Slowakei erkennt nur noch zwei Geschlechter an

Der slowakische Regierungschef Robert Fico pfeift auf die realitätsfremde europäische Gender-Politik. In seinem Land gelten nur noch biologische Geschlechter, also männlich und weiblich.
Foto: European Commission / Jean-François Badias / Wikimedia CC BY 4.0 Deed

Die Slowakei hat am Freitag eine Verfassungsänderung beschlossen, die es in sich hat. Die Verfassungsänderung schreibt auch die Nachrangigkeit von EU-Recht hinter nationalem Recht in „kulturell-ethischen Fragen“ fest. „Die Slowakische Republik erkennt nur zwei Geschlechter an, nämlich männlich und weiblich, die biologisch gegeben sind“, heißt es künftig im Grundgesetz des EU-Mitgliedstaats.

Für die Änderung stimmten 90 Abgeordnete des Nationalrats in Bratislava. Es gab sieben Gegenstimmen und keine Enthaltungen. Der linksnationalistische Regierungschef Robert Fico hatte die Verfassungsänderung im Jänner vorgestellt. Er folgte damit einem ähnlichen Vorstoß des US-Präsidenten Donald Trump.

Die Novelle, die am 1. November in Kraft treten soll, sieht ferner vor, dass nur noch verheiratete Paare Kinder adoptieren dürfen, was gleichgeschlechtliche Paare faktisch ausschließt, da es in dem Land keine Ehe für alle gibt. Leihmutterschaften werden ausdrücklich verboten.

Proklamiert wird zudem, dass Entscheidungen über „kulturell-ethische Fragen“ wie Bildung, Familienleben und Sprache künftig ausschließlich in die Kompetenz der nationalen Gesetzgebung fallen. Die Bestimmung über die Souveränität des Landes, insbesondere in Fragen der nationalen Identität, legt den Vorrang des slowakischen Rechts vor europäischem und internationalem Recht in kulturellen und ethischen Fragen fest. Kritiker warnten, dass die Slowakei damit in Konflikt zu den Vorgaben der EU-Verträge geraten dürfte.

Einwände gegen den Änderungsentwurf wurden zuvor von Verfassungsrechtsexperten des Europarates sowie von Rechtsexperten in der Slowakei geäußert. Die Venedig-Kommission, ein Beratungsgremium des Europarates, warnte die Slowakei Anfang dieser Woche vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Sie äußerte auch Vorbehalte gegenüber der vorgeschlagenen Souveränität des Landes, insbesondere in Fragen der nationalen Identität.

Premierminister Fico (Smer-Sozialdemokratie) dagegen bezeichnete die Änderungen der Verfassung als Bollwerk gegen den Progressivismus. Der slowakische Präsident hat kein Vetorecht gegen Verfassungsgesetze.

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Antisemitismus in Bayern: Von Fürth bis München – eine gefährliche Welle der Ausgrenzung

Eine preisgekrönte Pizzeria in Bayern verweigert Israelis den Zutritt, ein Musikgeschäft in München verlangt von einem israelischen Orchester eine politische Stellungnahme, und in Fürth wird eine ganze Gemeinde vor den Kopf gestoßen: Immer mehr Vorfälle zeigen, dass Antisemitismus in Deutschland nicht nur ein fernes Problem ist, sondern mitten in der Gesellschaft angekommen ist.

Ausgerechnet eine Pizzeria, die noch vor wenigen Monaten von einem Fachmagazin zur „besten Pizzeria Deutschlands“ gekürt wurde (Foto), sorgte in Fürth für Empörung. Am Eingang hing ein Schild, auf dem stand: „Israelische Bürger sind in diesem Lokal nicht willkommen. Natürlich werden sie wieder willkommen sein, sobald sie ihre Augen, Ohren und Herzen öffnen.“

Selbsteinschätzung der Pizzeria (Screengrab google)

Der Betreiber, der Italiener Gaspere Squitieri, räumte später gegenüber Medien ein, das Schild nach zwei bis drei Stunden entfernt zu haben – doch die Wirkung war da. In einer halbherzigen Entschuldigung erklärte er: „Okay, vielleicht war das ein Fehler. Aber gemeint war, dass die israelische Regierung aufhören muss mit dem, was sie tut.“ Für die jüdische Gemeinde vor Ort bleibt das blanker Antisemitismus.

Jüdische Gemeinde schlägt Alarm

Julia Tschekalina, die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Fürth, sprach von einem erschütternden Erlebnis: „Das erinnert an 1933, als auch alles mit Schildern begann. Es geht nicht um Politik, es geht um Ausgrenzung eines ganzen Volkes.“ Ihre Worte zeigen, wie verletzend und symbolträchtig ein solcher Aushang in Deutschland ist.

Ron Prosor kündigt rechtliche Schritte an

Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, reagierte ungewöhnlich scharf: „Wir werden jeden zur Rechenschaft ziehen, der Juden zu Bürgern zweiter Klasse machen will. In Deutschland darf kein Platz sein für diese Formen der Diskriminierung.“ Gemeinsam mit den bayerischen Behörden werde die israelische Botschaft dafür sorgen, dass der Fall nicht folgenlos bleibt.

München: Politische Gesinnungsprüfung für Musiker

Fast zeitgleich sorgte ein weiterer Fall für Empörung. Ein Musikgeschäft in Oberbayern weigerte sich, einem israelischen Orchester einen Verstärker zu vermieten – mit der Begründung, die Musiker sollten zunächst „die Lage in Gaza bewerten“. Ludwig Spaenle, der Antisemitismusbeauftragte des Freistaates Bayern, verurteilte den Vorfall scharf: „Das ist eine Form von Antisemitismus im Geiste der BDS-Bewegung. Wer Israelis auf diese Weise behandelt, überschreitet eine rote Linie.“

Das gefährliche Muster

Die Häufung solcher Vorfälle ist kein Zufall. Nur Tage zuvor hing in Flensburg ein Zettel mit der Aufschrift: „Juden haben hier Hausverbot! Nichts Persönliches, auch kein Antisemitismus, ich kann euch nur nicht ausstehen.“ Auch wenn es sich um eine andere Stadt und einen anderen Kontext handelt – die Botschaft ist identisch: Ausgrenzung, die als „Meinungsäußerung“ getarnt wird.

Bayern zwischen Bekenntnis und Realität

Die Staatsregierung in München verweist gerne auf ihre Unterstützung für jüdisches Leben. Kanzler Merz selbst sprach vor kurzem in einer Münchner Synagoge und versprach, dass jüdisches Leben in Deutschland sicher sei. Doch die Realität vor Ort zeigt: Die Taten wiegen schwerer als Worte. Wenn preisgekrönte Restaurants, Musikgeschäfte oder kleine Händler meinen, sich offen gegen Israelis stellen zu können, wird die gesellschaftliche Akzeptanzschwelle gefährlich verschoben.

Die historische Symbolik ist verheerend: Wieder hängen in Deutschland Schilder, die Juden und Israelis ausschließen. Wer heute meint, Israelis kollektiv für die Politik ihrer Regierung verantwortlich machen zu dürfen, zeigt damit nicht „Zivilcourage“, sondern bedient antisemitische Muster. Bayern, das Land der Weltoffenheit und Vielfalt, muss klarstellen: Solche Praktiken dürfen hier keinen Platz haben.

haolam

BRD-Verfassungsschutz bespitzelt jetzt auch österreichischen Sender “AUF1”

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) interessiert sich jetzt auch schon für alternative Medien in Österreich.
Foto: Wo st 01 / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 de)

Der deutsche Verfassungsschutz geht nicht nur gegen die AfD, sondern ebenfalls gegen freie Medien vor – das spürt jetzt auch der alternative Sender AUF1. Nachdem schon der österreichische Verfassungsschutz den Sender als “rechtsextremistisch” eingestuft hatte, zog nun das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nach und spricht von einem seiner vielen “Verdachtsfälle”.

Altbekannte Vorwürfe

Im Verfassungsschutzbericht 2024 bekommt AUF1 sogar gleich ein ganzes Kapitel – mit den altbekannten Phrasen: Minderheiten- und Islamfeindlichkeit, Rassismus und der Bezug auf “antisemitisch konnotierte Verschwörungstheorien” sollen AUF1 verdächtig machen, wie Der Standard berichtete.

Auch an der Berichterstattung über den “Great Reset” und der Kritik an den gängigen Narrativen des “Klimawandels” stört man sich bei den deutschen Verfassungsschützern.

AUF1 stellt eine Plattform für extremistische Inhalte im Sinne der eigenen Agenda bereit, ohne diese kritisch zu hinterfragen oder einzuordnen. Das Medium nimmt dabei eine Scharnierfunktion zwischen extremistischen und nicht extremistischen Spektren ein. Auf diese Weise wird versucht, Rezipienten niederschwellig für die eigenen Ansichten und Ziele zu gewinnen und Diskurse zu beeinflussen.

AUF1 schon lange im Visier der BRD-Spitzel

Neu sind solche Schikanen für AUF1 nicht: Wie berichtet, wurde das alternative Medienprojekt bereits Opfer des sogenannten “Debanking”, also der willkürlichen Kündigung von Bankkonten aus offensichtlich ideologischen Gründen. Ende Oktober 2024 hatte Facebook die AUF1-Seite ohne Begründung gesperrt. Zudem muss der Trägerverein um seine Gemeinnützigkeit fürchten.

Nächster “demokratiepolitischer Tabubruch” in der BRD

„Dass der deutsche Verfassungsschutz das österreichische Medium AUF1 beobachtet und dadurch ermächtigt ist, mit geheimdienstlichen Methoden die Redaktion auszuspähen, ist der nächste demokratiepolitische Tabubruch in Deutschland”, reagierte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker auf diesen Skandal. Nach dem willkürlichen Ausschluss von AfD-Kandidaten bei Wahlen verschärfe sich die Lage im Nachbarland weiterhin dramatisch. Die gesetzten Maßnahmen würden immer mehr an totalitäre Regimes erinnern, merkte Hafenecker an:

Was sich Deutschland mittlerweile bei der Bekämpfung der Opposition und kritischer Medien, aber auch bei der Verfolgung patriotischer Bürger herausnimmt, sollte längst die EU auf den Plan rufen, die sich so gerne als die “Verteidigerin von Demokratie und Rechtsstaat” geriert.

Österreich muss Journalisten schützen

Dass Brüssel eingreift, ist für Hafenecker unwahrscheinlich – deshalb sieht er Österreich in der Pflicht, seine Journalisten zu schützen:

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ist gefordert, schärfstens zu protestieren und auf diplomatischem Wege die Wahrung der Grundrechte einzufordern. Lauschangriffe und Schnüffeleien eines am Gängelband der deutschen Regierung hängenden deutschen Verfassungsschutzes gegenüber österreichischen Medien sind nicht zu tolerieren und kommen einer direkten Einmischung des deutschen Staates in österreichische Angelegenheiten gleich.

BRD-Verfassungsschutz bespitzelt jetzt auch österreichischen Sender “AUF1” – Unzensuriert

Schleswig-Holstein gewährt Muslimen zwei Feiertage

Magic Studio – Wikimedia Commons, Diego Delso , CC-BY-SA-4.0

Muslime im Bundesland Schleswig-Holstein sollen zwei zusätzliche Feiertage erhalten, während gleichzeitig Vorbereitungen getroffen werden, um Islamkunde als reguläres Schulfach einzuführen. Diese Maßnahmen sind Teil einer Vereinbarung zwischen der Landesregierung Schleswig-Holstein und dem Norddeutschen Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ).

Nach Angaben des Kultusministeriums können Beamte, Angestellte und Schüler muslimischen Glaubens am ersten Tag des Ramadan und des Opferfestes frei nehmen.

Die Vereinbarung wurde am 24. September von Kultusministerin Dorit Stenke (CDU) und Murat Pırıldar, dem Vorsitzenden des VIKZ, unterzeichnet. Muhlis Şahin, Vizepräsident des Bundesvorstands des VIKZ, begrüßte diesen Schritt mit den Worten:

Der Vertrag macht deutlich: Der Islam ist Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Er hat hier tiefe Wurzeln geschlagen und gedeiht weiter – durch Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind und in diesem Land als ihrer Heimat leben.

Stenke bezeichnete den Vertrag als „wichtiges Zeichen der Anerkennung und Gleichbehandlung von Religionsgemeinschaften. Menschen muslimischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft. Das bestätigen wir mit dieser Vereinbarung.“

Die Vereinbarung schafft auch die Grundlage dafür, dass „Islamunterricht“ zu einem regulären Schulfach wird, wobei „bestimmte Voraussetzungen – wie Schülerzahlen und Lehrerqualifikationen – dafür erfüllt sein müssen“.

Die 2014 gegründete VIKZ umfasst derzeit zwölf Gemeinden in Schleswig-Holstein und vertritt rund 12.000 Mitglieder. Der Vertrag garantiert dem Verband das Recht, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu betreiben und Imame auszubilden.

Nicht alle teilen jedoch diese positive Einschätzung. Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums für Globalen Islam, äußerte sich in einem Interview mit WELT TV skeptisch. Sie bezeichnete die VIKZ als „sehr konservativ“ und fügte hinzu, dass der offizielle Dialog Deutschlands mit dem Islam konservativen Verbänden oft zu viel Gewicht einräumt, während liberale oder moderate muslimische Stimmen unterrepräsentiert bleiben. Schröter warnte auch davor, dass andere Minderheiten ähnliche Rechte fordern könnten, wenn Muslime offizielle Feiertage erhalten.

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Stuttgart: Afrikaner beleidigt und würgt Bahnmitarbeiter weil die Zugtüren geschlossen waren und er nicht einsteigen durfte

Am Donnerstagmorgen (25. September 2025) kam es am Stuttgarter Hauptbahnhof zu einem Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 26-jähriger Mann trotz bereits geschlossener Türen gegen 9:00 Uhr noch in eine abfahrbereite S-Bahn einsteigen. Ein 28-jähriger Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wies ihn darauf hin, zurückzubleiben. Daraufhin soll der 26-Jährige gambische Staatsangehörige den Mitarbeiter mit deutscher Staatsangehörigkeit am Hals gepackt, gewürgt und mehrfach beleidigt haben. Beamte der Bundespolizei konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort feststellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß belassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung dauern an.

BPOLI S: Angriff auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Stuttgarter Hauptbahnhof | Presseportal

Oberbürgermeister-Stichwahl: Gelsenkirchen wird zu Hochburg der AfD

“In Stadt und Land, wir blauen Leute, sind die stärkste der Parteien”, könnte heutzutage die AfD singen, denn sie erobert inzwischen eine ehemals rote Arbeiterregion nach der anderen. So auch die einstige SPD-Hochburg Gelsenkirchen.
Foto: PantheraLeo1359531 / wikimedia commons (CC BY SA 4.0)

Altparteien und Mainstream-Medien toben: Nachdem die patriotische Alternative für Deutschland bereits im ländlichen Raum viele Bürger für sich gewinnen konnte, punktet sie nun auch in den größeren Städten. In der 267.930 Einwohner starken, kreisfreien Stadt Gelsenkirchen stimmten zuletzt viele Wähler für die AfD.

AfDler zieht in Stichwahl

“Am Sonntag, 28. September 2025, findet die Stichwahl zur Oberbürgermeisterin bzw. zum Oberbürgermeister zwischen Andrea Henze (SPD) und Norbert Emmerich (AfD) statt”, berichtet das Portal Gelsenkirchen.de. Auch der linke, durch GEZ-Gelder zwangsfinanzierte WDR griff das Thema auf. Dort spricht man bereits von einem “blauen Auge” für die SPD und hat aus irgendeinem Grund zweimal fast denselben Absatz im Artikel.

Im ersten Wahlgang erreichte trotz allen Fehlern der Bundes-SPD die SPD-Kandidatin Henze 37,0 Prozent. Emmerich lag mit 29,8 Prozent nur hauchdünn dahinter. CDU-Kandidatin Laura Rosen kam auf 19,1 Prozent. Wie die Zeit berichtete, hat die AfD bei der Bundestagswahl im Februar “dort bereits, einmalig unter den Großstädten in NRW, eine Mehrheit bei den Zweitstimmen erreicht. Bei der Wahl für den Stadtrat lag die SPD nach Auszählung aller Stimmbezirke mit 30,4 Prozent knapp vor der AfD mit 29,9 Prozent – und wird damit erneut stärkste Fraktion im Stadtrat.” Allerdings ist der Trend klar: Für die SPD geht es abwärts und für die AfD aufwärts. Früher fuhr die SPD in Gelsenkirchen absolute Mehrheits-Ergebnisse von 61,3 Prozent (1964) oder 60,4 Prozent (1975) ein. Sebst 2014, also ein Jahr vor dem offiziellen Beginn der Asylkrise, waren es immerhin noch 50,2 Prozent. Die AfD hingegen musste sich 2014 mit 5,9 Prozent und 2020 mit 12,2 begnügen. Sie hat ihr Ergebnis von damals also mehr als verdoppelt.

AfD bereits Volkspartei in Gelsenkirchen

Zusammengefasst lässt sich also feststellen: Die AfD ist nun auch in Gelsenkirchen Volkspartei und macht sich daran die 30-Prozent-Hürde zu nehmen. Gleichzeitig widmet sich die blaue Partei in Ostdeutschland dem Ziel die 40-Prozent-Hürde zu knacken. Etwas was auch in Städten wie Gelsenkirchen möglich ist, wo beispielsweise lediglich die 19,1 Prozent Unionswähler aufwachen müssten. Auf jeden Fall zeigen die letzten Wahlen eindeutig, dass die AfD nun auch im Westen Deutschlands Volkspartei ist.

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Wien: Beziehungsstreit mit dem Messer zwischen Nordafrikaner und einer ungeklärten Staatsangehörigen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eskalierte ein Streit zwischen ehemaligen Lebensgefährten in einer Wohnung in Favoriten, wobei ein 28-Jähriger (Sta.: Algerien) oberflächliche Schnittverletzungen erlitt. Er gab an, dass seine 17-jährige Ex-Freundin (Sta.: ungeklärt) ihn plötzlich mit einem Küchenmesser attackiert habe. Die junge Frau bestritt die Vorwürfe und beschuldigte den 28-Jährigen, sie geschlagen und gewürgt zu haben. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen, das Messer konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Die leichten Schnittverletzungen des Mannes wurden von einem Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die 17-Jährige wurde zur Abklärung ihrer Verletzungen in ein Spital gebracht. Dort zeigte sie sich jedoch äußerst unkooperativ und aggressiv. Ein Beamter wurde durch ihre Tritte am Bein verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Der 28-Jährige wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt. Die 17-Jährige wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung, der schweren Körperverletzung und des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie wegen aggressiven Verhaltens, Erregung ungebührlichen Lärms und der Verletzung des öffentlichen Anstandes angezeigt. Gegen beide Tatverdächtigen wurden Betretungs- und Annäherungsverbote sowie vorläufige Waffenverbote ausgesprochen.

Presseaussendungen LPD Wien

Zehn Mitglieder einer Migrantenbande stehen in Wien vor Gericht, weil sie sexuelle Handlungen mit einem 12-jährigen Mädchen vorgenommen haben sollen

Zehn mutmaßliche Migranten im Alter zwischen 16 und 21 Jahren erschienen am Donnerstag vor dem Landgericht Wien, um sich wegen sexueller Straftaten gegen ein 12-jähriges Mädchen zu verantworten.

Der Prozess, der am Freitag fortgesetzt wurde, findet anderthalb Jahre nach dem ersten Aufschrecken Österreichs statt, als Berichte über eine Jugendbande auftauchten, die das Kind angeblich missbraucht hatte.

Die Angeklagten, die zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Taten im Jahr 2023 zwischen 14 und 20 Jahre alt waren, plädierten auf nicht schuldig. Sie sind wegen sexueller Nötigung und Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung angeklagt. Einer von ihnen wird außerdem beschuldigt, sexuell eindeutige Bilder von Minderjährigen verbreitet zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fanden die Übergriffe über mehrere Monate hinweg in Parks, Treppenhäusern, Hotelzimmern und Privatwohnungen im Wiener Stadtteil Favoriten statt.

Die Staatsanwältin argumentierte, dass das Mädchen, das einen der Angeklagten über Snapchat kennengelernt hatte, nach seiner Ablehnung zu Sex gezwungen wurde. Sie sagte, das Opfer habe sich „belästigt gefühlt” und sich aufgrund von Einschüchterung, der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gruppe und der Konfrontation mit Gewaltvideos gefügt.

Bei einem Vorfall im April 2023 ließ die Jugendbande einen 18-Jährigen ein Hotelzimmer buchen, in dem insgesamt zwölf Teenager im Alter zwischen 13 und 16 Jahren das Mädchen angeblich missbrauchten.

Die Zeitung Heute berichtete, wie das Gericht hörte, dass die Angeklagten das Opfer zu sexuellen Handlungen angestiftet hatten, indem sie ihr sagten: „Komm schon, mach es“, und später den Polizeibeamten sagten: „Sie wollte es so.“

Der mutmaßliche Missbrauch endete erst, als ihre Mutter ihr verbot, die Wohnung zu verlassen.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte jedoch auch, dass die ursprüngliche Anklage wegen schwerer sexueller Misshandlung von Minderjährigen fallen gelassen wurde. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass es nicht genügend Beweise dafür gab, dass die Angeklagten wussten, dass das Mädchen erst 12 Jahre alt war. Das Gericht stellte fest, dass das Mädchen älter als ihr Alter aussah, was Fragen hinsichtlich der Absicht aufwirft.

Die Mehrheit der Angeklagten ist nicht österreichischer Herkunft, sondern stammt aus Mazedonien, Syrien, der Türkei, Bulgarien und Italien. Einer ist österreichischer Staatsbürger mit Migrationshintergrund.

Ihr Alter zum Zeitpunkt der Straftaten hat sich als problematisch erwiesen. Neun der zehn Angeklagten waren zum Zeitpunkt der Tat minderjährig und müssen sich daher wegen einer geringeren Straftat, nämlich der Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung, verantworten. Drei Personen, die angeblich an den Straftaten beteiligt waren, waren zum Zeitpunkt der Tat noch nicht strafmündig und können daher nicht strafrechtlich verfolgt werden.

Der Verteidiger Mirsad Musliu erklärte vor Gericht, die Taten seien „moralisch verwerflich“, aber „wir sind hier am falschen Ort“, da der Fall aus strafrechtlicher Sicht nicht relevant sei, da keine Drohungen ausgesprochen oder Gewalt gegen das Mädchen angewendet worden sei. „Diese jungen Menschen werden an den Pranger gestellt. Das ist unglaublich“, fügte er hinzu.

Dieser Fall ist nicht der erste, der mit dem Opfer in Verbindung steht. Frühere Prozesse führten zu unterschiedlichen Ergebnissen: Eine Jury entschied, dass einvernehmlicher Sex mit einem 16-jährigen Angeklagten nicht strafbar sei, während ein 17-Jähriger von anderen Anklagen sexueller Natur freigesprochen wurde.

Der Ex-Freund des Mädchens, heute 18 Jahre alt, wurde im März wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen und Nötigung zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt.

Mehrere der derzeitigen Angeklagten sind bereits vorbestraft, meist wegen schwerem Raub, Einbruchdiebstahl und Widerstand gegen die Festnahme.

Der vorsitzende Richter forderte sie auf, das Verfahren ernst zu nehmen, nachdem die Angeklagten grinsend im Gerichtssaal standen und drei Angeklagte zu spät erschienen waren.

Die meisten sind arbeitslos, einer sagte dem Richter auf die Frage nach seinem Beschäftigungsstatus: „Ich mache derzeit nichts.“

Der Prozess wird fortgesetzt.

rmx

Krefeld: Kirche beklagt immer mehr antikatholischen Vandalismus

Der Hass gegen die Institution Kirche und gegen den Glauben nimmt zu, sagt David Grüntjens, Pfarrer der Dionysiuskirche in Krefeld. In einem Gespräch mit der Welle Niederrhein sprach er von einer „neuen Qualität des Vandalismus“.

Die Krefelder Innenstadtpfarrei berichtet laut der Katholischen Nachrichtenagentur, dass in der Dionysiuskirche bereits mehrfach Löcher in die Mauern geschlagen und das Kircheninnere verschmutzt wurden. In den letzten Wochen hat die Zerstörung jedoch ein neues Ausmaß erreicht. So wurde etwa ein wertvolles Kreuz mit heißem Wachs übergossen und musste anschließend aufwendig restauriert werden. „Wir haben da echt Glück gehabt, dass da keine Farbschichten mit abgegangen sind“, erklärt Grüntjens.

Um weitere Schäden zu verhindern, denkt die Gemeinde über spezielle Schutzmaßnahmen für das restaurierte Kreuz nach. Gleichzeitig bittet der Pfarrer die Öffentlichkeit um Unterstützung. Angesichts des Vandalismus ruft er die Bürger dazu auf, zu helfen. Die Pfarrei sucht Freiwillige, die tagsüber in der Kirche anwesend sein können. Durch diese Präsenz sollen potenzielle Täter abgeschreckt und das Gotteshaus besser geschützt werden.

Die zwischen 1754 und 1756 erbaute Dionysiuskirche ist die erste katholische Kirche Krefelds nach der Reformation. Sie liegt in unmittelbarer Nähe der Rheinstraße, der Hochstraße und des Schwanenmarkts und ist ein zentraler Ort der Cityseelsorge.

Auch in den Sozialen Medien ist die Kirche überregional bekannt. Auf dem Instagram-Kanal @diokirche_krefeld gewähren die Gemeindereferentin Michelle Engel und der Pfarrer Grüntjens als Duo „Frengels&Chef“ Einblicke in ihren Alltag. Dem Account folgen aktuell rund 77.300 Menschen.

NRW: Kirche beklagt immer mehr antikatholischen Vandalismus

Berlin: Weiße Zähne, schwarze Haare… und da war doch was… Fahndung nach Sexualverbrecher

Fotos: Polizei Berlin

Mit der Veröffentlichung von Fotos sucht die Polizei Berlin nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter. Der Gesuchte steht im Verdacht, am Mittwoch, den 23. Oktober 2024, in der Zeit von 4 bis 7 Uhr eine Person in deren Wohnung in Wedding vergewaltigt und beraubt zu haben. Der Tatverdächtige, der nach eigenen Angaben aus Nigeria stammen soll, lernte die Person am Leopoldplatz an einer Bushaltestelle kennen. Von dort aus fuhren beide gemeinsam mit der Buslinie 120 zu einer Wohnung. Dort führte der Tatverdächtige gegen den Widerstand der Person sexuelle Handlungen durch, zudem raubte er ihr Handy. Beschreibung des Tatverdächtigen:

  • etwa 26 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,67 m groß
  • schlanke Statur
  • schwarze Haare
  • gepflegter kurzer Vollbart
  • weiße Zähne
  • sprach Deutsch mit Akzent

Zur Tatzeit trug der Tatverdächtige eine graue Jacke, darunter einen hellen Kapuzenpullover, eine dunkle Jogginghose und ein helles Basecap. Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort der abgebildeten Person machen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Fachkommissariat (LKA 143) in der Gothaer Straße 19 in Berlin-Schöneberg unter der Telefonnummer (030) 4664-914302, per E-Mail an lka143@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch über die Internetwache können Hinweise gegeben werden.

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