
Österreichs größter Islam-Verband steckt in einem Megaskandal: Hochrangige Funktionäre sollen Spendengelder unter anderem für Prostituierte abgezweigt haben. Die Affäre wirft ein Schlaglicht auf ein Grundproblem islamischer Vereine: mangelnde Transparenz
Der türkische TV-Sender Veryansin spricht von „Escort-Sandal“. Denn der spektakulärste Vorwurf bezieht sich auf die Verwendung von an Freitagen und islamischen Feiertagen gesammelte Spenden für „Escort-Damen“, also Prosituierte. Mindestens vier Escort‑Frauen sollen mit diesen so veruntreuten Geldern engagiert worden sein.
Einer der Entlassenen soll mit einem ehemaligen Minister der türksichen Regierungspartei AKP verwandt sein, was Spekulationen über einen möglichen Vertuschungsversuch schürt: Die Untersuchungen der Präsident Recep Tayyip Erdogan direkt unterstehenden Diyanet zogen sich über fünf Jahre hin und sind erst jetzt durchgesickert.
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Islam-Funktionäre sollen mit Spendengeld Prostituierte bezahlt haben | Exxpress