Tagesschau spricht von Deutschen als “Nicht-Migranten”

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Zum 77. Jahrestag des Grundgesetzes fallen zwei Wortmeldungen fast zeitgleich auf. Die eine kommt aus der Tagesschau, die andere von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Beide sprechen über Deutschland – und beide definieren die Deutschen neu.

In der Berichterstattung zum „Mitmachtag“ in Potsdam wird eine 82-jährige Aktivistin der „Omas gegen Rechts“ begleitet. Die Sprecherin erklärt einleitend: „Migranten und Nicht-Migranten sind im Austausch“. Gemeint sind damit Deutsche, die mit Zugewanderten Deutschkurse geben oder im Weltladen helfen. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobt das Ehrenamt als „Rückgrat unserer Demokratie“ und wünscht sich „gemeinsam etwas zu tun für unser Land“. Die Wortwahl jedoch sagt mehr als der freundliche Ton: Wer hier „Nicht-Migrant“ heißt, ist nicht mehr selbstverständlich Deutscher. Er ist nur noch das, was er nicht ist – kein Migrant. Die Einheimischen werden zur Restkategorie im eigenen Land.

„Einheitsbraun“ – Bärbel Bas zeichnet das Bild der zu verändernden Deutschen

Zur gleichen Stunde spricht Bärbel Bas vor dem Hintergrund desselben Grundgesetz-Jubiläums. Sie nennt die Deutschen „einheitsbraun“. Wer ihrer Rede folgt, hört etwas, das bisher keine regierende Politikerin in dieser Offenheit gesagt hat: Deutschland brauche nicht nur ausländische Fachkräfte. Es brauche einen Kulturumbau durch Zuzug. Auch wenn viele Bürger damit nicht einverstanden seien. Der Zuzug sei kein reines Arbeitsmarkt-Thema mehr. Er sei das Mittel, um die bestehende Kultur zu verändern.

Gäste im eigenen Haus – soll das Land wird zum Siedlungsgebiet werden?

Beide Aussagen ergänzen sich auf fatale Weise. Die einen erklären die Deutschen zu „Nicht-Migranten“, also zu einer Gruppe, die nur noch durch Abwesenheit von Migration definiert wird. Die andere erklärt offen, dass diese Gruppe durch Migration verändert, ja umgebaut werden soll. Das Ergebnis ist dasselbe: Die Deutschen werden zu Gästen im eigenen Land herabgewürdigt. Das Grundgesetz, das einst die Rechte des deutschen Volkes schützen sollte, dient nun als Bühne für seine geplante Umgestaltung.

Die neue Staatsreligion: Ersetzung als Projekt 

Bärbel Bas hat nicht nur mehr Migranten gefordert. Sie hat faktisch zugegeben, dass der kulturelle Umbau – oder die Ersetzungsmigration – das eigentliche Projekt ihrer politischen Kaste ist. Es ist kein Versehen. Es ist kein Nebeneffekt. Es ist Programm. Und wer dagegen ist, wird nicht mehr als Bürger mit berechtigter Meinung wahrgenommen, sondern als Störfaktor eines höheren Ziels. Das ist die eigentliche Botschaft des 77. Jahrestages: Das Land gehört nicht mehr denen, die es aufgebaut haben. Es gehört dem Plan, der es verändern soll.

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