Deutschland verliert seine Jugendlichen, während es auf Masseneinwanderung setzt

Im Jahr 2025 steht Deutschland vor einem demografischen und wirtschaftlichen Paradoxon: Immer mehr Bürger – insbesondere junge, qualifizierte – verlassen das Land, während die Regierung und ein Großteil der Wirtschaft darauf bestehen, dass jährlich bis zu 400.000 Nettozuwanderer angezogen werden müssen, um den Arbeitsmarkt zu stützen.

Dieser Trend ist nicht neu, aber alarmierend. Allein zwischen Januar und April haben 93.000 Deutsche ihr Land verlassen, um sich im Ausland niederzulassen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte das Jahr mit einem historischen Rekord bei der Auswanderung enden und die 296.986 Fälle von 2024 übertreffen. Und entgegen dem Klischee vom Rentner, der in wärmere Gefilde zieht, sind die meisten Auswanderer unter 40 Jahre alt, haben einen Hochschulabschluss und Berufserfahrung.

Seit 2005 ist die Nettozuwanderung deutscher Staatsbürger negativ: Es verlassen mehr Menschen das Land, als zurückkehren. Das Gesamtbevölkerungswachstum wird nur durch die Ankunft von Asylbewerbern und Migranten, hauptsächlich aus Westasien und Afrika, aufrechterhalten. Diese Einwanderung gleicht jedoch den Verlust an Humankapital nicht aus: Viele Neuankömmlinge verfügen über keine berufliche Qualifikation, und fast die Hälfte der Sozialhilfeempfänger in Deutschland sind keine deutschen Staatsangehörigen.

Die offizielle Darstellung – unterstützt von der Regierung und Ökonomen wie Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung – lautet, dass die einzige Möglichkeit, das Beschäftigungsniveau aufrechtzuerhalten, darin besteht, jährlich 400.000 Arbeitskräfte ins Land zu holen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit selbst würde dies jedoch bedeuten, jährlich 1,7 Millionen Menschen aufzunehmen, um die Abwanderung auszugleichen. Und in dieser Berechnung ist kein Plan enthalten, um die Deutschen, die das Land verlassen, zum Bleiben zu bewegen.

Die Gründe für die Abwanderung liegen auf der Hand: hohe Steuern, erstickende Bürokratie, wachsende Unsicherheit in den Städten und eine deutliche Verschlechterung der öffentlichen Dienstleistungen, insbesondere im Bildungswesen. Zwischen 2014 und 2024 stieg die Zahl der Schüler um 800.000, doch heute gibt es 110.000 unbesetzte Lehrerstellen, sodass die Schulen gezwungen sind, Stellen mit Personal ohne pädagogische Ausbildung zu besetzen oder den Unterricht ganz ausfallen zu lassen.

Dabei ist der Verlust an Bildungsqualität durch die Bemühungen um die „Integration” der großen Zahl neuer Schüler, die mit wenig oder gar keiner Vorbereitung auf den deutschen oder europäischen Arbeitsmarkt ankommen, noch nicht einmal berücksichtigt.

Gleichzeitig sind die Wohnkosten gestiegen und die Bautätigkeit ist eingebrochen, was die Unterbringung von Neuankömmlingen erschwert. Dennoch haben die Behörden keine Reformen durchgeführt, um die Abwanderung von Fachkräften einzudämmen, die Bildungsqualität zu verbessern oder nachhaltige Renten zu gewährleisten – Faktoren, die für Tausende junger Menschen, die sich für einen Neuanfang in anderen Ländern entscheiden, von entscheidender Bedeutung sind.

Das Problem geht jedoch über die Wirtschaft hinaus. Der anhaltende Verlust junger, qualifizierter Arbeitskräfte untergräbt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit, die Nachhaltigkeit des Sozialstaats und sogar die politische Stabilität. Eine schrumpfende Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die durch einen stetigen Zustrom gering qualifizierter Einwanderer mit Integrationsschwierigkeiten ersetzt wird, erhöht den Druck auf die Sozialhilfesysteme und belastet den kulturellen Zusammenhalt des Landes. Mittelfristig besteht nicht nur die Gefahr einer schwächeren Wirtschaft, sondern auch eines fragmentierteren und weniger sicheren Deutschlands.

Hinzu kommt ein Widerspruch, der nicht nur in Berlin zu beobachten ist. Frankreich und Spanien – mit deutlich höheren Arbeitslosenquoten von rund 7,5 % bzw. 12 % – verfolgen trotz Millionen arbeitsloser Staatsangehöriger und junger Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, eine Politik der offenen Tür für Masseneinwanderung.

In beiden Fällen wird, wie auch in Deutschland, politisch behauptet, dass die Ankunft neuer Migranten unverzichtbar sei, um vermeintliche Arbeitskräftemängel zu beheben, obwohl ein großer Teil der Neuankömmlinge letztendlich auf öffentliche Subventionen angewiesen ist und keinen wirksamen Beitrag zu den Staatseinnahmen leistet. Ein weiterer oft wiederholter Slogan lautet: „Sie kommen, um unsere Renten zu bezahlen“, obwohl zumindest in Spanien das Rentensystem völlig insolvent ist und bereits rund 12 % des BIP ausmacht.

Der Vergleich zeigt ein gemeinsames Muster in den größten Volkswirtschaften Europas: Anstatt Maßnahmen zu entwickeln, um die eigenen Bürger zum Bleiben zu ermutigen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und die Gründung von Unternehmen zu fördern, ziehen es die Regierungen vor, die Lücken durch Masseneinwanderung zu schließen – ohne Rücksicht auf die Auswirkungen dieser Strategie auf den sozialen Zusammenhalt und das demografische Gleichgewicht.

Germany Losing Youth While Betting on Mass Immigration ━ The European Conservative

One thought on “Deutschland verliert seine Jugendlichen, während es auf Masseneinwanderung setzt”

  1. Australien und die USA…nehmen nur Einwanderer auf, welche bereits Sprachkenntnisse und eine berufliche Qualifikation besitzen welche dort
    gesucht wird.
    Die einheimische Bevölkerung hierzulande hat seit Jahrzehnten kaum noch intakte Familien mit Kindern.
    Seit bald 20 Jahren liegt der Anteil der Schulkinder mit „Migrationshintergrund“
    bei nahezu 90%.
    Dummland verliert die letzten jungen Menschen mit guter Ausbildung
    und nimmt massenweise Analphabeten, Kriminelle und andere Asyltouristen
    auf, welche großzügig mit Leistungen unterstützt werden ohne je einen Cent
    zum Sozialsystem einzubringen.
    Das geht schon seit Jahren nicht gut und wird in einer Katastrophe enden.

Comments are closed.