Ruck und Ludwig – Der Freimaurerskandal

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Der Skandal um Walter Ruck und Bürgermeister Ludwig ist kein Zufall.
Es ist der Skandal der Freimaurerloge.
Von Wien aus wird die wahre Macht organisiert – parteiübergreifend, still und effizient.
Postenschacher, Netzwerke, Seilschaften.
Das Parteibuch ist nur die Fassade.
Die Loge ist der eigentliche Betrieb.
Das ist die Wahrheit.

Keine Firewall mehr? Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, ein enger Verbündeter von Bundeskanzler Merz, sorgt mit dem Vorschlag einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD für Kontroversen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.Sandro Halank, Wikimedia Commons , CC BY-SA 4.0

Keine Ausgrenzung mehr, fordert Kretschmer .

Im Vorfeld der Wahlen im September treibt der angeschlagene deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz eine Kabinettsumbildung voran, um die Weichen für die wachsende Gefahr durch die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu stellen.

Inzwischen hat ein wichtiger Verbündeter von Merz eine große Kontroverse ausgelöst, indem er vorschlug, dass die etablierten Konservativen die „Feuermauer“ durchbrechen und mit der AfD, der beliebtesten Partei des Landes, zusammenarbeiten sollten.

Politico berichtete:

„Michael Kretschmer, Ministerpräsident des ostsächsischen Bundeslandes und Mitglied der CDU, der Mitte-Rechts-Partei des Bundeskanzlers, stellt Merz’ Beharren auf dem Erhalt der Schutzmauer des Landes gegen die erstarkende AfD in Frage, und zwar im Vorfeld der entscheidenden Wahlen im September, bei denen die rechtsgerichtete Partei zum ersten Mal die Macht in einer Region übernehmen könnte.“

„Wer immer noch von Firewalls spricht, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, sagte Kretschmer, der eine Minderheitsregierung in Sachsen führt, Anfang der Woche in einem Interview mit dem Handelsblatt. „Wir müssen mit jedem reden, der reden will.“

Als „guter“ globalistischer „Führer“ hat Merz eine Zusammenarbeit mit den AfD-Rechten ausgeschlossen.

In Ostdeutschland zeigen die Umfragen jedoch, dass die AfD in Sachsen-Anhalt die Chance auf eine absolute Mehrheit hat und in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gut abschneidet.

„Auf nationaler Ebene liegt die AfD laut POLITICOs Umfrage unter den Umfragen mit 28 Prozent Zustimmung an der Spitze, gefolgt von den Christdemokraten mit 22 Prozent.“

[…] Der ehemalige kommunistische Osten gilt seit Langem als Hochburg der extremen Rechten. Gerade in dieser Region ist die AfD bekanntermaßen am radikalsten, sowohl personell als auch inhaltlich. Von den fünf ostdeutschen Regionen werden vier regionale Parteiverbände von den Inlandsnachrichtendiensten als rechtsextreme Organisationen eingestuft.

In Sachsen könnte die Partei eine parlamentarische Mehrheit erreichen und damit zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2013 die Macht auf Landesebene übernehmen.

thegatewaypundit

Wien: Iraker mit Holzpflock  randaliert in und vor “einer religiösen Einrichtung” 

Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf wurden zu einer religiösen Einrichtung gerufen. Dort soll ein Mann vor dem Gebäude lautstark umherschreien. Als die Beamten eintrafen konnte sie den Mann mit einem Holzpflock in der Hand wahrnehmen. Der 30-Jährige (StA.: Irak) hatte einen aggressiven Gesichtsausdruck, verspannte seinen Körper und schrie die Beamten in einer für sie unverständlichen Sprache an. Weiters schwenkte er den Gegenstand in seiner Hand hin und her. Trotz mehrfacher Aufforderung sein strafbares Verhalten einzustellen, kam dieser nicht nach. Durch die Beamten wurden in weiterer Folge die Elektroimpulswaffe Taser eingesetzt.
Laut eines Zeugen soll der Mann zuvor in der Einrichtung bereits umhergeschrien und einen verwirrten Eindruck auf die Personen gemacht haben.
Der 30-Jährige wurden durch den Rettungsdienst in einem Krankenhaus untergebracht.

Presseaussendungen LPD Wien

Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf wurden Freitag kurz nach 18 Uhr zu einer religiösen Einrichtung gerufen – oe24-Infos zufolge handelt es sich dabei um das Islamische Zentrum, am Bruckhaufen an der Neuen Donau in Floridsdorf.

oe24.at

„Sogar in Indien fühle ich mich sicherer“: Auch aus Graz fliehen integrierte Ausländer

Nicht nur in Wien flüchten integrierte Ausländer vor den Zuständen in migrantisch geprägten Vierteln – auch in Graz ist die Situation für so manchen Einwanderer nicht mehr auszuhalten.

Nach Wien flüchten Ausländer auch aus Graz

Wie berichtet, hielt es bereits ein Kurde, der seit 24 Jahren in Österreich lebt, in seiner Gegend rund um den Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten nicht mehr aus – Messerangriffe, körperliche Auseinandersetzungen und Polizeieinsätze sind dort an der Tagesordnung. Jetzt zeigt ein Fall aus Graz, dass es nicht nur im rot-pinken Wien, sondern auch im kommunistisch geführten Graz zu ganz ähnlichen Zuständen gekommen ist.

Aggressive Dealer machen Grazern das Leben schwer

Der 25-jährige Inder Santosch K. wohnt seit zehn Monaten in Graz – und ist dort alles andere als glücklich, wie die Gratiszeitung Heute berichtet. Der Volksgarten in Graz entwickle sich nach Angaben des Studenten zunehmend zu einem Drogenhotspot. Er berichtet, Dealer würden aggressiv reagieren: „Die Dealer werden brutal, sobald ich frage, warum sie hier Kokain verkaufen“, sagt er.

Inder erlebt tägliches Migrationschaos

Anfangs sei er von Österreich begeistert gewesen, inzwischen habe sich sein Eindruck jedoch stark verschlechtert. „Selbst in Indien habe ich mich wohler gefühlt als hier“, erklärt der Student, der täglich Streit, Gewalt und Drogendelikte beobachte.

Mit Blick auf sein im Oktober beginnendes Luftfahrtstudium sorgt er sich auch um andere junge Menschen: „Die jungen Österreicher sehen diese Leute beim Drogenkauf und wollen es dann selbst probieren“, mutmaßt er.

Stadt kämpft seit Langem mit Drogenproblem

Die Stadt Graz kämpft bereits seit Längerem mit der Situation. Seit Einführung der Schutzzone im Juli 2024 wurden laut Sicherheitsmanagement 1.062 Betretungsverbote ausgesprochen und 1.499 Anzeigen erstattet. Darunter fallen unter anderem 397 Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz sowie 709 Missachtungen von Betretungsverboten. Die Schutzzone wurde erneut um ein halbes Jahr verlängert.

Unzensuriert

Wien: Nordafrikaner attackiert Passanten mit Messer und bewirft ihn mit einer Glasflasche 

Ein 25-jähriger Mann suchte die Polizeiinspektion Keplergasse auf, um eine Körperverletzung zur Anzeige zu bringen. Der Mann soll kurz zuvor von einem Unbekannten im Bereich Keplerplatz zuerst mit einer Glasflasche beworfen und anschließend mit einem Messer an der Hand verletzt worden sein. Das Opfer machte von dem Tatverdächtigen noch kurz nach der Tat ein Video.
Die Beamten hielten umgehend Nachschau an der Örtlichkeit und konnten den Beschuldigten antreffen. Dieser warf beim Ansichtig werden der Polizisten einen Gegenstand in die nahegelegene Grünfläche. Durch die Beamten konnte ein Klappmesser aufgefunden und sichergestellt werden.
Der 21-jährige Tatverdächtige (StA.: Algerien) wurde zur sofortigen Vernehmung in eine nahegelegene Polizeiinspektion gebracht. Während der Einvernahme wurde der Mann gegenüber den Beamten immer aggressiver und aufbrausender und versuchte diese mittels Tritte zu attackieren. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Zuge einer Personsdurchsuchung konnte eine geringe Menge Suchtmittel vorgefunden und sichergestellt werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Beschuldigte in eine Justizanstalt gebracht.

Presseaussendungen LPD Wien

Der will nur spielen ! Syrer in Chemnitz bedroht Passanten mit einem Aufblasgewehr

Am Donnerstagabend stellten Polizisten einen Mann (32/syrisch), der mit einem aufblasbaren Gewehr in der Innenstadt unterwegs war.

Eine Passantin (52) hatte gestern eine Polizeistreife verständigt, nachdem ihr in der Straße der Nationen ein kostümierter Inlineskater entgegenfuhr und sie mit einem augenscheinlichen Gewehr bedrohte. Der Mann entfernte sich danach weiter in stadteinwärtige Richtung. Die alarmierten Beamten stellten kurz darauf in der Lohstraße einen 32-jährigen Skater, auf welchen die Täterbeschreibung zutraf. Bei sich hatte er ein aufblasbares Gewehr. Die Polizisten stellten das Spielzeug sicher. Dem 32-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er nachkam. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Tatumständen aufgenommen.

Mann mit Aufblasgewehr gestellt | Mülltonnen angezündet | Haltestellen-Unterstände beschmiert – Zeugengesuch

München: Afrikaner belästigt Bahnreisende, stiehlt in Geschäften, bespritzte mehrere Personen mit dem Blut seiner offenen Wunde 

Ein 28-Jähriger hat am 24. Juni am Hauptbahnhof München mehrere Reisende belästigt. Zuvor ist er bereits durch einen Diebstahl aufgefallen. Für die weiteren Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach bislang unbekannten Geschädigten. Am Mittwoch (24. Juni) hat ein 28-jähriger somalischer Staatsangehöriger gegen 15:30 Uhr mehrere Menschen im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs München belästigt. Zuvor soll der Mann im U-Bahnbereich bereits aus einer Bäckerei eine Getränkeflasche entwendet haben. Danach kam es zwischen ihm und einem Mitarbeiter eines anderen Lebensmittelgeschäfts zu einer verbalen Auseinandersetzung. Aufgrund seines unsittlichen Verhaltens wurde der 28-Jährige des Ladens verwiesen.

Während er durch das Zwischengeschoss lief, bespritzte er mehrere Personen, darunter einige Unbekannte, mit dem Blut einer offenen Wunde an seinem Finger. Die Betroffenen hatten anschließend mehrere Blutanhaftungen an ihrem Körper und ihrer Kleidung. Im Anschluss setzte sich der Somalier auf den Boden des Zwischengeschosses, wo er von Einsatzkräften der Bundespolizei und Mitarbeitern der DB Sicherheit angetroffen wurde. Die Bundespolizisten nahmen den stark alkoholisierten Mann für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle.

Bei einer anschließenden Videoauswertung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich unter den Betroffenen auch eine Mutter mit ihrem Kind und eine weitere bislang unbekannte Geschädigte befanden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der medizinischen Versorgung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den 28-Jährigen wegen Diebstahls, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit und bittet insbesondere die bislang unbekannte Mutter sowie weitere möglicherweise betroffene unbekannte Personen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550-0 entgegen.

Presseportal

Europas Autoindustrie: Die Krise reicht tiefer als die Konjunktur

Medforth AI

Europas Automobilindustrie steht unter Druck. Obwohl sich der Fahrzeugmarkt zuletzt leicht erholt hat, streichen Hersteller und Zulieferer weiterhin zehntausende Arbeitsplätze. Der Widerspruch zeigt: Die Probleme der Branche reichen längst über eine schwache Konjunktur hinaus.

Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union entwickelte sich zuletzt wieder leicht positiv. Dennoch setzen zahlreiche Hersteller ihre Sparprogramme fort.

Volkswagen baut konzernweit zehntausende Stellen ab, Bosch streicht tausende Arbeitsplätze, und auch mehrere große Zulieferer reduzieren Personal und Investitionen. Hinzu kommt der jüngste Stellenabbau beim österreichischen Technologiekonzern Andritz, dessen deutsche Tochter Schuler weitere rund 500 Arbeitsplätze abbaut.

Die Entwicklung zeigt, dass sich Europas Autoindustrie nicht nur in einer konjunkturellen Schwächephase befindet. Vielmehr steht ihr gesamtes Geschäftsmodell unter Anpassungsdruck.

Der internationale Wettbewerb hat sich in wenigen Jahren grundlegend verändert. Chinesische Hersteller drängen mit preislich konkurrenzfähigen Elektrofahrzeugen verstärkt auf den europäischen Markt. Gleichzeitig investieren amerikanische und asiatische Unternehmen massiv in Software, Batterietechnologie und künstliche Intelligenz.

Europa verfügt weiterhin über hervorragende Ingenieure, starke Marken und leistungsfähige Zulieferer. Gleichzeitig belasten hohe Energie- und Arbeitskosten, umfangreiche Regulierungen, lange Genehmigungsverfahren und milliardenschwere Investitionen in den technologischen Umbau die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Die Europäische Union versucht inzwischen gegenzusteuern – unter anderem mit Industrieprogrammen, Investitionshilfen, handelspolitischen Schutzmaßnahmen und einer flexibleren Umsetzung einzelner CO₂-Vorgaben. Ob diese Maßnahmen ausreichen, bleibt offen.

Für Österreich ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Republik, und die heimische Industrie ist eng mit der deutschen Automobilwirtschaft verflochten. Maschinenbau, Metallverarbeitung, Elektronik und zahlreiche Zulieferbetriebe hängen unmittelbar von ihrer Entwicklung ab.

Schwächelt Europas wichtigste Industrie, bleiben die Folgen daher nicht auf Deutschland beschränkt.

Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, neue Technologien zu entwickeln. Europa verfügt über das Know-how dazu. Entscheidend ist vielmehr, ob Unternehmen diese Technologien künftig auch auf dem Kontinent entwickeln, produzieren und vermarkten.

Europa reagiert heute mit Förderprogrammen auf Probleme, die sich über Jahre aufgebaut haben. Staatliche Unterstützung kann einzelne Investitionen erleichtern. Einen wettbewerbsfähigen Industriestandort ersetzt sie jedoch nicht.

Die Zukunft der europäischen Autoindustrie entscheidet sich deshalb nicht allein auf dem Reißbrett der Politik. Sie entscheidet sich dort, wo Unternehmen investieren – oder den Standort Europa verlassen.

Europas Autoindustrie: Die Krise reicht tiefer als die Konjunktur

Versprochen – gebrochen: Familiennachzug läuft trotz versprochenem Stopp

Es kamen heuer schon mehr als 50.000 Einwanderer mit dem Ticket „Familiennachzug“ nach Deutschland. (Symbolbild)
Foto: Mostafameraji / wikimedia commons, public domain

Im Wahlkampf und vor dem Amtsantritt der Bundesregierung war die Botschaft unmissverständlich: Der Familiennachzug solle ausgesetzt werden.

Ankündigung ohne Wirkung

Vertreter von CDU und CSU stellten dies als Teil einer umfassenden Migrationswende dar. Doch die kam nicht.

Seit Juli 2025 ist lediglich der reguläre Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre ausgesetzt. Dabei handelt es sich um Menschen, die weder als Asylberechtigte noch als Flüchtlinge im engeren rechtlichen Sinn anerkannt sind, denen in ihren Herkunftsländern aber schwere Gefahren drohen. Härtefälle bleiben weiterhin möglich.

Kein allgemeiner Stopp

Der entscheidende Punkt: Die Regelung erfasste nur einen Teil des Familiennachzugs. Angehörige anerkannter Flüchtlinge, Asylberechtigter, Fachkräfte und weiterer Drittstaatsangehöriger konnten unter den jeweils geltenden Voraussetzungen weiterhin Visa erhalten. Und erhielten sie.

Mehr als 50.000 Familiennachzügler

Das zeigt sich auch in den Zahlen des Auswärtigen Amts. Im ersten Halbjahr 2026 wurden demnach 53.598 Visa zum Familiennachzug erteilt. Sollte sich diese Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte ähnlich fortsetzen, könnte die Zahl der erteilten Visa im Gesamtjahr erneut über 100.000 liegen.

Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2024 wurden 63.637 Visa erteilt, 2025 knapp 57.000. Damit ist der Familiennachzug zwar gegenüber den Vorjahren rückläufig. Von einer Aussetzung kann aber nicht gesprochen werden.

Versprechen und Gesetz fallen auseinander

Zumal schon vor der Neuregelung der Familiennachzug eingeschränkt war. Seit 2018 galt ein monatliches Kontingent. Die „Aussetzung“ verschärfte die Vorgaben zwar, betraf aber die Mehrheit aller Fälle des Familiennachzugs gar nicht.

Nicht einmal die Minimalankündigung umgesetzt

Auch bei den subsidiär Schutzberechtigten verschwanden die Visa nicht von einem Tag auf den anderen. Argumentiert wird, dass Verfahren bereits vor Inkrafttreten der „Aussetzung“ weit fortgeschritten waren oder Zusagen schon vorlagen. Zudem galten auch jede Menge Ausnahmen für besondere Härtefälle.

Der angekündigte Kurs bleibt begrenzt

Ein Jahr später lässt sich deshalb festhalten: Der Familiennachzug wurde nicht ansatzweise in der Größenordnung gestoppt, wie er nach den Ankündigungen zu erwarten gewesen wäre. Er wurde in einem begrenzten Bereich ausgesetzt, während Zehntausende Visa weiterhin erteilt werden.

Unzensuriert

Industriekrise: Jetzt wackelt auch der Varta-Konzern

Der Druck auf den deutschen Industriestandort wird spürbarer. Nach zahlreichen Rückschlägen in der Automobil- und Chemiebranche gerät nun auch ein traditionsreiches Unternehmen aus dem Schwabenland ins Wanken. Beim Batteriehersteller Varta zeichnet sich eine Zerschlagung ab, die weit über einzelne Werksschließungen hinausgeht.

Kaum eine Marke steht in deutschen Haushalten so selbstverständlich für zuverlässige Energie wie Varta. Die blau-gelben Batterien stecken seit Generationen in Fernbedienungen, Taschenlampen und Kinderspielzeug. Das Unternehmen aus Ellwangen gilt als Inbegriff deutscher Batteriekompetenz.

Doch genau dieses Traditionsgeschäft soll jetzt aus dem Konzernverbund herausgeschnitten werden. Wichtige Geldgeber treiben diese Trennung voran und sehen darin die einzige Chance, wenigstens einen Teil der Firma zu retten. Für die restlichen Sparten droht damit der Absturz in die Insolvenz. Hunderte Arbeitsplätze stehen unmittelbar auf dem Spiel.

Varta verliert Großauftrag von Apple

Rund 3260 Menschen beschäftigt der Konzern derzeit. Viele von ihnen arbeiten in der Region um Ellwangen. Die jüngsten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2024 zeigen die Schieflage deutlich: Bei einem Umsatz von mehr als 790 Millionen Euro blieb ein Verlust von 64,5 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst neben den bekannten Haushaltsbatterien auch Mikrobatterien für Hörgeräte sowie Energiespeicher für Haushalte und Industrie. 

Besonders hart trifft es den Standort Nördlingen in Bayern. Dort sollen etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren, weil das Werk noch im Herbst schließen muss. Apple, einst der zentrale Abnehmer der dort gefertigten Knopfbatterien für kabellose Kopfhörer, ist abgesprungen. Neue Großaufträge blieben aus. Bis November läuft die Produktion noch, danach wandern die Aufträge nach Asien.

Frühere Turbulenzen deuteten auf Infarkt des Unternehmens hin

Bereits 2024 geriet Varta in eine schwere Krise und musste sich unter dem Restrukturierungsgesetz neu aufstellen. Damals verloren die alten Aktionäre ihr gesamtes Investment, Gläubiger verzichteten auf Teile ihrer Forderungen. Das Verfahren sollte eine Insolvenz abwenden und wurde im April des folgenden Jahres für beendet erklärt. 

Doch die Erholung blieb aus. Die angespannte Finanzlage und der Verlust des Apple-Geschäfts haben die Situation erneut zugespitzt. Nun wollen die Geldgeber das profitable Geschäft mit den Haushaltsbatterien isolieren und in eine neue Struktur überführen. Was von den übrigen Bereichen übrig bleibt, steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Industriekrise hat damit ein weiteres Traditionsunternehmen erreicht – und diesmal geht es an die Substanz.

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