
Weihnachten, das Fest zur Feier der Geburt Christi, zählt zu den zentralen Höhepunkten des Christentums. Linke Ideologen aller Schattierungen haben es seit jeher im Visier, um dieses weltweit vereinte Symbol des Glaubens von seiner religiösen Essenz zu befreien und es zu einem harmlosen Winterbrauch zu degradieren.
Unter dem Slogan “Decolonizing Christmas – zwischen Tradition, Religion und Rassismus: Weihnachten neu denken” hat die Friedenskirche in Berlin-Charlottenburg Anfang Dezember eine Veranstaltung abgehalten mit dem Ziel, Weihnachten auf rassistische Herkunft und Untertöne abzuklopfen.
Denn Weihnachten sei ja eigentlich ein Fest der Liebe, argumentiert die baptistische Gemeinde auf ihrer Webseite – aber was, wenn die jährlich wiederholte Geschichte auch von Machtmissbrauch, Kolonialismus und Ausgrenzung erzähle, fragt die Kirche. In einem “interaktiven Weihnachtsmarkt” wollten sie zusammen mit christlichen und muslimischen Vertretern erkunden: Wo stammen unsere Bilder vom “Fremden” her? Wie sickert koloniales Gedankengut noch in unsere Glaubenswelt ein? Und vor allem: Wie lässt sich Weihnachten gemeinsam “dekolonisieren” – zu einem inklusiven Event für alle?
Rassismus-Jagd auf Weihnachten: Interreligiöse Allianz gegen das Christentum
Die “Freunde des Berliner Forums der Religionen e.V.” organisierten diesen Rundgang, um koloniale und diskriminierende Aspekte des Weihnachtsfests aufzudecken und die Teilnehmer durch eine Ausstellung zu lotsen.
In Zeiten, da Religion eher spaltet, solle der Dialog Brücken bauen, hieß es in der üblichen linken Sozialkitsch-Sprechblase. Neben Bastian Schmidt, dem Referenten der Friedenskirche für Frieden und Gesellschaft, waren Gökce Aydin, eine Islamische Religionspädagogin, und Professor Tuba Işik für Islamische Religionspädagogik dabei. Eingeladen waren “Pädagog*innen, Religionsinteressierte, Aktivist*innen, Skeptiker*innen” – alle, die neugierig sind.
Pikant: Die Aktion fiel unter “Interreligiöse Bildungsarbeit”, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung. Der Verein kassierte 2025 insgesamt 80.000 Euro, davon 65.000 für Personal.
Absage nach Shitstorm: Weihnachten-Abschaffer fühlen sich missverstanden
Nach Berichten über die erste Runde wurde die geplante Folgeveranstaltung für Montag nun gekippt. Die Organisatoren dementierten energisch einen angeblichen Aufruf, Weihnachten “abzuschaffen”: “Dieser Satz ist nie gefallen. Der Titel war im Nachhinein vielleicht zu scharf gewählt.”
Die “heftigen Reaktionen” hätten sie überrascht. Nun sehen sie sich als Opfer von Missverständnissen: Veranstaltungen des Forums stünden für Dialog, Respekt und Wertschätzung. Es sei klargestellt worden, dass christliche und islamische Texte auf jüdischem Boden wurzeln.
Eingegangene E-Mails nach der Presseberichterstattung seien diffamierend, aggressiv und bedrohlich, besonders gegenüber den muslimischen Referenten. Daher könne die Sicherheit nicht garantiert werden, erklärten sie auf ihrer Seite. Die Absage bedauern sie, sehen aber keine andere Option.
Durch geschickte Umdeutungen und Umbenennungen sollen christliche Elemente säkularisiert werden – denken Sie an die DDR, wo Engel zu “Jahresendfiguren” wurden, Betriebsfeiern zu “Jahresendfeiern” und das Ganze als “Fest der Familie” oder “Friedensfest” vermarktet wurde, statt als Geburt des Erlösers. Neu und absurd: Heute schließen sich sogar Kirchen selbst diesem Angriff auf Weihnachten an.
Berliner Gemeinde hält Feier unter dem Motto ab: Weihnachten dekolonisieren | FREIE WELT
