Am Samstag, den 24. Oktober 2026 wurde die Bundespolizei über einen männlichen Reisenden informiert. Der Mann nutzte die erste Klasse im Intercity-Express von Berlin in Richtung Magdeburg, ohne einen dafür notwendigen Fahrschein vorweisen zu können. Mit Einfahrt des relevanten Zuges um 14:05 Uhr waren verständigte Einsatzkräfte am Ankunftsbahnsteig am Hauptbahnhof Magdeburg und nahmen sich des Sachverhalts an. Der augenscheinlich alkoholisierte Fahrgast folgte den Aufforderungen der Bundespolizisten, den Zug zu verlassen, nicht. Bei der darauffolgenden Verbringung aus dem Zug leistete der somalische Staatsangehörige erheblichen Widerstand durch Sperren. Es folgten versuchte Kopfstöße, Schläge und Tritte, sowie Spucken und Bisse. Der Mann musste gefesselt werden. Zum Zwecke der zweifelsfreien Personalienfeststellung erfolgte seine Mitnahme in die nahegelegenen Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Der 31-Jährige erhielt Strafanzeigen wegen Betruges, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Beleidigung, tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
