

Eine Aufklärungskampagne in Deutschland hat wegen ihrer Darstellung von Opfern und Tätern von Belästigungen in öffentlichen Schwimmbädern eine Kontroverse ausgelöst.
Die Kampagne, die Deutsche als Belästiger von Zuwanderern darstellte, ignorierte die Tatsache, dass das Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2024 bundesweit 423 sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern registrierte: Fast 65 Prozent der Täter waren nicht-deutsch, viele der übrigen hatten ebenfalls einen Migrationshintergrund.
Mit den hochsommerlichen Temperaturen in Deutschland wurde das Land erneut mit Migrantenbanden konfrontiert, die Menschen belästigten und überfielen.
Die nordrhein-westfälische Stadt Büren wählte einen anderen Ansatz, um auf das Problem aufmerksam zu machen, anstatt sich auf bestimmte Profile zu konzentrieren.
In einer Plakatkampagne, die unter Mitwirkung lokaler Beratungsstellen entwickelt wurde, werden ethnische Deutsche dargestellt, die Migranten belästigen.
Ein Plakat zeigte eine rothaarige weiße Frau, die einen Jungen mit dunklerem Teint und Beinprotese unter Wasser betatschte. „Stopp, kein Grapschen!“, hieß es auf dem Bild.
Unter dem Bild stand das Maskottchen der Kampagne, eine Schildkröte namens „Tiki“: “Niemand darf dich ohne deine Zustimmung anfassen. Wenn du dich unwohl fühlst, hast du das Recht, Hilfe zu holen! Sag meinen Namen: Tiki!”
Ein anderes Bild zeigte ein nordafrikanisches Mädchen, das in einer Umkleidekabine eines Schwimmbads von einem blonden, hellhäutigen Mann unangenehm bedrängt wurde.
Sie sah ihn entsetzt an und bedeckte sich mit einem Handtuch. Turtle Tiki kommentierte: „Nimm Rücksicht; wenn du in der Umkleidekabine bist.“
In den sozialen Medien reagierten viele Menschen mit Unverständnis auf die Kampagne.
Kritiker wiesen darauf hin, dass viele Täter in der Realität oft aus arabischen und afrikanischen Kulturen stammten, mit problematischen Ansichten gegenüber Frauen und manchmal auch feindselig gegenüber Europäern.
Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, sagte zu einer ähnlichen Kampagne in Köln, bei der auf einem Plakat ein blonder Junge abgebildet war, der ein dunkelhäutiges Mädchen betatschte: “Diese Darstellung hat in der Tat wenig mit der Realität zu tun. Nennen wir das Kind beim Namen – es sind vor allem Männer aus den wichtigsten Asylherkunftsländern.”
Ein Bild, das die Ohnmacht oder den Widerwillen der politischen Akteure verdeutlicht.
— Manuel Ostermann (@M_Ostermann) June 29, 2025
Wenn man sich schon um politische Korrektheit bemüht, sollte man ebenfalls darauf hinweisen, dass das Bild des blonden Mannes lediglich aus Furcht vor den empörten Rufen von Links entstanden ist… pic.twitter.com/By3yvvV561
Kinder und Jugendliche sind das Ziel von Aufklärungskampagnen über sexuelle Gewalt und Übergriffe.
Am 22. Juni wurden in der hessischen Stadt Gelnhausen neun Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren von vier syrischen Männern im örtlichen Freibad sexuell belästigt und laut Medienberichten „am ganzen Körper angefasst“.
Anfang Juli wurde ein Bademeister in Hannover von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen, wie die Apollo News berichteten.
Deutsche Freibäder werden zunehmend zu Hochsicherheitszonen mit Sicherheits- und Passkontrollen, um der zunehmenden Gewalt entgegenzuwirken, berichtete das Nachrichtenmagazin NIUS.