
Es soll Einschüchterung, Benachteiligung oder gar Kündigungen geben, wenn Mitarbeitende öffentlich oder intern Kritik üben.
Konkrete Vorwürfe
Ein Mitarbeiter des WDR soll fristlos gekündigt worden sein, nachdem er nach über 20 Jahren Mitarbeit einmal interne Kritik geäußert hatte. Ein ZDF‑Mitarbeiter sei strafversetzt worden, weil er sich kritisch geäußert habe. In einem Bericht über Migration seien O‑Töne von deutschen Bürgern entfernt worden, die sich darüber beklagten, dass ihnen Wohnungen zugunsten von Migranten vorenthalten wurden. In Berichten über die ehemalige RBB‑Intendantin und ARD‑Vorsitzende Patricia Schlesinger sei intern Berichterstattung beeinflusst worden.
Umfeld & mögliche Folgen
Halbach glaubt, dass diese Fälle kein Einzelfall sind und dass sich weitere aktuelle oder ehemalige Mitarbeitende melden könnten. Demnach gäbe es ein „verkrustetes“ System, in dem Kritik an Führungsebenen unerwünscht sei.
Gegenposition und Reaktion
Das ZDF bestreitet – wenig überraschend – die Vorwürfe. Es wird angemerkt, dass Halbach über manche Fälle wenig sagen könne, da Betroffene selbst entscheiden wollen, ob sie öffentlich werden. Doch gerade in diesem Bereich herrscht das große Schweigen. Denn entweder haben die Betroffenen Angst um ihre berufliche Zukunft oder aber sie sind mit Zensur, Unterdrückung und Zerstörung der Meinungsfreiheit seitens der linientreuen Systemmedien gegen kritische Stimmen einverstanden.
ZDF-Frontal-Redakteur Halbach erhebt schwere Vorwürfe gegen ARD und ZDF