
Die Zahl der Messerangriffe in Deutschland steigt weiter an. Neue Zahlen der Bundespolizei zeigen einen deutlichen Anstieg der Gewaltverbrechen mit Messern. Die Daten belegen einen Anstieg solcher Vorfälle um 17 % im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Laut Daten, die auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Martin Hess hin veröffentlicht wurden, verzeichnete die Bundespolizei zwischen Januar und Juni 2025 737 Messerdelikte, das sind 107 mehr als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024.
Von den insgesamt 737 registrierten Straftaten betrafen 278 deutsche Verdächtige. In 270 Fällen wurden Nicht-Deutsche als Verdächtige identifiziert. Obwohl sie 14,86 % der Bevölkerung ausmachen, stellten sie 36,64 % aller Verdächtigen. Kriminelle mit Migrationshintergrund sind in fast allen Arten von Gewaltverbrechen in Deutschland überproportional vertreten.
Nach Nationalitäten aufgeschlüsselt stellten syrische Staatsbürger mit 29 Fällen die größte Gruppe unter den nichtdeutschen Verdächtigen dar. Es folgten Afghanen mit 23 Fällen. Zu den weiteren Nationalitäten der Verdächtigen gehörten Türken, Ukrainer, Rumänen, Marokkaner, Algerier, Bulgaren und Tunesier.
Bei 64 % der von Ausländern begangenen Messerdelikte wurde das Messer aktiv eingesetzt. Algerier und Afghanen stachen am häufigsten auf ihre Opfer ein und führten mit 83 % der Fälle die Liste der höchsten Messerverwendungsraten an. Syrer setzten die Waffe in über 76 % der Fälle aktiv ein, Marokkaner in 71 % der begangenen Straftaten.
Die meisten Messerstechereien ereigneten sich an Bahnhöfen (409), gefolgt von Vorfällen auf Bahngleisen (108). Weitere 193 Fälle wurden in Bereichen wie Bahnhofsvorplätzen und in der Nähe der deutschen Außengrenzen registriert. In der Vergangenheit kam es bereits zu tragischen Messerstechereien an Bahnhöfen, was dazu führte, dass sich die Anwohner in diesen Bereichen unsicher fühlten.
Der AfD-Innenpolitiker Martin Hess führte den Anstieg der Messerstechereien größtenteils auf die Migration zurück und bezeichnete ihn als „weitgehend direkte Folge der Massenzuwanderung“. Er warf „linken, roten und grünen Ideologen“ vor, „die Realität zu leugnen“, und argumentierte, dass „die Bürger den Preis für ein totales Versagen der Migrationspolitik zahlen“.
Hess kritisierte das Vertrauen der Regierung in Maßnahmen wie Waffenverbotszonen und erklärte, dass die CDU/CSU „einen Kurswechsel vortäuscht“, während sie „einen wirksamen Grenzschutz und groß angelegte Abschiebungen“ vermeidet. Er schloss mit den Worten: „Unsere öffentlichen Räume dürfen nicht zu Zonen der Angst werden.“