Bundesstelle für Sektenfragen entwickelt sich zum Pendant einer Organisation, die man gerichtlich bestätigt als ‚kommunistische Tarnorganisation‘ bezeichnen darf“

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ist seit 1998 die „Bundesstelle für Sektenfragen“ tätig. Wer meint, diese selbständige Anstalt öffentlichen Rechts möchte über fundamentalistische religiöse Strömungen aufklären oder leichtgläubige Menschen vor den Fängen selbsternannter Gurus schützen, irrt sich gewaltig. Vielmehr ist die Bundesstelle für Sektenfragen zu einem Instrument des Systems geworden, um kritisch denkende Menschen zu diskreditieren.

So beschäftigte sich die Sektenstelle in den vergangenen Jahren ausführlich mit der Corona-Protestbewegung und versuchte, dem Widerstand gegen den Abbau der Grund- und Freiheitsrechte das Etikett „Verschwörungstheorie“ umzuhängen. Wer den Regenbogenkult, den Great Reset oder die Masseneinwanderung über das Asylsystems kritisiert, läuft Gefahr, von der Sektenstelle beobachtet zu werden. So heißt es in deren Jahresbericht 2024: „Die zentralen Erzählmuster innerhalb des untersuchten Netzwerks bleiben weitgehend gleich, ungeachtet dessen, ob es sich um die COVID-19-Pandemie, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, Umweltfragen, Asyl und Migration oder die LGBTIQ+-Community handelt.“

Diese Einrichtung hat also mittlerweile den Zweck, herrschende Narrative abzusichern und abweichende Meinungen in die extremistische Ecke zu verbannen. Und was Sprache und Inhalt des Berichts der Sektenstelle betrifft, wird diese zusehends zu einem Pendant des umstrittenen linkslinken Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands: „Zahlreiche Kanäle verbreiten die Vorstellung, gesellschaftliche Krisen würden von einer globalen Elite gesteuert oder künstlich erschaffen, um die Bevölkerung zu unterdrücken. Im Zuge dessen werden Feindbilder und Sündenböcke konstruiert, die für Krisenerscheinungen verantwortlich gemacht werden sollen. Besonders hervorzuheben ist die gezielte Dämonisierung und Abwertung von ethnischen, religiösen und sexuellen Minderheiten.“

Die FPÖ fordert deshalb die sofortige Abschaffung der Bundesstelle für Sektenfragen. Der freiheitliche Jugendsprecher Maximilian Weinzierl im Rahmen sagte, die Institution habe ihren gesetzlichen Auftrag, Jugendliche vor echten Gefahren zu schützen, völlig pervertiert und sei zu einer „Gesinnungspolizei gegen Familien und Regierungskritiker“ verkommen.

Besonders empörend sei für Weinzierl auch die dilettantische und ideologisch getriebene Arbeitsweise der Sektenstelle: „Die Arbeitsweise dieser Stelle ist ein Skandal für sich. Man stützt sich auf eigene, längst widerlegte Berichte oder auf das linksextreme DÖW – eine Organisation, die man gerichtlich bestätigt als ‚kommunistische Tarnorganisation‘ bezeichnen darf.“

Bundesstelle für Sektenfragen entwickelt sich zum Pendant des DÖW – ZurZeit