Markkleeberg: Iraker verletzt bei verbotenem Autorennen  fünf Personen 

Infolge eines Autorennen zwischen drei Fahrzeugen kam es zu einem Unfall mit einem Linienbus, bei dem fünf Personen verletzt wurden.

Der 21-jährige Fahrer (irakisch) eines Mercedes-Benz AMG fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bornaischen Straße in Markkleeberg in nördliche Richtung mit zwei weiteren Fahrzeugen. In Höhe der Bushaltestelle Schillerplatz fuhr er auf den im Haltestellenbereich stehenden Linienbus auf und beschädigte ihn im Heckbereich. Durch den Aufprall wurden der Fahrer und der 17-jährige Beifahrer des Mercedes schwer sowie zwei Insassen des Busses (81 Jahre, weiblich; 77 Jahre, weiblich) und der 38-jährige Busfahrer leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 40.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Unfall durch verbotenes Autorennen

Migration als Waffe gegen EU: Konsequenzen für Marokko gefordert

Mehr als 60.000 Migranten belagerten die spanische Exklave Ceuta auf marokkanischer Seite und versuchten, nach Spanien und damit in die EU zu gelangen. Hintergrund ist, wie berichtet, eine perfide Strategie Marokkos: Die Migranten sollen nicht aufgehalten, sondern gezielt in Richtung Ceuta geleitet worden sein.

Migration wird gezielt als Waffe eingesetzt

Dieser erneute Versuch, Migration als Druckmittel gegen einen EU-Staat einzusetzen, empört auch österreichische Politiker. Die freiheitliche Außenpolitiksprecherin Susanne Fürst spricht Klartext: „Was wir derzeit erleben, ist kein spontanes Migrationsgeschehen, sondern der gezielte Missbrauch illegaler Migration als politisches Druckmittel gegen einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union.“ Marokko habe dieses Muster bereits mehrfach angewandt, ohne dass die EU oder Spanien ausreichend reagiert hätten. „Damit muss endlich Schluss sein.“

Konsequenzen für Marokko

Fürst fordert deshalb die sofortige Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens sowie der Mobilitätspartnerschaft mit Marokko. Diese habe „vor allem weitere legale Wege und Anreize für Migration nach Europa geschaffen“, während Marokko den Migrationsdruck außenpolitisch nutze. Ein Staat, der sich derart aggressiv gegenüber Europa verhalte, dürfe weder privilegierter Partner der Europäischen Union sein noch weiterhin Milliardenbeträge aus den Taschen der europäischen Steuerzahler erhalten.

Zugleich kritisiert sie die EU-Finanzhilfen für Marokko. Es sei völlig unverständlich, dass Brüssel Jahr für Jahr Millionen nach Marokko überweise, während dieselbe Regierung jederzeit in der Lage sei, Zehntausende Migranten in Richtung europäischer Außengrenzen marschieren zu lassen. EU-Kommissar Magnus Brunner (ÖVP) habe „in dieser Causa auf ganzer Linie versagt“, stattdessen beschränke sich die EU-Kommission auf „diplomatische Floskeln oder Duckmäuserei“.

Spaniens linke Politik tut ihr Übriges

Auch die spanische Regierung unter Premier Pedro Sánchez von der Sozialistischen Partei greift Fürst scharf an. Deren Amnestie für mehr als 500.000 illegale Migranten sei ein „nationaler Alleingang auf Kosten ganz Europas“ und Ausdruck einer „verantwortungslosen Willkommenspolitik“.

Spanien soll aus Schengenraum ausgeschlossen werden

Darüber hinaus spricht sich Fürst für weitreichende europäische Maßnahmen aus. Wenn einzelne Mitgliedsstaaten durch ihre Migrationspolitik die Sicherheit des gesamten Schengenraums gefährden würden, dann müsse auch ein temporärer Ausschluss aus dem Schengenraum möglich sein. Bereits die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni hatte dies gefordert.

Nichts außer leeren Worthülsen

Mit Blick auf Österreich fordert sie ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker, ÖVP-Ministerin Claudia Bauer (vormals Plakolm) und NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zum Handeln auf. Ihr klares Fazit: „Von dieser Verlierer-Ampel gibt es nämlich bisher nichts außer leeren Worthülsen und Lippenbekenntnissen. Konkrete Maßnahmen zum Schutz Österreichs fehlen völlig.“

Wie viele Migranten kommen am Ende zu uns?

Die Befürchtung: Viele der Migranten könnten letztlich auch Österreich erreichen. Österreich brauche daher ein Rückübernahmeabkommen mit Marokko sowie eine konsequentere Rückführungs- und Sicherheitspolitik. „Europa darf sich weder von Schleppern noch von Drittstaaten erpressen lassen“, so die FPÖ-Mandatarin. Wer Migration als politische Waffe gegen Europa einsetze, müsse „mit harten politischen und finanziellen Konsequenzen rechnen.“

Unzensuriert

CSD-Anschlag: Die Solidaritätsolympiade ist vorbei!

{YouTube CC-BY 4.0}

Die Solidaritätsolympiade ist vorbei.
Vor einer Woche: Islamist fährt in CSD-Menge, eine Tote, Dutzende Verletzte. Merz, Wegner, Söder & Co. im Betroffenheitsmodus: „Schutz der Vielfalt! Nie wieder!“
Eine Woche später: Absolute Stille. Die Tote ist vergessen. Zur Tagesordnung übergegangen.
Die LGBTQ-Community wird für die Kameras „geschützt“ und danach denselben Islamisten ausgeliefert, vor denen man angeblich so panisch war.
Große Worte. Große Heuchelei. Am Ende heiße Luft.
Wie immer.

Limburg: “Südländer” verprügeln Kunden im Supermarkt

Am Freitagabend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einem Einkaufsmarkt in Limburg.

Im Zuge einer zunächst verbalen Auseinandersetzung wurden drei Geschädigte von einer Personengruppe am Freitag, 31.07.2026, 19:19 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Hospitalstraße durch Faustschläge und Tritte verletzt. Die Tätergruppierung entfernte sich in unbekannte Richtung. Einer der Täter trug eine blaue Kappe. Sämtliche Täter hatten ein südländisches Erscheinungsbild, dunkle lockige Haare und trugen Gucci-Bekleidung. Ob und inwieweit die Geschädigten Verletzungen davontrugen, ist bisher nicht bekannt.

Zeugen, die die Tat beobachteten, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Limburg unter 06431 9140-0 in Verbindung zu setzen.

Presseportal

Steiermark: Aus für Burka und Niqab; ohne Verpflichtungserklärung auf abendländische Werte keine Stütze

Mit 15. Juni 2026 ist die Reform des steirischen Grundversorgungsgesetzes in Kraft getreten. Kurz darauf wurde zudem über die Durchführungsverordnung eine neue und verschärfte Hausordnung – Verstöße sind sanktionierbar – für Grundversorgungsquartiere beschlossen. Nachdem die rechtsverbindlichen Regeln neu aufgestellt und in Kraft gesetzt wurden, legt Soziallandesrat Hannes Amesbauer auch neue Verhaltensregeln vor, die alle Bezieher der Grundversorgung ab sofort zu unterzeichnen haben.

Schutz auf Zeit bedeutet keinen Daueraufenthalt
Das dreiteilige Schriftstück klärt Personen, die um Grundversorgung ansuchen, unmissverständlich darüber auf, dass ein Antrag auf internationalen Schutz keinen Anspruch auf einen dauerhaften Aufenthalt in Österreich begründet und selbst eine positive Entscheidung im Asylverfahren lediglich einen befristeten Schutzstatus vermittelt.

Darüber hinaus wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei einer rechtskräftigen Ablehnung des Antrags oder dem Wegfall des Schutzgrundes eine freiwillige Rückkehr in die Heimat sinnvoll ist, da andernfalls der Staat entsprechende Maßnahmen zur Rückführung setzen kann.

„Mit der Reform der Grundversorgung und der neuen Hausordnung haben wir bereits klare rechtsverbindliche Regeln geschaffen und die Sanktionspraxis deutlich verschärft. Zu diesem grundsätzlichen Kurswechsel gehört aber auch, dass wir eine klare und unmissverständliche Sprache anwenden und den Gästen von vornherein kommunizieren, dass die Gastgebergesellschaft den gewährten Schutz und die millionenschwere Unterstützung mit klaren Erwartungshaltungen verknüpft“, betont Amesbauer.

Christlich-abendländischen Leitkultur und westliche Werte nicht verhandelbar
Weiters wird festgehalten, dass sich der Unterzeichner uneingeschränkt zur Einhaltung der österreichischen Gesetze bekennt und die in Österreich geltende christlich-abendländische Leitkultur ausdrücklich anerkennt.

Zentrale Grundregeln für das Zusammenleben in Österreich sowie unverhandelbare Werte der westlichen Kultur werden dabei detailliert zur Kenntnis gebracht. Dazu zählen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die Trennung von Staat und Religion, die Gleichwertigkeit von Frau und Mann, Meinungs- und Religionsfreiheit sowie die Ablehnung von religiösem und politischem Extremismus.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass fundamentalistisch geprägte Symbole sowie Bekleidungsvorschriften wie Burka und Niqab, die für Unterdrückung, patriarchale Vorherrschaft und strukturelle Ungleichbehandlung stehen, den gesellschaftlichen Normen und Werten in der Steiermark widersprechen.

Mit der Unterzeichnung dieser Verhaltensregeln bestätigt der Antragsteller mit seiner Unterschrift, dass er die Inhalte verstanden hat und akzeptiert. Gleichzeitig wird bestätigt, dass die verordnete Hausordnung zur Kenntnis genommen wurde, verpflichtend einzuhalten ist und Verstöße Auswirkungen auf den Leistungsbezug haben können.

„Willkommenspolitik ist gescheitert“
„Die verfehlte Willkommenspolitik der vergangenen Jahre ist gescheitert! Wer geglaubt hat, man könne mit Beifall, dem Werfen von Teddybären, einer Kultur des Wegschauens und millionenschweren NGO-Projekten eine völlig fehlgeleitete Integration von Personen mit unklarem Aufenthaltsstatus erreichen, wurde von der bitteren Realität eingeholt. Viel zu oft wurde diese linke Toleranzromantik nicht mit Dankbarkeit erwidert, sondern schamlos ausgenutzt. In viel zu vielen Fällen wurden dadurch Parallelgesellschaften gefördert und wir mussten erleben, dass mit der illegalen Massenzuwanderung auch Kriminalität, Gewalt und islamistischer Extremismus Einzug gehalten haben. Deshalb braucht es vom ersten Tag an eine klare und unmissverständliche Ansprache. Wer in der Steiermark Schutz auf Zeit begehrt und vom hart erarbeiteten Steuergeld unserer Bevölkerung vollalimentiert wird, muss wissen, dass unsere Gesellschaft ihre Lebensweise, ihre Werte und ihre christlich-abendländische Leitkultur selbstbewusst vertritt und deren Einhaltung auch konsequent einfordert. Nur wer von Beginn an klare Regeln und Erwartungen formuliert, kann deren Einhaltung später auch konsequent und glaubhaft einfordern“, so Amesbauer.

Land Steiermark

Bremen: Des Islamismus verdächtigter Afrikaner droht mit Gewalttaten läuft aber weiterhin frei herum

Screengrab youtube

Die Bremer Sicherheitsbehörden betrachten einen Somalier offiziell als bewaffnet und gewalttätig, wobei Polizeibeamte ausdrücklich vor ihm gewarnt werden. Trotzdem bewegt sich der 28-Jährige auf freiem Fuß durch die Straßen. Exklusive interne Dokumente, die NIUS vorliegen, zeigen, dass der Mann der Polizei gegenüber selbst angekündigt hat, Menschen verletzen zu wollen, und zudem mit der Zerstörung von Autos und Häusern gedroht hat. Als politisch motivierter Straftäter im Kontext religiöser Ideologie wird laut Sicherheitskreisen sogar ein Verdacht auf islamistischen Extremismus geäußert.

Die Geschichte beleuchtet ein Problem, das seit dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin äußerst relevant ist: Auch der Attentäter Abdul Balout war den Behörden bestens bekannt, stand unter Beobachtung und wurde vom Terrorabwehrzentrum zuletzt als „Risiko rot“, der höchsten Warnstufe, eingestuft. Das hat den Anschlag nicht verhindert. Wie viele solcher Fälle existieren eigentlich in Deutschland? Deshalb hat NIUS zum ersten Mal exklusiv alle 16 Landesinnenministerien befragt. Die Sache ist eindeutig: Es sind derzeit 410 Gefährder bekannt, die bundesweit beobachtet werden.

NIUS

Ceuta im Grenzchaos: Europas Kontrollverlust

Medforth AI

Zehntausende Migranten erreichen innerhalb kürzester Zeit die spanische Exklave Ceuta. Die Aufnahmeeinrichtungen sind überlastet, das Militär muss die Grenzkräfte unterstützen. Gleichzeitig setzt Spaniens linke Regierung auf die nachträgliche Legalisierung irregulär aufhältiger Migranten. Die Folgen dieser Politik betreffen am Ende die gesamte Europäische Union.

Die Bilder aus Ceuta zeigen mit aller Deutlichkeit, wohin eine Migrationspolitik ohne wirksamen Grenzschutz und glaubwürdige Abschreckung führt. Innerhalb eines Tages gelangten Zehntausende Menschen auf dem Land- und Seeweg aus Marokko in die spanische Exklave. Eine zunächst veröffentlichte Schätzung des spanischen Innenministeriums sprach sogar von mehr als 49.000 illegalen Grenzübertritten innerhalb von 24 Stunden. Diese Angabe wurde später allerdings ohne nähere Erklärung von einer Regierungsseite entfernt.

Bereits vor dem massenhaften Grenzübertritt waren die Einrichtungen in Ceuta hoffnungslos überfüllt. Hunderte Menschen mussten im Freien übernachten. Nachdem die Grenzanlagen innerhalb weniger Stunden überwunden worden waren, kündigte Madrid die Entsendung von Soldaten und zusätzlichen Beamten der Guardia Civil an. Das Militär soll die Grenzkräfte unterstützen und zur Wiederherstellung der Sicherheit beitragen.

Ceuta ist dabei keineswegs nur ein spanisches Problem. Die Exklave bildet gemeinsam mit Melilla die einzige Landgrenze der Europäischen Union auf dem afrikanischen Kontinent. Wer diese Außengrenze nicht ausreichend schützt, öffnet damit auch den Weg zur Weiterwanderung in andere EU-Staaten.

Gleichzeitig verteidigt die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez ihre groß angelegte Regularisierung irregulär aufhältiger Migranten. Personen, die sich bereits vor dem 1. Januar 2026 mindestens fünf Monate durchgehend in Spanien aufhielten und keine Vorstrafen haben, können einen zunächst einjährigen Aufenthalts- und Arbeitstitel erhalten. Die Regierung bezeichnete dieses Programm als einen der wichtigsten Schritte ihrer Amtszeit.

Mehr als eine Million Menschen beantragten bis Ende Juni eine Regularisierung – etwa doppelt so viele, wie ursprünglich erwartet worden waren. Sánchez wertete den großen Andrang als Bestätigung seiner Politik.

Doch genau darin liegt das Problem: Wer illegale Einreise oder einen illegalen Aufenthalt nachträglich belohnt, schwächt jede abschreckende Wirkung. Die Botschaft, die bei potenziellen Migranten und Schleppern ankommt, lautet: Wer es einmal nach Europa geschafft hat und lange genug bleibt, kann auf eine spätere Legalisierung hoffen.

Die Konsequenzen einer solchen Politik bleiben nicht auf Spanien beschränkt. Ungeschützte Außengrenzen führen zu wachsendem Migrationsdruck, zunehmender Weiterwanderung und neuen Belastungen für Kommunen, Wohnungsmarkt, Sicherheitsbehörden und Sozialsysteme in der gesamten Europäischen Union.

Europa benötigt deshalb einen grundlegenden Kurswechsel: sichere Außengrenzen, konsequente Zurückweisungen, schnelle Verfahren, wirksame Rückführungen und Regierungen, die tatsächlich bereit sind, ihr Staatsgebiet zu schützen.

Eine Migrationspolitik ohne Grenzen und ohne Abschreckung ist keine Humanität. Sie ist politischer Kontrollverlust – und die Rechnung dafür bezahlen am Ende die Bürger in ganz Europa.

Ceuta: Migrationskrise zeigt Europas Grenzversagen

Bürgerwehr aus Bikern und Hausfrauen schützen Stadtviertel vor Jugendbanden

Heiko Köchel und eine Anrainerin, die am Cizekplatz gegen kriminelle Jugendbanden Wache halten. Nicht alle von der Bürgerwehr wollten aus Angst vor Repressalien vor die Kamera. 
Foto: unzensuriert

Unzensuriert hat eine Bürgerwehr in Wien-Donaustadt besucht, die österreichweit für Furore sorgt. Was mit Bikern begann, wuchs zu einer Solidaritäts-Gemeinschaft mit Nachbarn aus. 

Freitagabend am Cicekplatz im 22. Wiener Gemeindebezirk. Gleich neben dem Kreisverkehr sitzt Heiko Köchel und andere Personen auf Klappstühlen in einer Wiese, die Motorräder stehen auf dem Parkplatz. Köchel – er kommt ursprünglich aus Brandenburg, Deutschland – hat hier etwas auf die Beine gestellt, was in Österreich bislang einmalig ist: Eine Bürgerwehr gegen kriminelle Jugendbanden. 

Brutal zusammengeschlagen

Seit 7. Juli patrouillieren auf dem Cizekplatz Biker und Hausfrauen aus der Nachbarschaft, um im Grätzel wieder für Ruhe zu sorgen. Angefangen hat es damit, dass zwei Freunde von Köchel von einer zum Großteil migrantischen Jugendbande brutal zusammengeschlagen wurden. Für Köchel, der nach eigenen Angaben selbst in einem Problembezirk aufgewachsen ist, war klar: „Da muss man etwas tun!“ Biker-Freunde schlossen sich an und wachen seither über das Grätzel, in dem zuvor praktisch täglich Übergriffe auf Passanten erfolgten und Anrainer mit Lärm terrorisiert wurden. 

Mit Geldstrafe bedroht

„Als plötzlich 40 Biker aufgefahren waren, riefen die Jugendlichen die Polizei“, erzählt Köchel. „Plötzlich fuhren Streifenwagen mit Blaulicht auf, auch ein Wega-Team war dabei“. Später habe man die Anrainer-Gemeinschaft von der Wiese vertreiben wollen. Ein Polizist drohte den „Beschützern“ mit einer Geldstrafe von 700 Euro – wegen wilden Campierens. Heute werde die Bürgerwehr, die für Ordnung sorgen möchte, von der Exekutive toleriert. 

Anrainer bringen Essen und Getränke

Wache gehalten wird praktisch täglich von 17 bis 22 Uhr. Einmal sind es zehn, ein anderes Mal zwanzig Personen, die sich auf der Wiese am Cizekplatz treffen. Anrainer bringen Getränke, aber auch Gegrilltes vorbei. Als Dank dafür, dass sich endlich jemand kümmert um die Sicherheit in ihrer Gegend. Auf die unzensuriert-Frage, was die Bürgerwehr im Ernstfall tun würde, antwortete Köchel: “Wir verständigen zuerst die Polizei, aber wenn jemand mit dem Messer auf mich zugeht, werde ich ihn auf den Boden niederringen und festhalten, bis die Beamten eintreffen”.

Opposition fordert mehr Polizei

Wie berichtet, bedauerte Toni Mahdalik, Zweiter Präsident des Wiener Landtags und FPÖ-Politiker aus Wien-Donaustadt, dass sich die Bürger selbst schützen müssen. Mahdalik forderte auf seiner Facebook-Seite, nachdem unter anderem in der Kronen Zeitung Artikel darüber erschienen sind, unmissverständlich: „Wien braucht endlich wieder Recht und Ordnung statt rot-pinker Verharmlosung.“ Die FPÖ verlangt mehr Polizei, konsequentes Durchgreifen und null Toleranz gegenüber Gewalt und Jugendkriminalität.

Unzensuriert