Ruft linker Influencer Robert Misik zur Ermordung von Elon Musk auf?

Wikimedia Commons , Heinrich-Böll-Stiftung,CC-BY-SA-2.0

Nur Tage nach dem Mord an Charlie Kirk sorgt Robert Misik mit einem Posting für Wirbel: Auf Blue Sky erklärte der SPÖ-nahe Publizist, man müsse Musk so wie andere „Faschisten ihrem gerechten Ende zuführen“, wie einst Mussolini. Kritiker sehen darin eine offene Gewaltphantasie.

SPÖ-naher Publizist Robert Misik vergleicht Musk mit Mussolini und hitler und erklärt: „Wir werden auch diese Faschisten ihrem gerechten Ende zuführen.“

Blue Sky/Robert Misik/Screenshot

Auf einer Londoner Großdemo gegen Masseneinwanderung sprach Elon Musk per Video zu zehntausenden Bürgern. SPÖ-Publizist Robert Misik wetterte dagegen auf Blue Sky: Er diffamierte den Protest als „Faschisten-Demonstration“, warf Musk einen Gewaltaufruf vor – und forderte ein EU-weites Verbot von X.

Misik wörtlich: „Elon Musk erklärte heute auf der Londoner Faschistendemonstration: ‚Gewalt kommt auf auch zu. Die Linken sind die Partei der Mörder. Kämpft gegen sie oder sterbt!‘ – Demokratien, die das zulassen, haben sich selbst aufgegeben. X muss in der EU sofort verboten werden.“

Direkt im Anschluss fordert der linke Meinungsmacher und SPÖ-Kenner: „Gegen Musk ein Haftbefehl ausgestellt werden. Aber pronto! Zieht endlich die Samthandschuhe aus, ihr Feiglinge in London, Paris, Brüssel, Berlin …! Wir werden auch diese Faschisten ihrem gerechten Ende zuführen, wie Mussolini, Hitler ua.“ Damit macht er klar, dass nach dem Mord am konservativen US-Bürgerrechtler Charlie Kirk für ihn nun Elon Musk an der Reihe sei.

Der bestialische Mord an Mussolini und seiner Ehefrau

Mussolini wurde von Partisanen erschossen. Ein entsetzter User schrieb auf Blue Sky: „Mussolini und dessen Frau wurden gelyncht und deren Leichen wurden öffentlich zur Schau gestellt. Das wollen Sie mit Menschen, die anderer Meinung sind als Sie, ebenso tun?“

Weil Raimund Löw, Kolumnist beim Falter und überdies Moderator des Podcasts Falter Radio, Misiks Posting unkommentiert und offensichtlich zustimmend teilte, richtete der User die Frage auch an ihn: „Ist Lynchjustiz und Leichenschändung, das was Sie Menschen mit anderer Meinung zukommen lassen wollen? Wenn nein, warum dann der Retweet?“

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