Ausländer sind bei sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten in Schwimmbädern in Niedersachsen stark überrepräsentiert

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Die Kriminalität in den Schwimmbädern Niedersachsens ist um 65 Prozent gestiegen, und Ausländer machen einen großen Anteil dieser Straftaten aus, wie aus Daten der deutschen Regierung hervorgeht, die auf eine parlamentarische Anfrage der Alternative für Deutschland (AfD) hin veröffentlicht wurden.

Die Daten zeigen, dass die Kriminalität in den Schwimmbädern des Bundeslandes von 780 Fällen im Jahr 2023 auf 1.286 Fälle im Jahr 2024 gestiegen ist.

Bei Sexualdelikten machen Ausländer im Jahr 2024 41,67 Prozent der Täter aus, darunter 13 syrische und sieben afghanische Verdächtige. Insgesamt gab es im Jahr 2024 in niedersächsischen Schwimmbädern 116 Fälle von Sexualdelikten.
Auch bei den Gesamtverbrechen sind Ausländer stark überrepräsentiert. Der Anteil der Ausländer in Niedersachsen wird auf 11 bis 13 Prozent der Bevölkerung des Bundeslandes geschätzt, dennoch waren sie 2024 für 31,48 Prozent aller Straftaten in den Schwimmbädern des Bundeslandes verantwortlich.

Trotz des statistischen Anstiegs der Straftaten erklärte die linke Landesregierung als Reaktion auf die Daten: „Es gibt generell keinen erkennbaren Anstieg der Straftaten in Schwimmbädern oder Badeanstalten in Niedersachsen … Die Sicherheitslage in städtischen Freibädern wird als unauffällig eingestuft. Die Kriminalitätsbelastung liegt im Verhältnis zur Gesamtkriminalität auf einem unauffälligen Niveau.“

NIUS, das exklusiv Zugang zu den Daten erhielt, berichtete, dass insbesondere ein Vorfall das Interesse der AfD geweckt und als Begründung für die Anforderung der Daten gedient habe.

Am 22. Juni 2025 berichtet die Zeitung, dass „es zu einem gewalttätigen Angriff auf einen Rettungsschwimmer im Lister Bad in Hannover gekommen ist, der eine Gesichtsverletzung erlitten hat und krankgeschrieben wurde“.

Der AfD-Abgeordnete Stephan Bothe fragte ebenfalls nach dem Vorfall und forderte Daten dazu an, „wie viele Verdächtige bisher im Zusammenhang mit den Vorfällen (Drohungen und körperliche Angriffe) im Lister Bad am 22. Juni 2025 identifiziert wurden“.

Die Antwort der Landesregierung lautete wie folgt: „Es wird wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Bislang wurden vier Verdächtige identifiziert. In einem weiteren Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, sind derzeit keine Verdächtigen identifiziert.“
In der Antwort der Regierung heißt es: „Ein Verdächtiger hat die afghanische Staatsangehörigkeit. Die übrigen Verdächtigen sind deutsche Staatsbürger, zwei von ihnen haben jedoch eine weitere Staatsangehörigkeit.“

Der afghanische Verdächtige hat seit 2015 eine befristete Aufenthaltserlaubnis in Deutschland.

Bemerkenswert ist, dass in den Kriminalitätsstatistiken alle Verdächtigen mit doppelter Staatsangehörigkeit als „deutsche Staatsangehörige“ aufgeführt sind. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa 5 Millionen Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit, einige Schätzungen gehen sogar von bis zu 7 Millionen aus.

Darüber hinaus besitzen Millionen Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit, weil sie als Kinder von Migranten der ersten und zweiten Generation in Deutschland geboren wurden. Im Gegensatz zu Nachbarländern wie Dänemark werden in den deutschen Kriminalitätsstatistiken die Migrationshintergründe deutscher Staatsangehöriger nicht erfasst.

Auf die Frage der AfD zu dem konkreten Vorfall weigerte sich die Regierung, weitere Details zu nennen, und erklärte: „Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen können weitere Einzelheiten zu den gegen Einzelpersonen erhobenen Vorwürfen in einer Antwort der Landesregierung auf eine zur Veröffentlichung bestimmte parlamentarische Anfrage nicht genannt werden.“

Die regierende Landesregierung erklärte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen Migration und einem Anstieg der Kriminalität in Schwimmbädern.

„Die unabhängigen Städte mit einem höheren Ausländeranteil weisen in den Jahren 2023 und 2024 nicht gleichermaßen die höchste Zahl an Gewaltdelikten und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in Schwimmbädern und Badeanstalten auf. Ein Zusammenhang zwischen dem Ausländeranteil und der Zahl der Straftaten lässt sich in diesem Zusammenhang nicht ableiten“, argumentiert die Landesregierung.
Die migrationskritische Alternative für Deutschland (AfD) argumentiert, dass Kriminalität in den Schwimmbädern des Bundeslandes tatsächlich ein Problem darstellt.

„Die Sicherheitslage in Schwimmbädern in Niedersachsen ist nicht unauffällig, wie die Landesregierung behauptet, sondern zeigt eine dramatische Entwicklung“, sagte der Abgeordnete Stephan Bothe. „Die Zahl der Sexualdelikte in Schwimmbädern hat sich vor allem in größeren Städten verdoppelt. Hier sind insbesondere Syrer, Afghanen und Iraker die Verdächtigen. Unsere Position ist klar: Die Landesregierung muss für Sicherheit sorgen. Und das tut sie in erster Linie, indem sie kriminelle Ausländer ausweist.“

Germany: Foreigners vastly overrepresented in sexual assaults and other crimes at swimming pools in Lower Saxony