Nachdem ein 52-Jähriger am Montagmorgen (20.07.2026) gleich mehrere Straftaten begangen haben soll, wurde er am Dienstag (21.07.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen soll der Tatverdächtige zunächst gegen 08:45 Uhr am Hauptbahnhof Ulm einen Fernverkehrszug in Richtung München betreten haben. Hierbei war der Mann offenbar nicht im Besitz des erforderlichen Fahrscheins. Unmittelbar nachdem er in den Zug eingestiegen sei, soll der Verdächtige das Bordbistro des Zuges betreten und dort randaliert haben. Zudem habe er offenbar eine 45-jährige türkische Staatsangehörige mit einer Glasscherbe bedroht.
Durch die alarmierten Beamten der Bundespolizei konnte der Tatverdächtige noch im Zug angetroffen werden. Bei seiner anschließenden Festnahme soll der tunesische Staatsangehörige erheblichen körperlichen Widerstand geleistet haben, indem er nach den Einsatzkräften getreten und versucht habe, diese zu beißen. Bei der Festnahme wurden die Streifen der Bundespolizei auch durch einen Beamten der bayerischen Landespolizei unterstützt, welcher sich auf Dienstreise im Zug befand.
Am Folgetag wurde er dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Ulm vorgeführt. Nachdem ein Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt worden war, verbrachten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
