ARD „feiert“ Merz: Die krasseste Propaganda-Sendung des Jahres

Die ARD-Sendung „Die 100“ soll eigentlich eine offene Diskussion über die Politik der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz bieten – wie gut Deutschland regiert wird und was das für unser tägliches Leben bedeutet. Doch was daraus wird, ist eine bizarre Mischung aus Jubelstimmung und ideologischer Show. Wir schauen uns an, wie die Sendung mit einem Deutschland-Maskottchen und übertriebener Euphorie arbeitet, die an nordkoreanische Nachrichtenshows erinnert. Wir analysieren, wie Moderatorin Anna Planken eine Umfrage zum Wohlstand in Deutschland aufgreift: Zwei Drittel der Befragten sind zufrieden, und das in unserem angeblichen „Meckerland“. Es wird gefeiert, als gäbe es Grund zur Party – inklusive eines 500-Milliarden-Euro-„Investitionspakets“, das Merz als „der Macher“ vorantreibt. Kritisch beleuchten wir die Szene mit dem echten Flüchtlingsbett aus Göttingen, auf dem die Moderatorin sitzt und verkündet, dass Asylzahlen halbiert sind. Betten werden abgebaut, Turnhallen freigegeben, und es heißt: Die Regierung hat geliefert! Doch der Rückgang hat wenig mit Merz’ Politik zu tun. Familiennachzug und Folgeanträge bleiben hoch, und die wahre Migrationswende? Fehlanzeige. Es wird infantil und absurd, wenn eine Hautfarben-Palette aus „Family Guy“ ins Publikum getragen wird, um Rassismus im Stadtbild zu thematisieren – eine Aktion, die selbst rassistisch wirkt. Und dann der Vergleich mit Argentiniens Präsident Javier Milei und seiner Kettensäge, Donald Trump oder sogar Nordkorea: Die Sendung warnt vor radikalen Veränderungen und lobt den „zivilisierten“ Kompromiss in Deutschland. Wir diskutieren, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk wie ein Propagandainstrument agiert, das Zuschauer verblödet und Vertrauen verspielt. Bei NIUS Live sprachen Autor Gerald Grosz, Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart und der stellv. NIUS-Chefredakteur Björn Harms mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.