Selbstmord-Attentäter verherrlicht: Kein Verbot für Hisbollah-Propaganda-Sender in Österreich

Die selbsternannten Gotteskrieger der Hisbollah haben sich dem Kampf gegen Israel verschrieben. Ihre Botschaften verbreiten sie via Internet bis dato ungehindert auch in Österreich.
Foto: Screenshot / Servus TV

Ein Terror-Propaganda-Kanal, in dem auch Selbstmord-Attentäter verherrlicht werden, ist in Österreich weiter erlaubt. Der islamistische Fernsehsender wird im Internet in mehreren Sprachen angeboten.

Was für ein Skandal mitten in der Weihnachtszeit, in der Christkindlmärkte mit Poller geschützt werden müssen, damit nicht – wie vor einem Jahr in Magdeburg in Deutschland – ein fanatischer Islamist mit dem Auto in die Menschenmenge fährt und friedliche Zivilisten tötet und verletzt. 

Hisbollah als Terror-Organisation eingestuft

Dass in Österreich dennoch ein islamistischer Propaganda-Kanal ungehindert seine extremistischen Parolen verbreiten darf, schlägt dem Fass den Boden aus. Schließlich ist die Hisbollah als verlängerter Arm des iranischen Regimes international längst als Terrror-Organisation eingestuft. 

Al-Manar-News können im Internet ungehindert abgerufen werden.

Terrorismus-Forscher warnt

Über ihren Internet-Kanal „Al-Manar“ versuchen die Extremisten ihre Propaganda weltweit zu verbreiten. Auch in Österreich – und das völlig ungehindert. Davor warnt jetzt Terrorismus-Forscher Nicolas Stockhammer. In den Servus TV Nachrichten sagte er, dass der Sender in Österreich zu verbieten sei, weil er ganz klar gegen die Grundverfassung verstoße. Solche Inhalte solle man nicht frei verfügbar lassen. 

Linksextreme teilen Inhalte

In Deutschland ist der Hisbollah-Propaganda-Sender seit dem Vorjahr verboten und gesperrt. Unglaublich, aber wahr: Laut Stockhammer spricht „Al-Manar“ in Europa nicht nur Islamisten an, sondern die Inhalte würden auch von Linksextremisten geteilt. 

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