Messerstecher mit „südländischem Aussehen“ nach Messerstecherei in Hamburg noch auf freiem Fuß

Der Alsteranleger am Jungfernstieg wurde von der Polizei abgesperrt. Anleger Jungfernstieg – Google Maps

Nach einer brutalen Messerattacke in Hamburg am Mittwochabend sucht die Polizei in Deutschland nach einem Mann mit „südländischem Aussehen“.

Die Messerstecherei ereignete sich am Donnerstag gegen 20.10 Uhr am Hamburger Jungfernstieg, einer bekannten, wohlhabenden Einkaufsgegend in der Hafenstadt.

Nach Angaben der Polizei kam es zwischen zwei Gruppen von etwa acht Jugendlichen zu einem Streit, der schließlich eskalierte. Das 31-jährige Opfer erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen am Oberkörper und am linken Arm.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ging der Messerstecherei eine Schlägerei voraus, in deren Verlauf der Angreifer plötzlich ein Messer zückte und dem Opfer schwere Verletzungen zufügte, bevor er flüchtete.

Der Rettungsdienst war schnell zur Stelle, und mehrere Polizeistreifen sicherten den Tatort ab. Das blutende Opfer wurde von Sanitätern behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Obwohl er schwer verletzt war, bestätigte die Polizei später, dass er nicht in Lebensgefahr schwebte.

Die Behörden nahmen am Tatort mehrere Männer wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung fest. Der Hauptverdächtige ist jedoch trotz einer umfangreichen Fahndung weiterhin auf der Flucht.

Der Tatverdächtige soll zwischen 33 und 37 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß sein und ein „südländisches Aussehen“ haben, so die Polizei. Dieser Begriff wird in den deutschen Medien häufig verwendet, um Personen afrikanischer oder nahöstlicher Herkunft zu bezeichnen.

Die Polizei bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich umgehend zu melden.

Knife attacker with ‘southern appearance’ still at large after Hamburg stabbing