Essen: Iraker nötigt in der Bahn mehrere Schülerinnen und Schüler sexuell,schlägt sie, belästigt, bedroht und beleidigt Reisende und Polizisten

Am Freitagabend (11. September) befanden sich mehrere Jugendliche in einem Zug auf dem Weg ins Münsterland. Während der Fahrt soll ein Mann zwei Minderjährige unsittlich berührt und zwei weitere mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. In Essen legte der Regionalexpress einen ungeplanten Stopp ein.

Gegen 22:50 Uhr informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei über eine sexuelle Belästigung in einem Regionalexpress. Aufgrund einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Personen hielt der RE 100 am Haltepunkt Essen-Werden. Mehrere Einsatzkräfte begaben sich unverzüglich zum Ereignisort. Der Zugbegleiter führte die Beamten zu dem Beschuldigten. Eine Zeugin gab an, dass zwei Jugendliche ihr Abteil aufgesucht und um Schutz gebeten hätten. Gegenüber ihrer Lehrerin gaben die 16-Jährigen an, dass der Mann sie sexuell belästigt habe, indem er dem somalischen Staatsbürger in die Hose gegriffen und seinen Po und sein Geschlechtsteil berührt habe. Der Deutschen soll der 18-Jährige an den Haaren gezogen und diese auf den Mund geküsst haben. Beide sollen während der Geschehnisse in eine Schockstarre gefallen sein.

Wenig später soll der Iraker (18) mehrere Mädchen der Schulklasse angesprochen haben, welche ihm deutlich zu verstehen gegeben haben, dass sie dies nicht möchten. Daraufhin habe der Bahnmitarbeiter den Mann des Abteils verwiesen. Dieser Aufforderung sei er jedoch nicht nachgekommen. Daraufhin habe der Zugbegleiter der Schulklasse angeboten sich in das vordere Abteil zu begeben. Als zwei 15-Jährige den Beschuldigten passierten, soll er diesen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Einer der Deutschen blutete daraufhin stark aus der Nase. Rettungskräfte untersuchten den Jugendlichen, welcher vermutlich eine Nasenbeinfraktur erlitt. Der andere Geschädigte klagte über Schmerzen an der rechten Wange. Nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten werden die Geschädigten sich in Dülmen in ärztliche Behandlung begeben.

Mitreisende gaben gegenüber den Beamten an, dass der Mann zuvor lautstark im Zug herumgeschrien und Reisende belästigt habe. Der Mann aus Neuss war offensichtlich alkoholisiert und verhielt sich aggressiv gegenüber den Polizisten, woraufhin sie diesen fesselten. Auf dem Weg zur Bundespolizeiwache am Essener Hauptbahnhof beleidigte er die Beamten und leistete den Anweisungen nur widerwillig Folge. Während der Durchsuchung versuchte der 18-Jährige sich loszureißen, trat wild um sich und drohte den Einsatzkräften mit Gewalt.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung und sexueller Belästigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Zur Verhinderung von weiteren Straftaten führten sie den Aggressor dem Polizeigewahrsam zu.

Presseportal

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