
Die Boxwettkämpfe der Frauen bei den Olympischen Spielen 2024 werden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Allerdings nicht wegen dem sportlichen Niveau, sondern weil die Italienerin Angela Carini ihren Boxkampf gegen Imane Khelifi aus Algerien nach 46 Sekunden aufgab. Klelifi ist ein biologischer Mann, und hätte Carini weitergekämpft, hätte sie schwere Verletzungen riskiert.
Nach heftiger Kritik schritt das Internationale Olympische Komitee nun ein und beschränkt die Teilnahme an Frauenwettkämpfen auf biologische Frauen: „Die Zulassung für jede weibliche Kategorie bei den Olympischen Spielen oder anderen IOC-Veranstaltungen, einschließlich Einzel- und Mannschaftssportarten, ist nun auf biologische Frauen beschränkt, die auf Grundlage eines einmaligen SRY-Gen-Screenings bestimmt werden.“
Insbesondere erteilt das IOC der Transgender-Ideologie eine klare Absage und bezieht sich auf den „wissenschaftlichen Konsens, dass Männer in allen Sportarten und Disziplinen, wie auf Kraft, Leistung und/oder Ausdauer beruhen, einen Leistungsvorteil haben“. Daran können auch Testosteronunterdrückung oder eine geschlechtsangeleichende Hormonbehandlung nichts ändern. Das IOC begründet seine Entscheidung auch damit, dass die Olympische Bewegung ein zwingendes Interesse an einer geschlechtsspezifischen Frauenkategorie hat, da dies notwendig sei, um Fairness, Sicherheit und Integrität im Spitzensport zu gewährleisten.
Dem IOC die Entscheidung erleichtert haben dürfte eine Präsidialverfügung von Donald Trump. Im Februar 2025 ordnete Trump an, dass Männer von Frauenwettkämpfen ferngehalten werden müssen. Er begründete das unter anderem mit der Gewährleistung von Fairness im Frauensport. Trumps Präsidialverfügung ist für das IOC insofern von großer Bedeutung, weil die nächsten Olympischen Spiele im Sommer 2028 in Los Angeles stattfinden werden.
Internationales Olympisches Komitee erkennt biologische Realität an – ZurZeit