Laut Umfragen ist die AfD nur wenige Prozentpunkte von einer absoluten Mehrheit in Sachsen-Anhalt entfernt

Kaum eine Landtagswahl wird so sehr mit Spannung erwartet wie jene in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Denn dann könnte es zum ersten Mal eine AfD-Landesregierung geben. Auch wenn keine der Alt-Parteien mit der AfD koalieren möchte, so besteht eine realistische Chance der AfD auf eine absolute Mehrheit im Landtag. Dazu braucht die AfD keine 50+ Prozent bei den Wahlen. Es reichen 43-45 Prozent und das Scheitern der Grünen an der Fünf-Prozent-Hürde. Beides ist nicht unwahrscheinlich.

Sven Schulze (CDU) tut so, als sei die CDU-Herrschaft garantiert

Der noch amtierende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven ​Schulze (CDU), hat auf einer kürzlichen Veranstaltung des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) in Magdeburg eine Koalition mit der AfD ⁠ausgeschlossen. Also bliebe nur ein schwarz-rot-rotes Bündnis. Doch auch eine Koalition mit der Linken schließt er aus. Wie soll das gehen? Und wieso tut er dennoch so “siegessicher”?

Das sind die aktuellen INSA-Umfrageergebnisse für Sachsen-Anhalt (14.-21-Juli):

AfD: 41 Prozent
CDU: 24 Prozent
Linke 14 Prozent
SPD: 5 Prozent
FDP: 4 Prozent
Grüne: 4 Prozent
BSW: 4 Prozent
Sonstige: 4 Prozent

Wie will Sven Schulze mit nur 24 Prozent regieren? Vor allen Dingen, wenn er nicht mit der Linken koalieren will? Das geht rechnerisch nicht, selbst wenn ein Wunder geschieht.

Die Grünen setzen auf eine massive Kampagne, um über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. Doch das würde immer noch nicht reichen. Vermutlich würden die Grünen dann Wähler von der SPD abziehen, die dann ihrerseits unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen würde.

Setzen die Alt-Parteien auf ein schmutziges Spiel? Läuft da etwas hinter den Kulissen?

Wird die Wahl ohne Fälschungen ablaufen? Wird es unlautere Absprachen geben? Wird die Wahl vielleicht gar nicht anerkannt werden? Oder wird alles glatt und sauber verlaufen? Das sind die Fragen, die sich viele stellen. Ist das Selbstvertrauen von Sven Schulze nur vorgetäuscht? Oder weiß er etwas, das wir nicht wissen?

Missachtung des Wählerwillens

Klar ist, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die AfD unter die Werte der CDU fällt. Da müsste schon etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. 

Unverschämt ist, dass der Wille des Wählers, nämlich der Wunsch nach einer neuen Regierung und einem Politikwechsel, nicht respektiert wird. Das ist im höchsten Maße anti-demokratisch.

FREIE WELT

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