
Frankreich erlebt nach der gescheiterten Vertrauensabstimmung von Premierminister François Bayrou eine Phase massiver linker Gewalt.
🇫🇷🚨 JUST IN: Absolute chaos in France as far-left protesters hit locations across the country.
— Remix News & Views (@RMXnews) September 10, 2025
They have now set fire to a bus on the Rennes road ring.
80,000 police deployed in response to "Block Everything" protests.
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Gewalt bei „Bloquons tout“-Aktionen
Unter dem Motto „Bloquons tout“ („Lasst uns alles blockieren“) zogen heute, Mittwoch, in zahlreichen Städten Demonstranten auf die Straßen. Bereits am Morgen kam es zu Angriffen auf Polizisten, gelegten Bränden und anderen Sabotage-Akten, darunter ein abgefackelter Bus und beschädigte Stromleitungen. Schulen und Verkehrsbetriebe waren Ziel von Blockaden, in Paris setzte die Polizei Tränengas ein.
🇫🇷🔥BREAKING: Paris turns into a battlefield as violent individuals attack riot police protecting the Ministry of the Interior, next to the Hélène-Boucher high school.
— Remix News & Views (@RMXnews) September 10, 2025
Students are blockading the high school during a "Block Everything" day of action. pic.twitter.com/RtF7U0Lu9v
Nach Angaben des Innenministeriums wurden heute fast 200 Personen festgenommen, allein in der Hauptstadt mehr als 130. Rund 80.000 Sicherheitskräfte sind im ganzen Land im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu halten.
Protest gegen Sparpläne
Die Aktionen sollen sich gegen die von Bayrou geplanten Haushaltskürzungen richten; die eingesetzte Gewalt zeigt jedoch übliche linke Zerstörungswut. Nach Analysen der Fondation Jean Jaurès würden rund 70 Prozent der Aktivisten die Partei La France Insoumise von Jean-Luc Mélenchon wählen.
🇫🇷 Police hunt protesters after violent clashes outside the Hélène-Boucher high school in Paris.
— Remix News & Views (@RMXnews) September 10, 2025
Mass protests have broken out in France on the "Block Everything" day of action.
Groups demand an end to austerity after the French government collapsed. pic.twitter.com/5OPm1tTnPt
Anders als die „Gelbwesten“ vor einigen Jahren stammen viele Teilnehmer nicht aus prekären Verhältnissen, sondern aus einem akademischen Milieu. Und doch lässt sich die Regierung am Nasenring durch die Manege ziehen: So hat Frankreichs neuer Premierminister Sébastien Lecornu bereits Veränderungen in Aussicht gestellt. Die linken Gewalttäter dürften sich bestätigt fühlen.
Innenminister weiß um die Urheber
Ihre Forderungen reichen von höheren Steuern für Reiche bis zu einer Stärkung öffentlicher Dienstleistungen.
🇫🇷 JUST IN: Paris has announced at least 51 arrests this morning, Sept. 10.
— Remix News & Views (@RMXnews) September 10, 2025
At Porte de Montreuil, a group tried to shut down the entire ring road. Police deployed tear gas.
This action was a part of the "Block Everything" protests. pic.twitter.com/u7hchPWhbN
Innenminister Bruno Retailleau machte Mélenchon direkt mitverantwortlich für die zunehmende Radikalisierung und warnte vor gezielt organisierter Gewalt.
Politische Blockade im Parlament
Die Proteste fallen in eine Zeit, in der Frankreichs politische Landschaft tief gespalten ist. Seit den Neuwahlen 2024 verfügt kein Lager über eine Mehrheit. Macrons Pro-EU-Regierung stehen das Linksbündnis und Marine Le Pens Rassemblement National (RN) gegenüber, wobei die Franzosen aber der Rechtspartei einen fulminanten Wahlsieg bescheren würden, wären am Sonntag Neuwahlen. Wohl genau deshalb schloss Macron bereits Neuwahlen aus.
Regierungskrise löst Welle linker Gewalt auf Straßen aus – Unzensuriert