Hamburg: Iraner hantiert mit Machete in fahrender S-Bahn

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll ein 53-jähriger iranischer Staatsangehöriger am 20.05.2026 gegen 21:40 Uhr in einer fahrenden S7 von Rothenburgsort nach Tiefstack mit einer Machete hantiert haben. Der Mann, der mit einem Hund unterwegs war, soll plötzlich aggressiv geworden sein und eine volle Deodorant-Dose in Richtung zweier Fahrgäste (m. 38, w. 26) geworfen haben, ohne sie zu treffen.

Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige eine Machete hervorgeholt und damit gegen die Sitzpolster und eine Stange geschlagen haben. Nach dem Halt am S-Bahnhof Tiefstack sollen die Reisenden die S-Bahn fluchtartig verlassen haben. Kurze Zeit später trafen am Einsatzort alarmierte Bundespolizeikräfte ein, nahmen den 53-Jährigen vorläufig fest und ermittelten Zeugen. Sein Hund wurde währenddessen durch eine Beamtin gesichert.

Im Rahmen einer parallel durchgeführten Videoauswertung konnte ermittelt werden, dass der Mann den Bahnsteig kurzzeitig verlassen und dann wieder zurückgekommen war. Auf Nachfrage teilte der Tatverdächtige mit, dass er die Machete in einem Gebüsch neben dem Tunneleingang versteckt habe und die Situation ihm leidtue.

Die Machete wurde aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde der Mann mit einem Platzverweis für den S-Bahnhof Tiefstack entlassen.

Gegen den 53-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Versuch und der Bedrohung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

Presseportal

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