Im Herzen Berlins: Hunderte Muslime feiern die Massenmorde an den Drusen

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Vor dem Berliner Roten Rathaus, dem Sitz des Bürgermeisters der Stadt, feierten fast 400 Männer – viele von ihnen angeblich syrische Flüchtlinge – öffentlich die jüngsten Massaker an der drusischen Gemeinschaft in Syrien. Augenzeugen berichten, dass unter den Parolen „Weg mit den Drusen!“ und „Heute befreien wir Suweida, wir werden die Drusen vernichten“ auch Aufrufe zu Vergewaltigung, Mord und ethnischer Säuberung zu hören waren. Obwohl 65 Polizisten vor Ort waren, griffen sie nicht ein.

Die NGO Democ, die extremistische Aktivitäten überwacht, berichtete auch von antisemitischen Parolen wie „Bringt die israelische Flagge, damit wir sie verbrennen können!“ Viele der Slogans wurden später von den Demonstranten selbst in den sozialen Medien verbreitet. Der Direktor von Democ, Linus Kebba Pook, kritisierte die Behörden scharf und sagte: „Bei anderen Protesten setzt die Polizei Dolmetscher ein, um Aufstachelung zum Hass zu erkennen. Warum nicht hier?“

Die Drusen sind eine indigene religiöse Minderheit in der Levante, vor allem in Syrien, im Libanon und in Israel. Sie lehnen den radikalen Islam entschieden ab und wurden in der Vergangenheit von Gruppen, die mit Al-Qaida und dem Islamischen Staat in Verbindung stehen, verfolgt. In Suweida im Süden Syriens wurden laut Berichten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte und regionalen Medien in jüngster Zeit Massaker an drusischen Zivilisten durch dschihadistische Gruppen verübt, darunter Entführungen, Hinrichtungen und sexuelle Gewalt.

Laut Eurostat hat Deutschland zwischen 2015 und 2023 mehr als 1,2 Millionen Syrer aufgenommen und ist damit das Land mit der höchsten Zahl syrischer Flüchtlinge in Europa. Auch Frankreich, Schweden und die Niederlande haben Zehntausende aufgenommen. Während viele vor dem Krieg flohen, gelangten auch Dschihadisten-Netzwerke, salafistische Agitatoren und militante Sektenanhänger ungeprüft nach Europa.

Die kurdische Gemeinschaft in Deutschland hat Alarm geschlagen wegen wachsender islamistischer und nationalistischer Netzwerke innerhalb der arabischen und türkischen Diaspora, die oft offen antidemokratische und antikurdische Ideologien vertreten. Der Psychologe Ahmad Mansour bezeichnete die Ereignisse in Berlin als „Geständnis des Scheiterns“ des deutschen Staates. Imam Seyran Ateş ging noch weiter: „Diese Menschen wurden nach Europa geschickt, um bewusst Chaos zu stiften und ihre Ideologie zu verbreiten. Ihr Ziel ist es, Europa zu islamisieren.“

Was in Berlin passiert ist, ist kein Einzelfall. Es ist das Spiegelbild eines Europas, das im Namen der Toleranz Bedrohungen importiert hat, die sich nun nicht mehr an den Grenzen, sondern im Herzen seiner Hauptstädte manifestieren.

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