Meran: Mehrfach vorbestrafter Nordafrikaner wird abgeschoben

Bild: Quästur Bozen

In Meran ist am Dienstagvormittag (7. Oktober) ein 43-jähriger Algerier von der Staatspolizei festgenommen und nach Turin gebracht worden. Dort soll er in sein Herkunftsland abgeschoben werden.

Der Mann hielt sich ohne festen Wohnsitz und ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Meran auf. Bei den Kontrollen stellte sich heraus, dass er bereits zahlreiche Vorstrafen. Laut der Bozner Quästur wegen Diebstahls, Körperverletzung, Raub, unerlaubtem Waffenbesitz, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Mehrere dieser Taten haben in den vergangenen Monaten für Aufsehen gesorgt, darunter ein Raubüberfall auf zwei französische Touristen im Meraner Stadtzentrum sowie eine Schlägerei unter Ausländern im August, bei der der 43-Jährige eine zentrale Rolle spielte.

Die Polizei von Meran suchte den Mann bereits seit einigen Tagen und kontrollierte gezielt bekannte Aufenthaltsorte und Plätze in der Stadt. In den frühen Morgenstunden konnten die Beamten ihn schließlich in der Nähe des Bahnhofs stellen.

Nach der Identifizierung und den üblichen Überprüfungen ordnete der Quästor von Bozen die Abschiebung an. Der Mann wurde daraufhin in das Abschiebezentrum von Turin gebracht, wo die weiteren Schritte für seine Rückführung vorbereitet werden.

Mehrfach vorbestrafter Ausländer wird abgeschoben – UnserTirol24