Nachdem mehrere Zeugen über den Polizeinotruf gemeldet hatten, dass ein Mann zwei Jugendliche auf offener Straße mit einer Pistole bedrohe, wurden zahlreiche Einsatzkräfte entsandt.
Im Zuge einer Sofortfahndung hielten Polizisten der Polizeiinspektion Rudolf-Nurejew-Promenade gemeinsam mit Beamten der Polizeidiensthundeeinheit den mutmaßlichen Täter an. Bei dem Mann stellten die Polizisten ein Magazin einer Schusswaffe samt Munition sicher.
Der Tatverdächtige, ein 17-jähriger syrischer Staatsangehöriger, zeigte sich geständig und führte die Beamten in das dritte Untergeschoß einer Tiefgarage. Dort konnte unter einem abgestellten Fahrzeug die mutmaßliche Tatwaffe aufgefunden werden. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Gaspistole handelte. Weiters wurde bei dem 17-Jährigen eine geringe Menge Cannabisharz sichergestellt.
Zu den Vorwürfen befragt gab der 17-Jährige an, sich von acht bis zehn Personen bedroht gefühlt zu haben und diese deshalb mit der Pistole bedroht zu haben.
Weitere Ermittlungen, insbesondere zur Ausforschung der mutmaßlichen Opfer, sind im Gange.
“Heute”-Leserin Maria* (Name von der Redaktion geändert) befand sich am Mittwoch kurz vor 15 Uhr bei der U1-Station Kagran, sie wollte mit ihrem Sohn in das Donauzentrum shoppen gehen. Als sie die Station verließ, wurde sie bereits von drei bis vier Jugendlichen überrumpelt, die an ihr vorbeiliefen. Dann wurde es wild.
“Ich habe keine zwei Schritte weiter gemacht, da ist ein Jugendlicher vor uns stehen geblieben. Er hat eine Waffe hervorgeholt und in Richtung der weglaufenden Jungs ‘Ihr H**nkinder’ geschrien.”
