit der Inszenierung einer Demonstration gegen die AfD-Opposition ablenken“.
Für Aufsehen sorgte vor allem ein Foto, das Schweitzer bei dem Treffen zeigt. In der Mitte der Gruppe ist der antifa-nahe Juso-Rapper Robin Dautermann zu sehen, der durch seine provokanten Texte gegen die AfD bekannt wurde. In einem Songtext hatte er gedroht: „Labert der AfD’ler gerade Quatsch, trifft er uns und braucht danach Zahnersatz.“ Gegenüber der Allgemeinen Zeitung wollte sich Dautermann auf Nachfrage nicht von einem Anschlag auf das Büro des AfD-Kandidaten Carsten Propp in Schwabsburg distanzieren.
Lob, wo Gefährderansprache nötig wäre: MP Schweitzer dankt der linksextremistischen Szene um SPD-Dautermann. Gewaltmensch Dautermann, der AfD-Mitgliedern "die Zähne einschlagen" will, ist offenkundig ein Duzfreund des Regierungschefs – der alle Bürger vertreten soll. Schäbig! pic.twitter.com/o4XjrleaJp
— 𝗝𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗺 𝗣𝗮𝘂𝗹 𝗠𝗱𝗟 (@JoachimPaul_AfD) October 24, 2025
Bollinger bezeichnete das Foto als Beleg für den moralischen Niedergang: „Das Foto dokumentiert die Verkommenheit einer SPD, die von eigenen Mitgliedern eine ‚Demonstration‘ gegen die Opposition inszenieren lässt“. Auch zeige sich erneut die Nähe von Ministerpräsident Schweitzer zur linksextremistischen und gewaltbereiten Antifa, so die Kritik.
Der AfD-Fraktionschef kündigte parlamentarische Schritte an und sagte, diese Handlungsmuster seien „brandgefährlich“ für die Demokratie. Man werde die linksextremen Verstrickungen der SPD durch parlamentarische Initiativen „schonungslos” aufdecken. Zudem erwarte die Partei eine klare Distanzierung von Antifa und Linksextremismus durch Schweitzer und die SPD Rheinland-Pfalz. Bollinger erneuerte auch die Forderung nach einem Verbot der Antifa.
Rheinland-Pfalz: SPD-Ministerpräsident Schweitzer trifft Rapper mit Gewaltfantasien gegen die AfD
Neue Studie: Immer mehr Ausländer

Foto: Screenshot / FPÖ-TV
Mit Stichtag 1. Jänner lebten 2,085 Millionen Menschen mit ausländischem Geburtsort in Österreich – das sind 22,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Gewaltige Zunahme binnen zehn Jahren
Damit stieg der Anteil seit 2015 um 5,4 Prozentpunkte, die Zahl der im Ausland Geborenen sogar um 40,4 Prozent. Diese erschreckenden Zahlen gehen aus der neuen Broschüre „Bundesländer 2025“ des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) hervor. Die 14. Auflage der Studie beleuchtet umfassend die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre im Bereich Einwanderung, Bildung und Arbeitsmarkt.
Wien bleibt Einwanderungsziel
Der Großteil der im Ausland geborenen Bevölkerung lebt in Wien (39,8 Prozent), gefolgt von Oberösterreich (13,5 Prozent) und Niederösterreich (12,3 Prozent). Im Burgenland liegt der Anteil mit zwei Prozent am niedrigsten.
In der Bundeshauptstadt beträgt der Anteil der im Ausland Geborenen mittlerweile 40,9 Prozent der Gesamtbevölkerung – ein Anstieg um 7,8 Prozentpunkte gegenüber 2015.
Herkunftsländer und Wanderungsbewegungen
Aus Bosnien und Herzegowina kommen 179.800, aus der Türkei 166.800 und aus Rumänien 148.600. Mittlerweile leben 94.800 Syrer und 88.700 Ukrainer in Österreich.
Im Jahr 2024 wanderten 178.600 Personen nach Österreich ein, während 128.500 das Land verließen, darunter viele echte Österreicher.
Immer weniger Deutsch
Besonders im Bildungsbereich zeigt sich laut Studie die ganze Dramatik. Österreichweit hat sich der Anteil der nicht-deutschen Schüler in den vergangenen zehn Jahren von 17,6 auf 22,3 Prozent erhöht.
In den Volksschulen liegt der Anteil von Kindern, die eine fremde Muttersprache pflegen, bereits bei 37,3 Prozent, in den Neuen Mittelschulen bei 25,6 Prozent. Auch hier ist die Geschwindigkeit der Bevölkerungszusammensetzung ablesbar.
Einwanderung in Arbeitslosenversorgung
Die Arbeitslosenquote ausländischer Staatsangehöriger lag 2024 bei 10,6 Prozent, jene der echten Österreicher bei 5,7 Prozent.
Der ÖIF verweist darauf, dass über 67.500 Deutschkursplätze im Jahr 2024 gefördert wurden – so viele wie noch nie zuvor. Rund 47 Prozent der Kursteilnehmer kamen aus Syrien.
Politische Reaktionen
Während die Regierung den Integrationsfortschritt betont, sieht FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in den Zahlen ein „erschreckendes Zeugnis des Totalversagens der Systemparteien“. Besonders in Wien sei die Entwicklung „eine tickende Zeitbombe“, so Schnedlitz. Er fordert einen Asylstopp und eine Aktivierung der Notfallklausel, um „die Überlastung von Bildungssystem und Sozialsystem zu stoppen“.
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Essen: Zwei Schwerverletzte nach Schiesserei und Messerstecherei – Syrer festgenommen
Am Samstagnachmittag (25. Oktober) fanden Einsatzkräfte der Polizei zwei schwer verletzte Männer (19 & 22) an der Viktoriastraße. Der 22-Jährige wies augenscheinlich eine Schussverletzung auf. Es besteht Lebensgefahr. Die Ermittler suchen nach Zeugen.
Gegen 15 Uhr meldeten Zeugen der Polizei über den Notruf das Geräusch eines Schusses an der Viktoriastraße. Die Einsatzkräfte fanden auf der Straße zwei schwerverletzte Männer.
Ein 22-jähriger Essener mit deutscher Staatsangehörigkeit hatte nach ersten Erkenntnissen eine Schuss- und eine Stichverletzung erlitten. Der zweite Verletzte, ein 19-jähriger Essener mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit wies eine Stichverletzung auf. Notärzte brachten die beiden Verletzten in Krankenhäuser. Der 22-Jährige musste noch am Abend notoperiert werden.
Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßahmen ein und alarmierte eine Mordkommission, die unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen die Ermittlungen übernahm.
Aufgrund des anhaltenden Regens mussten Zelte zum Schutz möglicher Spuren an der Viktoriastraße und an der Katernberger Straße aufgebaut werden.
Nach ersten Erkenntnissen kann ein Bezug zum Clanmilieu nicht ausgeschlossen werden. Dies wird derzeit geprüft. Deshalb unterstützen Ermittler des Kommissariats zur Bekämpfung der Clankriminalität die Mordkommission.
Noch am späten Abend konnte ein 23-jähriger Essener mit syrischer Staatsangehörigkeit als Tatverdächtiger ermittelt werden. In der Nacht durchsuchte die Mordkommission die Wohnung des 23-Jährigen im Stadtteil Essen-Katernberg. Hierbei kamen auch Spezialeinheiten zum Einsatz. Der Tatverdächtige befand sich nicht in seiner Wohnung, konnte jedoch kurz darauf bei Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden.
Die Ermittlungen zum genauen Motiv und den Hintergründen dauern an.
Hinweise zur Tat nimmt die Mordkommission per Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0 entgegen.
POL-E: Essen: Gemeinsame Pressemitteilung der StA und Polizei in Essen. Zwei … | Presseportal
Wien: Marokkaner sticht auf Mann ein
In Wien-Favoriten eskalierte gestern Vormittag ein Streit auf offener Straße, als einer der Beteiligten plötzlich ein Messer zog und damit auf seinen Kontrahenten einstach. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß, das Opfer blieb mit stark blutenden Schnittwunden an Hals und Händen zurück. Beamte der Polizeiinspektion Hauptbahnhof leisteten bis zum Eintreffen eines Rettungsdienstes erste Hilfe, anschließend wurde der 32-Jährige (Sta.: Marokko) in ein Spital gebracht. Aufgrund der konkreten Personsbeschreibung konnte der mutmaßliche Täter wenig später von Beamten der Bereitschaftseinheit Wien angehalten und vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des 41-Jährigen (Sta.: Marokko) wurde eine unbestimmte Menge Cannabisharz gefunden und sichergestellt. Der Mann gab an, im Zuge der Auseinandersetzung von dem 32-Jährigen mit Pfefferspray eingesprüht, dabei aber nicht verletzt worden zu sein. In der Nähe des Tatortes konnten die beiden mutmaßlichen Tatwaffen, das Messer und das Pfefferspray, aufgefunden und sichergestellt werden.
Der 41-Jährige wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung und nach den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes angezeigt, der 32-Jährige aufgrund des Verdachts der Körperverletzung.
Hamburg: Afrikaner belästigt zwei Frauen sexuell, mutiger zu Hilfe Kommender schreitet ein
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll am 25.10.2025 gegen 00:13 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Bahnsteig 1 ein 37-jähriger Ghanaer zwei Frauen (Alter: 19 und 20 Jahre) an das Gesäß gefasst haben. Weitere Tathandlungen konnten durch eine einschreitende Frau (Alter: 19 Jahre) und einen einschreitenden Mann (Alter: 19 Jahre) im Rahmen der Zivilcourage durch lautstarkes Ansprechen des Tatverdächtigen unterbunden werden.
Anschließend soll der Tatverdächtige den einschreitenden Mann mit einem Schlag gegen das Gesicht angegriffen haben. In der Nähe befindliche Mitarbeiter der DB Sicherheit konnten den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Bundespolizei festhalten.
Umgehend erreichten mehrere Streifen der Bundespolizei den Einsatzort.
Der Geschädigte nach Körperverletzung hatte eine leichte Rötung im Gesicht, war jedoch nicht verletzt. Die geschädigten Frauen waren geschockt von den Tathandlungen und fühlten sich sexuell belästigt. Der Polizeiliche Opferschutz der Bundespolizeiinspektion Hamburg wird im Nachgang nochmals Kontakt zu den Geschädigten herstellen.
Der 37-Jährige wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1.99. Da er sich weiterhin nicht beruhigte, wurde er bis 04:55 Uhr in Unterbindungsgewahrsam durch die Bundespolizei genommen.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen der Straftaten Körperverletzung und Sexuelle Belästigung eröffnet. Diese Verfahren werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
Innsbruck: 31-Jähriger Somalier nach Messerangriff festgenommen

In der Nacht auf Samstag ist es in Innsbruck vor einer Bar zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Gegen 1.15 Uhr mussten Polizeibeamte einschreiten, nachdem ein Streit unter mehreren Männern eskaliert war.
Dabei wurde ein 31-jähriger Somalier festgenommen, der laut Polizei ein Messer bei sich trug. Nach bisherigen Ermittlungen soll er versucht haben, einen 55-jährigen Österreicher mit dem Messer zu verletzen. Dieser erlitt eine Schnittverletzung an der Hand, ein weiterer Beteiligter (56) wurde am Ellbogen verletzt.
Die Polizei spricht von einer absichtlichen schweren Körperverletzung. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Bahnhof Innsbruck.
Innsbruck: 31-Jähriger Somalier nach Messerangriff festgenommen – UnserTirol24
Irlands neue Präsidentin Catherine Connolly: Zwischen Antizionismus, Antiamerikanismus und bizarren Nazi-Vergleichen

Catherine Connolly hat die Präsidentschaftswahl in Irland klar gewonnen. Die linksradikale Politikerin ist bekannt für ihre Angriffe auf Israel, den Westen und nun auch auf Deutschland – das sie offen mit dem Dritten Reich vergleicht. Ihr Sieg steht für den moralischen Abstieg eines Landes, das sich einst als Brücke Europas verstand.
Irland hat gewählt – und sich für eine Präsidentin entschieden, deren Weltbild tief im ideologischen Misstrauen gegenüber dem Westen verwurzelt ist. Catherine Connolly, 68 Jahre alt, ehemalige Abgeordnete aus Galway, wurde zur neuen Präsidentin Irlands gewählt. Ihr Triumph ist nicht nur innenpolitisch bedeutsam, sondern ein Signal des Bruchs mit Europas freiheitlicher Mitte.
Connolly, eine erklärte Vertreterin der radikalen Linken, ist keine Unbekannte: Seit Jahren wettert sie gegen Israel, gegen die Vereinigten Staaten – und neuerdings gegen Deutschland. In ihren Reden entwirft sie ein Weltbild, in dem der Westen der Aggressor ist, die NATO ein imperialistisches Werkzeug, und Israel ein Symbol vermeintlicher Unterdrückung. Dass Irland sie mit breiter Mehrheit gewählt hat, ist Ausdruck einer politischen und moralischen Verschiebung, die weit über Dublin hinausreicht.
„Ich sehe Parallelen zu den 30er Jahren“
Besonders Aufsehen erregte Connolly im Wahlkampf mit einer Rede an Studierende in Dublin, in der sie die deutsche Aufrüstung mit der militärischen Expansion des NS-Regimes verglich. „Mir scheint, da gibt es einige Parallelen zu den 30er Jahren“, sagte sie – und blieb bei dieser Aussage auch nach scharfer Kritik. Sie beschuldigte Deutschland, „seine Wirtschaft durch den militärisch-industriellen Komplex anzukurbeln“, und sprach von einem Europa, das „wieder in alte Muster zurückfällt“.
Selbst als irische Journalisten sie darauf ansprachen, relativierte Connolly nichts. Stattdessen wechselte sie das Thema – und erklärte, die USA seien „eine imperiale Macht“, gegen die Irland als „neutrales Land“ Stellung beziehen müsse. „Wir haben die Pflicht, Machtmissbrauch anzuprangern, egal ob durch Russland oder Amerika“, sagte sie.
Dass sie damit Deutschland – einen langjährigen Verbündeten Irlands in der EU – offen beleidigte, scheint ihr gleichgültig. Kommentatoren wie Fintan O’Toole warnten, Connollys Haltung sei „nicht nur undankbar, sondern gefährlich“. Deutschland habe Irland im Brexit-Streit konsequent unterstützt, erinnerte O’Toole in der Irish Times, „und verdient es nicht, als protofaschistische Kriegstreibernation dargestellt zu werden“.
Eine Präsidentin der Extreme
Connollys Wahl ist auch der Erfolg einer radikalisierten politischen Kultur. Sie profitierte von der Unterstützung der linken Nationalisten von Sinn Féin, die sich als Nachfolgebewegung der IRA versteht und eine sozialistisch geprägte Wiedervereinigung Irlands anstrebt. Connolly teilt deren antikoloniale Rhetorik – eine Sprache, die historische Unterdrückung mit aktueller Außenpolitik vermischt.
Ihre Botschaft kommt an: Irland, lange ohne starke rechte Parteien, erlebt derzeit einen Linksruck, der von antiwestlicher Empörung getragen wird. Connolly nutzt dieses Klima, indem sie sich als „Stimme der Unterdrückten“ inszeniert und Israel zum Sinnbild westlicher Doppelmoral erklärt. Sie behauptete mehrfach, „die USA und Großbritannien ermöglichen einen Völkermord in Gaza“ – eine Wortwahl, die selbst in Irland polarisiert.
Internationale Beobachter warnen nun vor einer weiteren Entfremdung zwischen Irland und seinen westlichen Partnern. In Berlin, Washington und Jerusalem wächst die Sorge, dass Dublin künftig als Plattform für antiisraelische und antiamerikanische Kampagnen dienen könnte.
Ideologie statt Verantwortung
Die neue Präsidentin steht für eine politische Richtung, die nicht auf Ausgleich setzt, sondern auf moralische Überheblichkeit. Ihre „Neutralität“ ist nicht friedensstiftend, sondern selektiv: Russland und Iran erwähnt sie selten – Israel und die USA dafür umso häufiger.
In ihren Reden wird deutlich, dass Connolly die Sprache des Kalten Krieges reaktiviert, um westliche Demokratien zu delegitimieren. Sie spricht von „imperialen Mächten“, von „wirtschaftlichen Komplotten“, von „militärischer Gier“. Doch was fehlt, ist jedes Wort über die Unterdrückung von Frauen, über islamistischen Terror oder über die Diktaturen, die sie aus ihrer Kritik ausnimmt.
So verkörpert Catherine Connolly einen Typus von Politikerin, der in Westeuropa immer häufiger anzutreffen ist: moralisch laut, aber analytisch blind; pazifistisch in Worten, aber gleichgültig gegenüber realer Gewalt.
Ein Sieg mit Folgen
Ihr Wahlsieg wird weitreichende Konsequenzen haben. In Jerusalem sieht man ihn als weiteres Symptom eines europäischen Antisemitismus, der sich hinter der Sprache der Menschenrechte verbirgt. In Berlin als Warnung, dass selbst enge EU-Partner den historischen Kompass verlieren.
Catherine Connolly steht nun an der Spitze eines Landes, das einst als moralische Stimme Europas galt. Doch ihre Rhetorik ist keine Stimme des Friedens, sondern die Wiederkehr des alten Antizionismus im Gewand humanitärer Empörung.
Sie sieht Hitler, wo andere Europa verteidigen. Und sie spricht vom Frieden – während sie jeden verbrennt, der ihn tatsächlich sichern will.



