Precht über Corona-Impfung: Zweifel an offiziellen Statistiken nach Familienfall

Der deutsche Philosoph Richard David Precht äußerte Zweifel daran, dass alle Impfnebenwirkungen statistisch erfasst wurden.
Foto: Ji-Elle/wikimediacommons.org (CC-BY-SA-4.0)

Im Podcast von Bild-Journalist Paul Ronzheimer schilderte der Philosoph Richard David Precht persönliche Erfahrungen aus der Pandemiezeit. Precht berichtete, dass er seinen damals 88-jährigen Vater zur Corona-Impfung überredet habe. Nach der zweiten Dosis sei es zu einem schweren gesundheitlichen Zusammenbruch gekommen, bei dem sein Vater unter anderem Herzprobleme und eine schwere Kurzzeitdemenz entwickelt habe.

Zweifel an Vollständigkeit der offiziellen Statistiken

Ausschlaggebend für Prechts Skepsis gegenüber den offiziellen Daten sei das Verhalten der behandelnden Ärzte gewesen. Als er darum bat, den Vorfall als möglichen Impfschaden an das Paul-Ehrlich-Institut zu melden, habe das Krankenhaus dies abgelehnt. Die Mediziner hätten die Symptome als altersübliche Beschwerden eingestuft. Precht betonte, er unterstelle keine gezielte Manipulation, gehe jedoch davon aus, dass Verdachtsfälle im Zweifel häufig nicht erfasst wurden, um Verunsicherungen in der Bevölkerung zu vermeiden.

Kritik an der damaligen Debattenkultur

Über seinen persönlichen Fall hinaus erneuerte Precht seine Kritik an den Corona-Maßnahmen und dem damaligen medialen Klima. Insbesondere die Impfung von Kindern sah er kritisch. Zudem beklagte er, dass kritische Stimmen während der Pandemie in der Öffentlichkeit oft pauschal diffamiert worden seien, was einer sachlichen Aufarbeitung im Wege gestanden habe.

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