Erfolg im Kampf für Werte & Menschenwürde: Brosius-Gersdorf zieht Kandidatur zurück

Screenshot YouTube

Endlich ist Vernunft eingekehrt: Frauke Brosius-Gersdorf hat ihre Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht zurückgezogen. In einer Stellungnahme erklärte sie, dass die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag ihr deutlich gemacht habe, dass ihre Wahl ausgeschlossen sei. Die Wahl von drei Verfassungsrichterkandidaten war im Juli 2025 im Bundestag gescheitert, da es innerhalb der Unionsfraktion Vorbehalte gegen Brosius-Gersdorf gab, unter anderem wegen ihrer Positionen zu Abtreibung und Corona-Impfpflicht.

Beatrix von Storch hatte die Debatte ausgelöst

Auslöser der Debatte um die Personalie von Brosius-Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht war eine Zwischenfrage von Beatrix von Storch an Friedrich Merz im Bundestag. 

Mit ihrer mutigen Frage an Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, eine Kandidatin wie Brosius-Gersdorf zu wählen, die die Menschenwürde ungeborener Kinder infrage stelle, hat sie einen entscheidenden Schlag gegen die Lügenpolitik der Koalition geführt. Merz’ kurzes »Ja« löste Entsetzen in der Unionsfraktion aus und entlarvte seine Bereitschaft, christliche Werte für Koalitionsräson zu opfern. Von Storch, als David in diesem Kampf gegen den politischen Goliath Merz, hat die Basis mobilisiert und die Wahrheit ans Licht gebracht. Ihr Einsatz markiert einen Wendepunkt, der die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig prägen wird.

Offizielle Gründe für den Rückzug

Die Juristin begründete ihren Rückzug mit dem Vorwurf der Diffamierung ihrer Person und mit dem Wunsch, Schaden von der Demokratie und dem Bundesverfassungsgericht abzuwenden. Sie wolle verhindern, dass der Streit in der schwarz-roten Koalition eskaliert und die Wahlchancen der anderen Kandidaten, Günter Spinner und Ann-Katrin Kaufhold, gefährdet werden.

SPD hinter Brosius-Gersdorf

Die SPD stand laut Brosius-Gersdorf „uneingeschränkt vor und hinter“ ihr, während sie Drohungen und verdächtige Poststücke erhielt, was sie dazu veranlasste, ihre Mitarbeitenden vorübergehend vom Lehrstuhl abzuziehen. In der ZDF-Sendung »Markus Lanz« erklärte sie, dass die Debatte um ihre Person nicht spurlos an ihr und ihrer Familie vorbeigegangen sei. Sie betonte, ihre Positionen seien gemäßigt und aus der Mitte der Gesellschaft.

Kandidatur führte zur Koalitionskrise 

Der Streit um Brosius-Gersdorfs Kandidatur führte zu einer Krise in der schwarz-roten Koalition, da die Union die zuvor vereinbarte Unterstützung zurückzog. Wie die Koalition das Dilemma lösen wird, bleibt unklar. 

Erfolg im Kampf für Werte und Menschenwürde

Der Rückzug von Frauke Brosius-Gersdorf zeigt, dass politisches Engagement Wirkung zeigt und viele Bürger für christliche Werte und die Menschenwürde einstehen.

Das Engagement und der Mut von Beatrix von Storch und die Kampagnen der Zivilen Allianz haben die Bürger darüber aufgeklärt, für welche Werte Brosius-Gersdorf steht und dass viele dieser Werte mit den christlichen und bürgerlichen Werten, wie sie auch in Teilen der Union noch vertreten werden, nicht vereinbar sind.

Erfolg im Kampf für Werte & Menschenwürde: Brosius-Gersdorf zieht Kandidatur zurück