Rotterdam richtet wegen Belästigungen durch Migranten Sperrzone in Stadtviertel ein

Eine wohl einzigartige Maßnahme gegen Migrantenexzesse hat Rotterdam beschlossen, indem große Teile des Viertels De Esch zur nächtlichen Sperrzone erklärt wurden. Zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ist das Betreten der Sperrzone ohne triftigen Grund verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Anwohner, Besucher von Bewohnern, Personen, die dort arbeiten sowie Besucher von Veranstaltungen und Gastronomiebetrieben in der Sperrzone. Das Betretungsverbot gilt vorerst für drei Monate, dann soll der Erfolg dieser Maßnahme bewertet werden.

Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten wird von Medien zitiert: Ruhe muss nach De Esch zurückkehren, und die Bewohner müssen sich wohl und sicher fühlen.“ Seit dem Ende der Corona-Zeit war es im Viertel sehr ungemütlich geworden. Drogenhandel, Prostitution, Belästigungen von Passanten und illegale Straßenrennen zählten zum nächtlichen Alltag. Bei den Ruhestörern handelte es sich überwiegend um junge Migranten.

Wie die Polizei dem Medium „Rijnmond“ mitteilte, wurden in der ersten Nacht der Sperrzone 20 Geldstrafen verhängt. Die Höhe des Betrags wird von der Staatsanwaltschaft festgelegt. Wer gegen das Betretungsverbot verstößt, riskiert also eine Vorstrafe.

Die lärmgeplagten Bewohner von De Esch zeigen sich jedenfalls erleichtert. „Ich schlafe auf der Straßenseite und habe fast jede Nacht unter Lärm, Schreien und Hupen gelitten. Sogar mit Ohrstöpseln habe ich sie gehört. Sie lassen auch viel Müll zurück, aber jetzt ist die Straße noch völlig sauber“, wird eine Bewohnerin namens Jaqueline zitiert.

ZurZeit

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *