
Nachdem in einem höchst strittigen Verfahren der AfD-Kandidat verboten wurde, demonstrieren die Ludwigshafener auf ihre Weise: Durch Wahlboykott oder ungültig gemacht Stimmzettel. Es gibt jetzt eine Stichwahl zwischen Kandidaten, die beide nicht demokratisch legitimiert sind.
Es ist ein blamables Ergebnis für die Akteure der Politik in Ludwigshafen: Die Wahlbeteiligung lag bei nur 29,3%. Bei der Wahl 2017 lag die Wahlbeteiligung noch bei 60,2 %. Davon wieder waren 9,2% Prozent der abgegebenen Stimmen ungültig. Insgesamt haben nur 26,6 % „gültig“ gewählt. Man kann davon ausgehen, dass viele der ungültigen Stimmen als stiller Protest an der Wahlurne zu werten sind.
💥DER DEMOKRATISCHE WAHLZETTEL AUS #LUDWIGSHAFEN💥
— Carsten Jahn TEAM HEIMAT ⚫️🔴🟡 (@JahnTeam) September 21, 2025
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In Führung liegt der Kandidat der CDU/Freien Wähler mit lächerlichen 12.943 Stimmen, gefolgt vom Kandidaten der SPD mit 11.160 Stimmen. Und das bei 118.000 Wahlberechtigten. Zwischen beiden wird es nun eine Stichwahl geben – aber dieses Verfahren ist nur noch die Fortsetzung einer Farce. Es ist eine Stichwahl zwischen Kandidaten, die beide nicht demokratisch legitimiert sind, und auch danach ändert sich nicht an der mangelnden Akzeptanz des Sieger, wer auch immer es sein mag.
Wenn diese Kandidaten Anstand haben, nehmen sie diese Wahl nicht an.