Polizei bewacht Ludwigshafener Schule nach Messerübergriffen, Drohungen und 118 Strafanzeigen in einem Schuljahr

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Die deutschen Behörden planen, Polizeibeamte zur Bewachung der Karolina-Burger-Schule in Ludwigshafen einzusetzen, nachdem es eine Reihe von Gewalttaten gab, darunter Messerangriffe, Schläge, Drohungen mit Massenschießereien und wiederholte Notrufe, was die Behörden dazu veranlasste, den Campus als eine der am stärksten betroffenen Schulen Deutschlands zu bezeichnen.

Wie Bild berichtet, erfolgt die Entscheidung nach 118 Strafanzeigen und rund 100 Einsätzen der Feuerwehr, die mit der Schule in Verbindung stehen. Zwei Staatsminister kündigten an, dass eine regelmäßige Polizeipräsenz auf dem Campus in Ludwigshafen beginnen und später auf andere Schulen in Kriminalitätsgebieten ausgeweitet werden könne.

Der Schritt folgt auf einen Brief von Lehrern der Schule, in dem das Personal, das als eskalierende Sicherheitsversagen beschrieben wurde, darlegte. Das Dokument katalogisierte Morddrohungen von Schülern, wie zum Beispiel “Ich erschieße euch alle”, körperliche Angriffe, darunter “ein Schüler, der einen anderen Schüler mit einem Notfallhammer schlug”, routinemäßige Beleidigungen gegen Lehrer und umfangreiche Vandalismus, die von beschädigten Wänden bis hin zu Kot und Urin reichten, welches überall auf dem Schulgelände gefunden wurden.

Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich im Mai, als ein 16-jähriger Schüler einen Lehrer im Lehrerzimmer mit einem Messer angriff. Die Staatsanwaltschaft erklärte später, das Mädchen habe “mit der Absicht, sie zu töten” gehandelt.

Acht Monate nach diesem Anschlag präsentierten das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und das Innenministerium ein so genanntes Präventionspaket, das sich auf Polizeitransparenz, zusätzliches Bildungspersonal und psychologische Unterstützung konzentrierte. Innenminister Michael Ebling sagte: “Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz – und schon gar nicht in unseren Schulen.” Bildungsminister Sven Teuber fügte hinzu: “Jedes Kind hat das Recht, gut und sicher zu lernen.”

Nach dem Plan sollen Polizeibesuche an der Schule “unprovoziert, regelmäßig, zeitlich begrenzt, mit festen Zeiten und klar benannten Kontaktpersonen” erfolgen. Die Behörden planen außerdem Treffen mit potenziellen Gewalttätern, von denen einige auf Polizeistationen stattfinden sollen, um eine Eskalation abzuschrecken. Ein vertrauliches Unterstützungszentrum soll für Lehrer eingerichtet werden, die Bedrohungen oder Gewalt erfahren. Beamte sagten, Details wie die Ausrüstung der Beamten würden noch finalisiert.

Der Lehrerrat der Schule, der einen Campus mit etwa 800 Schülern vertritt, hatte zuvor kleinere Klassen, mehr Lehrer und Sozialarbeiter sowie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gefordert, darunter Kameras in Fluren und Schulhöfen sowie Metalldetektoren an Eingängen, um zu verhindern, dass Waffen ins Gebäude gebracht werden.

Die Schule hat zuvor die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen. Im Jahr 2018 wurde eine spezielle Polizeieinheit eingesetzt, nachdem ein Schüler Berichten zufolge mit einer Waffe gesehen worden war, obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Waffe gefunden wurde.

Lehrer beklagen seitdem, dass sich auch nach dem Messerangriff im Mai wenig geändert habe.

Die Unsicherheit an den deutschen Schulen ist parallel zur Masseneinwanderungspolitik des Landes gestiegen.

Im Juli 2025 zeigten neue Daten, dass 40 Prozent aller im Jahr 2024 bei Schulgewalt identifizierten Verdächtigen keine deutschen Staatsbürger waren, wobei Syrer an der Spitze der Charts standen.

Insgesamt gab es 4.254 ausländische Verdächtige und 7.309 Verdächtige mit deutscher Staatsbürgerschaft, teilte die deutsche Regierung damals als Reaktion auf eine parlamentarische Untersuchung des AfD-Abgeordneten Martin Hess der Alternative für Deutschland (AfD) mit.

Von den insgesamt 11.558 Verdächtigen hatten 1.236 syrische Pässe, was ein Zehntel der Gewalttaten entspricht.

Anfang dieses Monats leitete die Staatsanwaltschaft von Cottbus eine Untersuchung zu 18 konkreten Fällen schwerer Gewalt in der von Migranten dominierten Regine Hildebrandt Primary School im Süden von Cottbus ein, was die AfD dazu veranlasste, sich gegen migrantische Gewalt in Schulen auszusprechen.

Zeugenaussagen eines Opfers der fünften Klasse an einer Schule in Berlin im vergangenen Oktober zeigten, wie sie mehrfach von ausländischen Jungen angegriffen wurde, was zu psychischen Störungen, darunter PTBS, führte. In vier verschiedenen Vorfällen im vergangenen Jahr erlitt das Opfer Morddrohungen, Blutergüsse am Körper, Schürfwunden und sogar einen Kopfstoß.
Zerfall und Versuche, Gewalt und Unordnung einzudämmen, beeinträchtigen den Bildungsstandard. Letzten Monat haben über 1.000 Lehrer im deutschen Bundesland Hessen einen Brief an das Kulturministerium des Landes geschrieben, in dem sie warnen, dass viele Grundschulkinder nicht einmal in der Lage sind, einfache Aufgaben wie das Schuhe zu binden oder Toilettenpapier beim Toilettenbesuch zu benutzen.

Police to guard German school after knife attacks, threats and 118 criminal complaints in one academic year