ZDF-Moderatorin sprach von „palästinensischen Geiseln“ – Zwangsgebührensender leistet sich eklatante journalistische Fehlleistung

Im Zuge der von US-Präsident Donald Trump vermittelte Freilassung israelischer Geiseln von der Hamas-Terrororganisation hat ZDF-Moderatorin Dunja Hayali sich abermals einen schweren Fauxpas geleistet. Sie sprach von „palästinensische Geiseln“, behauptete, unter den 2.000 freizulassenden Häftlingen seien „auch ganz normale Palästinenser, die bisher in israelischen Gefängnissen gesessen haben“.

Nach israelischen Angaben handelt es sich bei den Gefangenen überwiegend um verurteilte oder mutmaßliche Kämpfer, darunter Personen, die wegen schwerer Anschläge und Morde inhaftiert wurden. Rund 1.700 von ihnen waren während des Gaza-Krieges festgenommen worden. Erst mit längerer Verzögerung sah sich der Himmler-Sender (Intendant Norbert Himmler) zu einer „Klarstellung“ veranlasst. In einer Bauchbinde wurde fälschlich das Wort „Austausch“ eingeblendet. Anstatt „Aufatmen in Israel – Austausch der Geiseln hat begonnen“ hätte es richtigerweise heißen müssen: „Aufatmen in Israel – Freilassung von israelischen Geiseln hat begonnen“.

Hayali jammerte, sie habe niemanden „gleichsetzen oder relativieren“ wollen. Der Zwangsgebührenzahler fragt sich nun, ob die journalistischen Fehlleistungen absichtlich oder unbeabsichtigt sind. Im ersten Falle könnten besonders kritische Zeitgenossen Antisemitismus vermuten, im letzteren fragt man sich, wie es geschehen konnte, dass Hayali die Einstellungstests beim Sender bestehen konnte und nach welchen Kriterien dort Personal ausgewählt wird.

ZDF-Moderatorin sprach von „palästinensischen Geiseln“ – Zur Zeit