Befürchtungen wegen massiven Einwanderungsbetrugs in Deutschland – Gefälschte Sprachzertifikate auf TikTok zum Verkauf angeboten

Eine groß angelegte Untersuchung der Sender NTV, RTL und des Magazins Stern hat einen boomenden Handel mit gefälschten Sprach- und Integrationszertifikaten auf TikTok aufgedeckt, wobei gefälschte Dokumente verwendet werden, um deutsche Aufenthaltsgenehmigungen und die Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Nach deutschem Recht müssen Ausländer, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung oder Einbürgerung beantragen, ihre Integration durch das Bestehen von Sprach- und Integrationstests nachweisen. Journalisten haben jedoch einen florierenden Schwarzmarkt auf TikTok entdeckt, auf dem vermeintliche „Sprachschulen“ offen mit dem Verkauf von Zertifikaten von Anbietern wie Telc oder Erwachsenenbildungszentren werben.

„A1, A2, B1, B2, C1, C2, keine Schule, keine Prüfung”, verspricht ein Anbieter in arabischen, türkischen und albanischen Clips auf der Social-Media-Plattform. Die Preise für ein B1-Zertifikat oder den Test „Leben in Deutschland” liegen zwischen 750 und 2.700 Euro, mit Rabatten für Familien. Auch andere gefälschte Dokumente wie Führerscheine und Qualifikationen für die Sicherheitsbranche sind erhältlich. Die Beiträge erzielen regelmäßig Hunderttausende von Aufrufen, einige sogar über eine Million, mit Kommentaren wie „Bruder braucht B1, was kostet das?“

Investigative Journalisten kontaktierten mehr als 40 Händler, vereinbarten Treffen in deutschen Großstädten und erhielten die Waren innerhalb weniger Tage. Sie berichteten, dass die Zertifikate authentisch aussahen und oft QR-Codes enthielten, die zu gefälschten Verifizierungswebsites führten. Beamte gaben gegenüber den Sendern zu, dass solche Fälschungen fast unmöglich zu erkennen sind.

Sicherheitsbehörden bestätigen Fälle von Einbürgerungen, die bereits mit gefälschten Dokumenten abgeschlossen wurden, aber Insider glauben, dass die tatsächliche Zahl weitaus höher ist. Ein Mitarbeiter einer Einwanderungsbehörde in Nordrhein-Westfalen sagte gegenüber Ermittlern: „Wir erleben derzeit einen Kontrollverlust von beispiellosem Ausmaß. Wir sind völlig überfordert. Eine ordnungsgemäße Überprüfung der Dokumente findet an vielen Stellen nicht mehr statt.“

Er fügte hinzu, dass der politische Druck, „Quoten“ für Einbürgerungen zu erfüllen, dazu führe, dass Kontrollen oft ausgesetzt würden. Sobald eine gefälschte Urkunde akzeptiert worden sei, werde sie selten noch einmal hinterfragt: „Einmal drin, bedeutet das in der Regel: für immer drin.“

Offizielle Zahlen zeigen, dass in den letzten fünf Jahren 1.009 deutsche Einbürgerungen widerrufen wurden, aber es ist nicht bekannt, wie viele davon mit Betrug in Verbindung standen. Es wird jedoch angenommen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs in Bezug auf betrügerische Anträge ist. Die Polizei in Hamburg und Frankfurt gibt zu, dass Dutzende von Ermittlungen laufen, während Insider in mehreren Bundesländern vermuten, dass mehr als 1.000 Verdachtsfälle geprüft werden.

In Süddeutschland deckte ein Beamter innerhalb einer Woche 340 gefälschte Bescheinigungen auf, indem er gefälschte QR-Codes zurückverfolgte. Er bezweifelt nun, „ob es überhaupt noch ehrliche Antragsteller gibt“.

Remix News berichtete im Juni, dass im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von Ausländern in Deutschland eingebürgert wurde, wobei Syrer und Türken die höchste Einbürgerungsquote aufwiesen.

Die Daten aus nur 13 deutschen Bundesländern zeigten, dass 249.901 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten. Syrer standen an erster Stelle. So erhielten beispielsweise im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen 24.349 Syrer die deutsche Staatsbürgerschaft.

Im Juli berichteten wir, wie Einwanderungsbeamte in Berlin mit Vergünstigungen wie Homeoffice belohnt wurden, um so viele Einbürgerungsanträge wie möglich zu bearbeiten, da sich die Landesamt für Einwanderung (LEA) der Stadt zu einem ehrgeizigen Ziel von 40.000 neuen Deutschen in diesem Jahr verpflichtet hatte.
„Wir müssen hohe Einbürgerungszahlen vorweisen“, sagte ein Mitarbeiter gegenüber der Bild-Zeitung. Bis Ende Juni hatte die Behörde bereits 20.600 Einbürgerungen erreicht und war damit auf dem besten Weg, ihr Rekordziel bis zum Jahresende zu erreichen.

Fears over mass immigration fraud in Germany as major investigation finds fake language certificates for sale on TikTok

Sorge vor Medikamentenengpässen wächst

Wikimedia Commons, Würfel, CC-BY-SA-3.0-migrated

Lieferengpässe sind ein Thema, das die Bevölkerung beschäftigt: 64 Prozent der Österreicher fühlen sich durch einen Versorgungsengpass bei Medikamenten bedroht. Mögliche Unterbrechungen bei Gas, Öl, Lebensmitteln oder Wasser werden hingegen deutlich weniger gravierend empfunden, wie aus dem Austrian Health Report 2025 hervorgeht.

Die Studie zeigt einen klaren Wunsch nach internationaler Zusammenarbeit. So befürworten sieben von zehn der Befragten eine gemeinsame europäische Strategie zur Sicherstellung der Medikamentenversorgung und sehen eine gemeinsame Vorratshaltung auf europäischer Ebene positiv.

Die Hälfte der Bevölkerung greift täglich zu Medikamenten. Besonders hoch ist der Stellenwert der heimischen Herstellung: 86 Prozent der Österreicher beurteilen die Herstellung von Medikamenten in Österreich als eher wichtig beziehungsweise sehr wichtig. Mit dem Alter steigt die Zustimmung noch weiter. Auch eine Inflationsanpassung der Medikamentenpreise wird akzeptiert: Selbst in Zeiten erhöhter Inflation unterstützen 48 Prozent eine solche Anpassung.

Die meisten Menschen beurteilen ihr eigenes Wohlbefinden positiv: 69 Prozent der Befragten schätzen ihren allgemeinen Gesundheitszustand als (sehr) gut ein. Auch die psychische Verfassung wirkt stabiler. Sieben von zehn Befragten fühlen sich mental (sehr) fit. Den besten Wert erreichen dabei die über 60-Jährigen: 80 Prozent von ihnen bezeichnen ihren psychischen Gesundheitszustand als (sehr) gut. Jüngere sehen sich kritischer, in der Gruppe der Unter-30-Jährigen teilen nur 61 Prozent diese Einschätzung.

Die Grundzufriedenheit bleibt ebenfalls stabil. So sind in diesem Jahr 50 Prozent der Österreicher mit dem Gesundheitssystem zufrieden. Der Blick in die Zukunft ist hingegen kritisch: 82 Prozent rechnen mit Leistungskürzungen seitens der Krankenversicherungen und 80 Prozent erwarten politische Sparmaßnahmen.

Technologische Entwicklungen werden mehrheitlich begrüßt. Über alle Altersgruppen hinweg beurteilen 52 Prozent der Österreicher die Digitalisierung der Medizin positiv. Konkrete digitale Lösungen wie das elektronische Rezept oder der digitale Beipackzettel werden von zwei Dritteln befürwortet. Auch moderne Technologien wie der Einsatz von KI finden Zustimmung.

Die Erhebung wurde im Sommer 2025 vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt. Es wurden 1.004 Österreicher befragt.

Österreich: Sorge vor Medikamentenengpässen wächst

Mannheim: Polizeilich zur Fahndung ausgeschriebener Syrer bedroht Mitarbeiter einer Bäckerei im Bahnhof

Wikimedia Commons, Vysotsky,CC-BY-SA-4.0

Am frühen Montagmorgen (8. September) beleidigte und bedrohte ein 32-Jähriger am Mannheimer Hauptbahnhof den Mitarbeiter einer Bäckerei. Bei der polizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige gesucht wurde.

Gegen 7:40 Uhr erhielt die Bundespolizei am Mannheimer Hauptbahnhof die Information über eine körperliche Auseinandersetzung im ansässigen Parkhaus.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 32-jährige syrische Staatsangehörige zuvor den 35-jährigen deutschen Mitarbeiter einer im Bahnhofsgebäude ansässigen Bäckerei mehrfach verbal beleidigte. Um der Situation zu entkommen, begab sich der Geschädigte zum Lager des Geschäfts. Im Parkhaus griff der Tatverdächtige den 35-Jährigen sodann körperlich an. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit wurden auf den Sachverhalt aufmerksam und trennten die Personen. Noch vor dem Eintreffen zwischenzeitlich alarmierter Kräfte der Bundespolizei brachten die Sicherheitsmitarbeiter den syrischen Staatsangehörigen zu Boden und legten ihm Handfesseln an.

Bei der anschließenden polizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort mittels Haftbefehl gesucht wurde. Da der Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er für eine 164-tägige Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

BPOLI-KA: Nach Pöbelei in Haft | Presseportal

Asylklage-Rekord sprengt Justiz – Rechtsstaat auf dem Prüfstand

Ein neuer Rekord – und kein Grund zum Feiern: Im ersten Halbjahr 2025 wurden bundesweit über 76.000 Asylklagen bei den Verwaltungsgerichten eingereicht. Damit ist bereits jetzt die Marke des gesamten Vorjahres übertroffen – und drei Viertel des 2022er-Niveaus erreicht. Die Justiz ächzt, der Rechtsstaat wankt.

Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen mit über 13.000 Klagen, Bayern mit über 11.400, Niedersachsen mit fast ebenso vielen – und das bereits zur Jahresmitte. Die Gerichte geraten zunehmend an ihre Belastungsgrenze. Verfahren stauen sich, Urteile verzögern sich, das Vertrauen in das System schwindet.

Der Grund für den Anstieg? Paradoxerweise nicht eine neue Welle an Asylanträgen – sondern das Gegenteil. Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) endlich schneller entscheidet, explodiert die Zahl der Ablehnungen – und damit auch die Klagewut der Abgelehnten. Mehr Tempo bei der Bürokratie bedeutet also mehr Druck auf die Justiz.

Die Folgen sind dramatisch: In immer mehr Bundesländern zieht sich ein Asylverfahren über ein Jahr hin – in Hessen gar bis zu 19 Monate. In Bayern sind es im Schnitt bereits 7,1 Monate, im Saarland 9 Monate, in elf Ländern liegt die Dauer zwischen zehn und neunzehn Monaten. Eine Farce für alle, die auf Gerechtigkeit angewiesen sind – sei es für Abschiebung oder Schutz.

Was hier deutlich wird, ist nicht nur eine Überlastung der Gerichte. Es ist ein grundlegender Systemfehler: Ein migrationspolitischer Apparat, der weder effizient, noch glaubwürdig, noch gerecht agiert. Wer heute einen abgelehnten Asylbescheid bekommt, hat längst kein finales Urteil in der Hand – sondern eine Eintrittskarte für ein juristisches Labyrinth, das sich über Jahre zieht und den Aufenthalt faktisch verlängert.

Asylklage-Rekord sprengt Justiz – Rechtsstaat auf dem Prüfstand – Zur Zeit

13 Festnahmen: Syrische “505”-Bande zerschlagen

Im Rahmen einer großangelegten Razzia konnten dieser Tage 13 junge Migranten festgenommen werden, die seit Monaten mit brutaler Gewalt die Straßen in Wien und Graz unsicher gemacht hatten. Bei zwei Verdächtigen klickten am Wiener Hauptbahnhof in Handschellen. Parallel durchsuchten Einsatzkräfte in Graz Wohnungen der Bande und nahmen weitere Mitglieder fest.

“505” macht Städte unsicher

Die Bande “505” – in Anlehnung an die Postleitzahl eines syrischen Ortes, aus dem viele der Mitglieder stammen – besteht überwiegend aus jungen Syrern, tritt gezielt in Überzahl auf und setzt Messer und Schlagwerkzeuge ein. Seit Ende 2024 soll sie mehrfach zugeschlagen haben.

Von Körperverletzungen über Raubüberfälle bis hin zu Drohungen gegen Minderjährige ist einiges dabei: Im Arthaberpark (Wien-Favoriten) wurde ein 30-Jähriger von mehreren Männern mit Messern lebensgefährlich verletzt, obwohl dieser Verstärkung mitgebracht hatte. Wenige Wochen später kam es im Anton-Kummerer-Park (ebenfalls Favoriten) zu einem weiteren blutigen Zusammenstoß zwischen syrischen Jugendlichen und Tschetschenen. Die Auseinandersetzungen waren im Vorfeld bereits über Chat-Gruppen geplant worden. In Wien-Favoriten und Graz hinterlässt die Bande immer wieder Wandschmierereien mit der Zahl “505“, mit denen sie ihre “Territorien” markiert.

Gefahr bleibt groß

Die Ermittler sprechen von einem “entscheidenden Schlag“ gegen die kriminelle Vereinigung. Spezialeinheiten, Hundestaffeln und die Fremdenpolizei arbeiteten zusammen, um die Kriminellen zumindest vorübergehend zu schwächen.

Die Gefahr, dass sich die Gruppe neu formiert, ist allerdings groß. Die Staatsanwaltschaft Graz führt die Ermittlungen weiter. Es ist davon auszugehen, dass weitere Festnahmen folgen. Ob ihnen auch wirksame, sprich längere Haftstrafen folgen, steht auf einem anderen Blatt. Quelle: LPD Steiermark

13 Festnahmen: Syrische “505”-Bande zerschlagen – Unzensuriert

Freilassing: Illegal Eingereister Afrikaner beisst Polizisten

Ein am Samstagmorgen (6. September) auf der Saalbrücke festgestellter Somalier reiste nicht nur unerlaubt nach Deutschland ein, sondern versuchte auch einen Beamten während der Maßnahmen zu beißen. Er sitzt nun in Haft.

Der 21-jährige somalische Staatsangehörige versuchte fußläufig in die Bundesrepublik einzureisen und wurde von Bundespolizisten am Grenzübergang auf der Saalbrücke kontrolliert. Einen für die Einreise erforderlichen Pass konnte er nicht vorweisen. Bei der Eröffnung des Vorwurfs zum Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise unterbrach er die Beamten der Bundespolizei und die Dolmetscherin mehrfach. Im Gewahrsamsbereich soll der Somalier dann Widerstand geleistet haben. Er soll in der Folge versucht haben, einen Beamten in den Unterarm zu beißen. Dies konnte unterbunden werden. Die Person wurde gefesselt.

Es konnte ermittelt werden, dass der 21-Jährige im März 2022 erstmals einen Asylantrag in Deutschland stellte. Seither ist sein Aufenthalt in Deutschland gestattet. Zur Einreise berechtigt die Aufenthaltsgestattung jedoch nicht. Der Somalier ist der Bundespolizei nicht unbekannt. Bereits Anfang des Jahres versuchte er im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unerlaubt einzureisen. Im Juli 2025 soll er dort Beamte tätlich angegriffen haben.

Der Somalier wurde wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie des Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte durch die Bundespolizei angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag. Nach richterlicher Vorführung wurde der 21-Jährige am Sonntag in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bundespolizeidirektion München: Unerlaubte Einreise mündet in tätlichem Angriff | Presseportal

Wien: Syrer sticht auf Flohmarktverkäufer ein

Google Maps Tatort Donaufelder Straße

Am Flohmarkt Stadlau kam es im Zuge eines Verkaufsgesprächs zuerst zu einem Streit zwischen einem 17-Jährigen (Sta.: Syrien) und dem 41-jährigen Verkäufer. Das spätere Opfer traf den 17-Jährigen in einer Straßenbahn erneut an, wo es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der Tatverdächtige soll dabei mehrmals mit einem Messer zugestochen haben und flüchtete. Sofortfahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Das Opfer wurde schwer verletzt und nach der notfallmedizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Heute in den frühen Morgenstunden stellte sich der 17-Jährige in einer Polizeiinspektion in Döbling. Bei der Vernehmung gab er an, sich nur gegen Angriffe des Opfers gewehrt zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Tatverdächtige in eine Justizanstalt gebracht.

Presseaussendungen LPD Wien

„Ich soll sie als Deutsche registrieren? Das gibt mir das Gefühl, ein Lügner zu sein!“ – Deutscher Polizeibeamter prangert Vertuschung von Migrantenkriminalität in Polizeistatistiken an

Wikimedia Commons , 1970gemini, CC-BY-SA-3.0

Ein hochrangiger Polizeibeamter aus Bonn hat auf eine seiner Meinung nach eklatante Diskrepanz zwischen der Realität der Kriminalität auf deutschen Straßen und den offiziellen Statistiken hingewiesen.

Seine Aussage wurde in einem Kommentar des Politikredakteurs Till-Reimer Stoldt in der Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht. Der Beamte, der unter dem Pseudonym „Bernd“ auftritt, ist seit 30 Jahren bei der Polizei tätig.

In einem langen Gespräch mit Stoldt sagte er, dass die Kriminalität seit 2015 „viel stärker migrationsorientiert“ geworden sei, was jedoch weder in Polizeiberichten noch in den Medien sichtbar werde. „Sie sprechen meist nur von ‚Männern‘“, erklärte er und fügte hinzu, dass diese Auslassung ihn und seine Kollegen „wirklich beunruhigt“.

Laut dem Welt-Artikel beschrieb Bernd Fälle von sexuellen Übergriffen bei Konzerten und in Schwimmbädern sowie brutale Vorfälle von Straßengewalt, bei denen „die Täter immer Ausländer waren“. Ihre Nationalität werde jedoch fast nie öffentlich gemacht. „Da stimmt etwas nicht. Und viele meiner Kollegen teilen dieses Gefühl“, sagte er zu Stoldt.

Der Artikel macht auf offizielle Kriminalitätszahlen aufmerksam, die im Widerspruch zu den Wahrnehmungen an der Front zu stehen scheinen. Die Polizeikriminalstatistik (PKS) für 2024 zeigte, dass 35,4 Prozent aller Verdächtigen landesweit (ohne Einwanderungsdelikte) Ausländer waren, die auch fast 40 Prozent der Verdächtigen von Gewaltverbrechen ausmachten. Und das, obwohl Personen mit ausländischer Herkunft nur 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Bernd argumentierte jedoch, dass diese Zahlen das Problem immer noch unterschätzen, da Verdächtige mit doppelter Staatsangehörigkeit fast immer nur als „deutsche Staatsangehörige” erfasst werden.

Er erklärte, dass die Polizei bei der Bearbeitung von Verdächtigen zwei Felder für die Staatsangehörigkeit ausfüllen muss. In den Statistiken der Bundesländer und des Bundes erscheint jedoch nur die erste Staatsangehörigkeit.

„In einigen Fällen handelte es sich um Männer, die die ganze Zeit untereinander Arabisch sprachen. Das Einzige, was sie auf Deutsch sagten, war „beschissenes Deutsch“ – zu mir. Zunächst habe ich die nichtdeutsche Staatsangehörigkeit im ersten Feld vermerkt“, erinnert sich Bernd, „aber diese Akten wurden sofort zurückgeschickt – zusammen mit einer Notiz meines Vorgesetzten, in der er mir auftrug, „deutsch“ als erste Staatsangehörigkeit einzutragen, damit dies in der Statistik erscheint. Ich war sprachlos … Ich soll sie als Deutsche registrieren? Das gibt mir das Gefühl, ein Lügner zu sein!“

Das Innenministerium hat bestätigt, dass im Jahr 2024 jeder sechste Verdächtige mit deutschem Pass auch einen zweiten Pass besaß. Angesichts der Tatsache, dass Doppelstaatsangehörige weniger als 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen, deutet dies auf eine überproportionale Vertretung in der Kriminalität hin.

Der Beitrag hebt auch die Auswirkungen auf die Moral innerhalb der Polizei hervor. „Vor allem jüngere Kollegen haben manchmal Angst, über ausländische Täter zu sprechen“, sagte Bernd. Straftäter nutzten diese Zurückhaltung aus, indem sie bei einer Konfrontation die „Rassismuskarte“ ausspielten. Er beschrieb eine Auseinandersetzung mit einem jungen Mann, der auf den Boden spuckte und „Rassist“ zischte, nachdem er zurechtgewiesen worden war.

Als Reaktion auf solche Bedenken hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) angekündigt, dass künftig alle Nationalitäten von Verdächtigen gezählt und in den Statistiken des Bundeslandes veröffentlicht werden. „Der Anteil nichtdeutscher Verdächtiger wird dort also steigen. Das ist sinnvoll“, schrieb Stoldt. „Wenn eine Gruppe von Tätern überproportional oft auftritt, gibt es ein Problem. Aber man kann nur lösen, was als Problem identifiziert wurde.“

Die Grünen und die SPD haben Reul vorgeworfen, mit der Politikänderung „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu schüren“, aber Stoldt ist der Ansicht, dass dies eine Unterschätzung der Öffentlichkeit darstellt. „Die Menschen sind nicht so begriffsstutzig“, schrieb er. „Die meisten Ausländer sind natürlich keine Kriminellen. Von 14,1 Millionen wurden 2024 etwa 913.000 einer Straftat verdächtigt. Warum sollte die Öffentlichkeit zu langsam erkennen, dass die überwiegende Mehrheit der Ausländer keine Kriminellen sind – auch wenn sie überproportional oft Straftaten begehen?“

Der Kommentar schließt mit einem Aufruf zum Vertrauen sowohl in die Öffentlichkeit als auch in die Polizei. Polizeiseelsorger, so Stoldt, hätten bestätigt, dass Polizeibeamte darin geschult seien, zwischen einer kriminellen Minderheit und der gesetzestreuen Mehrheit zu unterscheiden. „Vielleicht müssen die SPD und die Grünen jetzt nur lernen, der Polizei und den Bürgern ein wenig mehr zu vertrauen“, schrieb er.

‘I’m supposed to register them as Germans? That makes me feel like a liar!’ — German police officer blows whistle on migrant crime cover up in police stats

Wien: Zwei Männer zusammengeschlagen und getreten

Fotos: LPD Wien

Die auf den Lichtbildern ersichtlichen Personen stehen im Verdacht, zwei Männer (36 und 48 Jahre) auf offener Straße mit Schlägen und Tritten teilweise schwer verletzt zu haben. Sofortfahndungsmaßnahmen nach der Tat blieben ohne Erfolg. Ein Tatverdächtiger wurde mittlerweile ausgeforscht, es handelt sich um 18-Jährigen (Sta.: Syrien). Dieser bestritt jegliche Tatbeteiligung und machte keine Angaben zu den weiteren Tatverdächtigen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Wiener Polizei ersucht nun über Anordnung der Staatsanwaltschaft um Veröffentlichung der Bilder. Zeugen, denen die Tatverdächtigen vor, während oder nach der Flucht aufgefallen sind, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise (auch anonym) werden an das Kriminalreferat Liesing unter der Telefonnummer 01-31310-49800 erbeten.

Fahndungen der LPD Wien