Dassel: Randalierender Türke bedroht Polizisten mit Glasscherbe

Am Samstagmorgen, kam es kurz nach Mitternacht zu einer Sachbeschädigung, in der Flüchtlingsunterkunft in der Hermannstraße, durch einen dort untergebrachten türkischen Staatsbürger. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche 36jährige hatte zunächst dort randaliert und dabei eine Fensterscheibe eingeschlagen. Als die hinzugerufene Polizei vor Ort erschien, versuchte er zunächst sich selbst zu verletzen, ergriff dann aber im weiteren Verlauf eine große Glasscherbe und bedrohte damit die eingesetzten Beamten. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es diesen dann aber, den Mann unter Kontrolle zu bringen und durch Rettungskräfte medizinisch versorgen zu lassen. Im Anschluss wurde der Bewohner mit dem Rettungswagen einer psychiatrischen Fachklinik zugeführt. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Presseportal

Martenstein bei Lanz: AfD ist “normale Partei, nicht die NSDAP”

Screenshot YouTube/ZDF

Harald Martenstein fordert bei Markus Lanz die Politik und Medien auf, die AfD endlich als das zu behandeln, “was sie wirklich ist, nämlich eine normale Partei, nicht die neue NSDP.”

Harald Martenstein bezeichnet sich nicht als AfD-Anhänger oder AfD-Wähler. Aber er regt sich darüber auf, wie in der Politik und in den großen Mainstream-Medien mit der AfD umgegangen wird. Er findet den Vergleich mit den Nazis absolut unangebracht, falsch und geschichtsvergessen. Das hat er in brillanten Reden klargestellt. Die AfD sei eine normale konservative Partei, vergleichbar mit der CDU zur Zeit von Helmut Kohl oder mit der CSU unter Franz-Josef Strauß. Historisch gesehen gab es bei CDU und SPD früher ebenfalls Positionen, die heute der AfD zugerechnet würden, insbesondere migrationspolitisch und sozialpatriotisch.

Es gibt eine Mehrheit rechts der Mitte: Das darf man nicht ignorieren

Martenstein kommt auch bei Lanz auf das Thema Wählermehrheiten und Repräsentation in der Politik zu sprechen: Bei der letzten Bundestagswahl gab es eine rechts-konservative bzw. rechts-liberale Mehrheit, wenn man die Stimmen von AfD, CDU/CSU, FDP und ähnlichen Kräften zusammenfasst. Diese Mehrheit sei jedoch im aktuellen Regierungshandeln nicht repräsentiert, da linke Politik dominiert, was zu Vertrauensverlust führe.

Martenstein greift die Brandmauer an 

Die sogenannte Brandmauer, also der Ausschluss der AfD von Koalitionen, findet Martenstein extrem problematisch. Er argumentiert, dass eine Brandmauer nur dann gerechtfertigt ist, wenn die AfD eine rückwärtsgewandte, extremistische Partei wie die NSDAP wäre, was aber nicht der Fall sei. Die AfD distanziere sich weitgehend von extremistischen Positionen.

CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke agieren wie eine Einheitspartei

Das politische Spektrum sei aktuell von zwei großen Blöcken geprägt, einem rechten Block (AfD) und einem großen Block von CDU bis Linkspartei. Letzterer wirke wie eine Einheitspartei mit verschiedenen Strömungen, die oft ähnliche politische Ergebnisse liefere, was die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik vergrößert.

Die CDU habe trotz offensichtlicher Mehrheiten rechte bzw. konservative Positionen nicht umgesetzt, sondern sich von der linken Seite erpressen lassen. Ministerpräsident Friedrich März wird als Beispiel genannt, der eigentlich eine konservativere Politik gewollt hätte, aber keine Koalition mit der AfD eingegangen sei. Eine Minderheitsregierung mit AfD-Unterstützung, in der über rote Linien verhandelt wird, bleibt ausgeschlossen.

Europäische Dimension und EU-Kritik: Das ist keine Europafeindlichkeit

Die AfD wird als kritisch gegenüber der EU in ihrer aktuellen Form dargestellt, nicht aber grundsätzlich gegen Europa. Historische CDU-Größen wie Adenauer und Kohl hätten sich vermutlich von der heutigen EU-Konstitution enttäuscht gezeigt. Martenstein schließt sich damit der Meinung an, dass es falsch sei, die AfD als europafeindlich hinzustellen.

Mediale Darstellung und politische Kommunikation: Die ewige “Nazikeule”

Die mediale Dämonisierung der AfD – etwa durch die wiederholte Verwendung der “Nazikeule” – führe zu kognitiven Dissonanzen in der Bevölkerung. Gleichzeitig werde die AfD im politischen Diskurs oft ausgeschlossen, was ihre Normalisierung verhindere.

Die AfD ist wie jede andere Partei vom Wählerwillen abhängig und Wähler sollten nicht vorsortiert oder ausgeschlossen werden, denn das widerspräche einer Demokratie. Einzelne Beispiele zeigen, dass AfD-Kandidaten bei Wahlen teilweise unbegründet abgelehnt werden.

AfD darf nicht von der politischen Arbeit ausgeschlossen werden

Martenstein fordert letztlich eine stärkere Einbeziehung der AfD in Koalitionen oder zumindest eine sachpolitische Zusammenarbeit. Das könnte helfen, auseinanderdriftende Interessen in der Gesellschaft besser zu verbinden. 

Insgesamt sei es nötig, mehr direkte Demokratie und Sachpolitik statt Ideologiepolitik umzusetzen.

FREIE WELT

Herrsching: Afghane ersticht Landsmann in Flüchtlingsunterkunft

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Flüchtlingen aus Afghanistan ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Herrsching am Ammersee ein 40 Jahre alter Mann getötet worden. Ein 36-jähriger Landsmann sitzt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts in Untersuchungshaft.

Die Herrschinger Asylunterkunft in der Goethestraße Google Maps

Offenbar waren die beiden Männer in Streit geraten. Warum, ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen zog der 36-Jährige während der Auseinandersetzung ein Messer und stach mehrfach auf den 40-Jährigen ein. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Kopf und im Brustbereich.

Zeugen verständigten Rettungsdienst und Polizei. Der 40-Jährige starb trotz Wiederbelebungsversuchen im Krankenhaus. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen widerstandslos in seinem Wohncontainer fest.

Ein Richter ließ den Verdächtigen am Donnerstag in Untersuchungshaft nehmen, er kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck und die Staatsanwaltschaft München II ermitteln. 

BR24

Tötungsdelikt in Bremen: Mordkommission fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Täter

Unbekannter Täter (Rückseite)
Unbekannter Täter. Fotos Polizei Bremen

Die Mordkommission der Polizei Bremen hat nach dem Tod eines 25 Jahre alten Mannes erste Ermittlungsergebnisse erzielt. Der Mann war am 26. Mai 2026 in der Bahnhofsvorstadt bewusstlos und mit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung aufgefunden worden. Wie bereits berichtet, verstarb er in der vergangenen Woche in einem Bremer Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden nun mit Fotos nach dem mutmaßlichen Täter.

Der 25-Jährige wurde am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße entdeckt. Er lag dort nicht ansprechbar mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der mutmaßliche Täter zuvor noch an der Haltestelle auf, flüchtete anschließend jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-Jährige später seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, anschließend zu Boden stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt.

Der gesuchte Mann wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und mit dunklen Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt mit dem Schriftzug “Los Angeles” auf der Brust sowie weiteren Buchstabenaufdrucken an den Ärmeln und auf dem Rücken. Zudem war er mit schwarzen Shorts, einem schwarz-weißen Nike-Turnbeutel, weißen Socken und schwarzen Badelatschen bekleidet.

Die Ermittler fragen: Wer hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr im Bereich der Haltestelle Falkenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des beschriebenen Mannes geben?

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

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Essen: 34-Jähriger durch Stichwaffe schwer verletzt; Türke festgenommen

Haus-Berge-Straße – Google Maps

Am Mittwochmittag (3. Juni) wurde ein Mann auf der Haus-Berge-Straße im Essener Stadtteil Altendorf mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft eine Mordkommission eingerichtet.

Zeugen meldeten gegen 12:19 Uhr eine schwer verletzte Person auf der Straße. Die Einsatzkräfte fanden vor Ort den mit mehreren Stichen verletzten 34-jährigen Mann. Der Essener wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht inzwischen nicht mehr.

Die Polizei nahm kurz darauf einen Tatverdächtigen fest, bei dem es sich um einen 30-jährigen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit handelt. Ein Haftrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen Untersuchungshaft an.

Hintergrund der Tat sind nach derzeitigen Erkenntnissen Streitigkeiten im familiären Umfeld. Die Polizei sucht weitere Zeugen und nimmt Hinweise telefonisch unter 0201/829-0 oder per Mail hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen. 

Presseportal

Da staunt der Muslim ! Kebab geht auch anders

Paola Manso via Facebook

Seit Ende April 2026 hat das Restaurant Breizh Kebab in Lorient (Morbihan) seine Türen geöffnet. Sie befindet sich in der Avenue de La Perriére 33. An der Spitze stehen Paola Manso, ihr Vater Pietro und ihr Bruder Kylian.
Das Restaurant Breizh Kebab öffnete am 30. April 2026 seine Türen in der Avenue de La Perrière in Lorient (Morbihan).

“Wir hatten mehrere Jahre lang einen Stand beim Interceltic Festival”, sagt Paola Manso, Managerin. Sie steht zusammen mit ihrem Vater Pietro und ihrem Bruder Kylian an der Spitze des Establishments. Zuerst machten wir klassische Kebabs, und eines Tages hatte unser Lieferant kein Fleisch mehr und half uns mit Schweinefleisch. Es war von Anfang an ein großer Erfolg. Das Schweinefleisch stammt von Ty-Produzenten in Kervignac. Heute entwickelt sich der Breizh Kebab zu einem Restaurant.

Lorient Ma Ville

Menschen, die um ihre Kindern trauern, werden vom Verfassungsschutz kriminalisiert 

{YouTube CC-BY 4.0}

Trauern ist „rechtsextrem“? Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz sorgt für Skandal!

Der sächsisch-anhaltische Verfassungsschutz hat mit einer Begründung für Empörung gesorgt, die kaum zu fassen ist: Wer öffentlich um Kinder trauert, die durch illegale Migranten getötet wurden, soll demnach als „rechtsextrem“ gelten. Was wie eine absurde Verwechslung klingt, steht schwarz auf weiß im Verfassungsschutzbericht 2025 und trifft damit nicht nur AfD-Politiker, sondern auch verwaiste Eltern mitten ins Herz.

Michael Kyrath verlor seine 17-jährige Tochter Ann-Marie am 23. Januar 2023 bei Brokstedt in Schleswig-Holstein. Sie wurde von einem ausreisepflichtigen, mehrfach vorbestraften Palästinenser in einem Regionalzug niedergemetzelt. Seitdem kämpft er öffentlich dafür, dass der Staat seine Schutzpflicht ernst nimmt. Als er erfuhr, dass ausgerechnet Trauer um ermordete Kinder als Beleg für Verfassungsfeindlichkeit herangezogen werden soll, meldete er sich zu Wort.

Es geht um die Frage: Wer darf noch trauern – und wer nicht mehr?

Bei NIUS Live sprachen NIUS Politikchef Ralf Schuler, NIUS-Reporter Julius Böhm und Michael Kyrath mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.

Der Vater, dessen Tochter von palästinensischem Migranten ermordet wurde, fragt, ob die Trauernden der Opfer der illegalen Einwanderung nach einem AfD-Urteil nun „rechtsextrem“ sind

Der Vater eines deutschen Teenagers, die von einem Migranten in einem Regionalzug ermordet wurde, hat in Frage gestellt, ob er und andere Hinterbliebene als Rechtsextremisten behandelt werden könnten, nachdem der sächsisch-Anhaltische Inlandsgeheimdienst die Äußerungen eines Politikers der Alternative für Deutschland (AfD) über „ermordete Kinder“ in seiner Einordnung der staatlichen Zweigstelle der Partei als extremistische Organisation zitiert hatte.

Laut Apollo News rechtfertigte das Verfassungsschutzamt in Sachsen-Anhalt seine Einstufung des AfD-Landesverbandes als bestätigte rechtsextremistische Organisation, indem es zum Teil auf die Migrationsrhetorik der Partei hinwies.

Der Bericht der Agentur wirft der AfD vor, „im Wesentlichen von der rassistischen Ideologie des Ethnopluralismus durchdrungen zu sein“ und sagt, dass die Partei die Vision von ethnisch homogenen Staaten fördert. Sie behauptet, dass eine solche Vision „die Vertreibung aller ‚Fremden‘“ sei.

Zu den Beispielen, die als „fremdenfeindliche Agitation“ angeführt wurden, gehörte eine Karnevalsrede des stellvertretenden AfD-Staatsvorsitzenden Hans-Thomas Tillschneider, in der er behauptete, dass illegale Migranten „hier in Massen einströmen und unser Geld verschwenden wollen“, und ein Facebook-Post von Oliver Kirchner, Co-Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion in Sachsen-Anhalt, in dem er schrieb: „Lasst uns niemals die ermordeten Kinder vergessen, für die diese illegale und unkontrollierte Einwanderung verantwortlich ist. Das kann jedem in Deutschland passieren, jederzeit und überall!“

Er forderte auch die Entfernung derjenigen, „auf deren Händen das Blut der Opfer ist und die für diese Bedingungen verantwortlich sind“.

Der Hinweis auf ermordete Kinder ist nun zum Zentrum eines größeren Streits geworden, nachdem Michael Kyrath, dessen 17-jährige Tochter Ann-Marie am 25. Januar 2023 in einem Zug in der Nähe von Brokstedt erstochen wurde, die Landesregierung öffentlich herausgefordert hatte.

Ann-Marie wurde zusammen mit ihrem 19-jährigen Freund Danny von einem staatenlosen Palästinenser getötet, der Berichten zufolge nur wenige Tage zuvor trotz einer Vorgschichte von Gewaltverbrechen aus der Haft entlassen worden war.

Seit dem Mord an seiner Tochter ist Kyrath zu einer prominenten Stimme unter Hinterbliebenen geworden, die Antworten auf Gewaltverbrechen, Einwanderung, Abschiebeversagen und politische Rechenschaftspflicht verlangen.

Ann-Marie

In einem Interview mit der FAZ im Januar sagte Kyrath, dass Familien wie ihm wiederholt gesagt wurden, dass solche Angriffe isolierte Vorfälle seien.

„Die Leute sprechen immer darüber als bedauerliche Einzelfalle. Aber wir stehen in Kontakt mit mehr als 1.000 Familien, die in den letzten Jahren Angehörige durch Gewaltverbrechen verloren haben. Es ist immer das gleiche Täterprofil. Es ist fast immer die gleiche Waffe. Es ist fast immer die gleiche Abfolge von Ereignissen. Es sind immer die gleichen Motive. Und es sind immer die gleichen Plattitüden von denselben Politikern, die nach einer solchen Handlung unter Tränen in die Kameras weinen. Dann passiert nichts“, sagte er.

Nach dem Bericht des Sachsen-Anhalt Report fragte Kyrath auf X, ob auch er nun als Rechtsextremist für das öffentliche Gedenken an Opfer illegaler Einwanderung gelten würde.

Das sächsisch-anhaltische Innenministerium antwortete auf seinen Post und sagte: „Leider können wir nicht verstehen, warum Sie davon ausgehen, dass die Verfassungsschutzbehörde Sachsen-Anhalts Sie als verfassungsfeindlich einstufen würde. Wir würden uns freuen, dies persönlich zu besprechen. Eine Telefonnummer folgt per Direktnachricht.“

Kyrath reagierte, indem er seine eigenen Kampagnen direkt mit der vom Geheimdienst zitierten AfD-Passage in Verbindung brachte.

„Ist es nicht richtig, dass jemand von der Verfassungsschutzbehörde Sachsen-Anhalt als bestätigter Rechtsextremist eingestuft wurde, weil er an die ermordeten Kinder durch eine illegale und unkontrollierte Einwanderung gedacht hat und davor gewarnt hat, dass sie jeden und überall angreifen kann?

„Nach Hörensagen muss die Verfassungsschutzbehörde Sachsen-Anhalt auch mich und unzählige andere Hinterbliebene als Rechtsextremisten einstufen – denn schließlich gedenken auch wir unseren Kindern, die von Mördern getötet wurden, die illegal eingewandert sind, mehrere Vorstrafen hatten und der Abschiebung ausgesetzt waren! Schließlich sind wir Bürger alle vor dem Gesetz gleich, nicht wahr? schrieb Kyrath.

Das Ministerium antwortete: “Wir können Ihnen versichern, dass das Amt für den Schutz der Verfassung niemanden als extremistisch einstuft, weil er um die Opfer der schrecklichsten Verbrechen getrauert hat.”

Kyrath stellte später klar, dass er nicht glaubte, dass er persönlich als bestätigter Rechtsextremist eingestuft werden würde, sagte aber, dass die Logik des Berichts immer noch eine beunruhigende Frage aufwerfe.

“Die Verfassungsschutzbehörde hat einen Politiker als Rechtsextremisten eingestuft, weil er die Menschen an die ermordeten Kinder der illegalen und unkontrollierten Migration erinnerte und davor warnte, dass sie jederzeit jeden treffen könnte!” schrieb er.

“Das ist genau das, was ich tue, und viele andere Hinterbliebene tun es auch … wir erinnern uns öffentlich an unsere Kinder, die durch illegale und unkontrollierte Migration ermordet wurden, und versuchen, etwas zu ändern, weil es tatsächlich jeden überall treffen kann!”

“Natürlich war mein Post absichtlich provokant – und mehr eine Frage als eine Tatsache”, fügte er hinzu.

“Dennoch bleibt die Frage in der Luft: Was ist recjtsextrem, wenn man die ermordeten Kinder unkontrollierter und damit illegaler Migration betrauert?”

Der Sachsen-Anhalt Verfassungsschutz wirft der AfD auch vor, das moderne Deutschland mit der ehemaligen DDR und dem Nationalsozialismus zu vergleichen, und dass diese das demokratische System und seine Institutionen verunglimpft. Es wird behauptet, dass die AfD darauf abzielt, mit der bestehenden Ordnung in mehreren Bereichen der Gesellschaft zu brechen.

Der Bericht nennt zusätzlich ein Restaurant, das für AfD-Veranstaltungen verwendet wird, und beschreibt es als Drehscheibe für “überregionale Zusammenkünfte des rechtsextremen Spektrums”.

rmx

Dresden: Syrer und Libanesen bedrohen und beleidigen Passanten und Polizisten und greifen diese an

Polizisten haben am Donnerstagabend zwei Männer (18, 21) in Gewahrsam genommen, die zuvor mehrere Menschen an der Löbtauer Straße bedroht hatten.

Das Duo sprach zunächst zwei Jugendliche an der Kreuzung Löbtauer Straße/Bodelschwinghstraße an. Als diese kein Interesse an einem Gespräch zeigten, beleidigten und bedrohten die Männer sie. Anschließend suchten die beiden Tatverdächtigen Streit mit anderen Männern und bedrohten auch diese.

Alarmierte Polizisten stellten die beiden, die zunächst über Zäune in eine Kleingartensiedlung geflohen waren und stellten deren Personalien fest. Dabei wurden die Beamten ebenso von beiden beleidigt sowie bedroht und kurz darauf auch angegriffen. Verletzt wurde niemand. Sie brachten den 18-jährigen syrischen Staatsbürger und den 21-jährigen libanesischen Staatsbürger ins Gewahrsam und ermitteln nun unter anderem wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen der Bedrohungen und der Beleidigungen.

Zweiradfahrer verletzt | In Wohnungen eingebrochen | Mann nach Verfolgung festgenommen

Kuschelurteil: Bewährungsstrafe für türkischen Raser in Berlin

GROK

Ein 28-jähriger Mann ist in Berlin wegen eines tödlichen Verkehrsunfalls nach den Feierlichkeiten zur Fußball-Europameisterschaft 2024 zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach ihn der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs und der Fahrerflucht schuldig.

Der Unfall ereignete sich am Abend des 26. Juni 2024 nach dem EM-Sieg der Türkei gegen Tschechien. Laut Gericht war der Türke mit einem geliehenen Mercedes-AMG mit rund 100 km/h durch die Berliner Innenstadt unterwegs – erlaubt waren 50 km/h.

An einer Kreuzung erfasste er einen 67-jährigen Fußgänger, der die Straße überquerte. Das Opfer wurde mehr als 20 Meter durch die Luft geschleudert und starb an den Folgen des Aufpralls. Nach dem Unfall fuhr der Türke zunächst davon. Rund eine Stunde später stellte er sich gemeinsam mit seinem Vater der Polizei.

Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte reumütig und sprach von einem Fehler. Mehrere Zeugen schilderten jedoch, dass er vor dem Unfall stark beschleunigt und seinen Motor aufheulen lassen habe.

Ein Gutachter kam zum Schluss, dass der Fahrer bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung rechtzeitig vor dem Fußgänger hätte anhalten können. Zusätzlich zur Bewährungsstrafe wurde dem 28-Jährigen die Fahrerlaubnis für zweieinhalb Jahre entzogen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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