“Facharbeiter” bei der Arbeit: Afrikanische Migranten ermorden 70 Mitreisende auf Flüchtlingsboot, weil sie sie der Hexerei beschuldigten

Symbolbild. Screengrab youtube

Die spanische Polizei ermittelt gegen mehr als 20 illegale Einwanderer wegen des Todes von über 70 anderen, die angeblich der Hexerei beschuldigt wurden.

Anfang August erlitt ein Migrantenboot mit rund 320 Menschen an Bord, das von der westafrikanischen Küste aus gestartet war, einen Motorschaden und trieb mehr als zwei Wochen lang im Atlantik.

Das Schiff wurde am 24. August von der spanischen Küstenwache gerettet, wobei nur 248 Überlebende einen Tag später nach Arguineguin an der Südküste Gran Canarias gebracht wurden.

Nach Aussagen von Überlebenden sollen während der Reise etwa 70 Migranten getötet und ihre Leichen über Bord geworfen worden sein.

Ermittler sagten, das Boot sei auf dem Weg nach Spanien gestrandet und etwa 15 Tage lang treibend gewesen, als eine Gruppe von 20 bis 30 jungen Passagieren, allesamt Subsahara-Afrikaner, die Kontrolle übernahm und angeblich die etwa 70 anderen tötete, um zu überleben.

Ihr Tod soll auf Streitigkeiten über schwindende Nahrungs- und Wasservorräte zurückzuführen sein, wobei die mutmaßlichen Opfer zunächst des Diebstahls von Ressourcen und später der Ausübung von Hexerei beschuldigt wurden.

Die spanische Nachrichtenagentur OkDiario berichtete, dass 20 bis 30 junge Männer aus Subsahara-Afrika, die derzeit in Flüchtlingszentren auf den Kanarischen Inseln untergebracht sind, wegen mutmaßlicher „Hinrichtungen” untersucht werden.

Die spanische Polizei hat mehrere Festnahmen vorgenommen, und die Ermittlungen werden unter der Leitung eines Gerichts auf Gran Canaria fortgesetzt. Es ist weiterhin unklar, ob sich unter den mutmaßlichen Opfern auch Frauen oder Kinder befanden. Die Polizei erklärte, dass die genaue Zahl der Todesopfer noch untersucht werde. Angehörige und Freunde der Verstorbenen fordern Maßnahmen, nachdem sie über soziale Medien von dem Vorfall erfahren haben. Die Kanarischen Inseln sind ein Anziehungspunkt für illegale Migranten, was zu Frustrationen in der lokalen Bevölkerung führt. Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inseln, kritisierte die führenden politischen Parteien Spaniens für ihre Politik, die seiner Meinung nach zu dieser Situation geführt hat.

Spanien verfolgt unter der derzeitigen progressiven Regierung eine Politik der offenen Grenzen, wobei Premierminister Pedro Sánchez erklärt hat, dass das Land Migranten brauche. Dies hat zu einem starken Anstieg der Migration geführt, einschließlich der illegalen Migration.

Im Jahr 2024 kündigte die Regierung an, dass das Land im Rahmen neuer Vorschriften bis 2027 jährlich 300.000 Migranten ohne Papiere legalisieren werde.

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