
Die deutsche Parteienlandschaft befindet sich in einer Phase deutlicher Verschiebungen. Jüngste Umfragen des Instituts Insa zeigen, dass die AfD in mehreren ostdeutschen Bundesländern deutliche Zugewinne verzeichnet. Nach den aktuellen Zahlen würden rund 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler im Osten Deutschlands ihre Stimme der Partei geben. Dieses Ergebnis deutet auf eine tiefgreifende Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse hin.
In Thüringen und Sachsen erreicht die AfD laut Erhebungen Werte um die 40 Prozent, in Sachsen-Anhalt könnte sie bei den kommenden Landtagswahlen sogar die absolute Mehrheit anstreben. Auch in Mecklenburg-Vorpommern liegt sie mit etwa 38 Prozent deutlich vor den etablierten Parteien. Beobachter sehen darin den Ausdruck einer wachsenden Unzufriedenheit mit der Bundespolitik. Viele Menschen in den neuen Bundesländern fühlen sich von den klassischen Parteien nicht ausreichend vertreten.
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