Die australische rechtspopulistische Partei One Nation erlebt einen Aufschwung in den Umfragen und wird zur beliebtesten Partei des Landes

Die Labour-Regierung und die liberale herrschende Klasse sind entsetzt.

Der gleiche Trend ist in den meisten Ländern der westlichen Welt zu beobachten: Unter dem Druck selbstmörderischer globalistischer Politiken ihrer Regierungen wenden sich die Bürger populistischen, rechten und konservativen Parteien zu, auf der Suche nach vernünftigen politischen Maßnahmen.

Wo man auch hinsieht, führen die antiglobalistischen Kräfte in den Umfragen oder erleben einen starken Aufschwung: in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland… und sogar in Japan und Lateinamerika ist der Trend eindeutig.

Dieser Rechtsruck hat nun auch Australien erreicht, wo die populistische  Partei One Nation  die regierende Labour-Partei überholte und zum ersten Mal in einer landesweiten Meinungsumfrage die Führung übernahm.

Bloomberg  berichtete:

Laut einer von Redbridge Group/Accent Research durchgeführten und in der Australian Financial Review veröffentlichten Umfrage stieg die Zustimmung zu One Nation im Vergleich zu einer vorherigen Umfrage vor der Haushaltsvorlage am 12. Mai um 4 Prozentpunkte auf 31 Prozent, während die Zustimmung zur Mitte-Links-Regierung um 3 Punkte auf 28 Prozent sank. An der Umfrage, die zwischen dem 25. und 28. Mai durchgeführt wurde, nahmen 1.005 Wähler teil; die Fehlermarge beträgt 3,4 Prozentpunkte.

Sky News  berichtete:

„One Nation ist zur beliebtesten politischen Partei des Landes geworden, während die Labour Party angesichts der anhaltenden Folgen der Nichterfüllung der Haushaltsversprechen durch die Regierung auf den niedrigsten Stand ihrer Geschichte gefallen ist.“

[…] One Nation hat der Labour-Partei ihre traditionelle Wählerbasis entrissen; 35 Prozent der Arbeiterklasse beabsichtigen, für Pauline Hansons Partei zu stimmen.

„Der Aufschwung von One Nation in den Vorwahlen ist auf Wähler aus der Arbeiterklasse zurückzuführen, die traditionell die Labour Party bevorzugen“, sagte Paul Smith, Leiter der Abteilung für öffentliche Daten bei YouGov. „In den meisten Wahlkreisen stellen Wähler aus der Arbeiterklasse die Mehrheit der Wählerschaft, daher wird der Kampf um die Stimmen der Arbeiterklasse zwischen Labour und One Nation die nächste Wahl entscheiden.“

Originalartikel im The Gateway Pundit.

Welche Zukunft hat die Massendemokratie?

Gerade im „Kampf gegen Rechts“ wird immer wieder von der Verteidigung der Demokratie gesprochen. Dabei wird die Regierungsform der Demokratie nur nach außen hin als Grundwert definiert. Im Herzen würde man sie sofort gegen eine linkslastige Gesinnungsdiktatur austauschen.

Von REDAKTION | Nur wenige Politiker sind so unvorsichtig, dies offen zuzugeben, wie Angela Merkel. In ihrer Rede zum 60-jährigen Bestehen der CDU im Jahr 2005 sagte sie:

„WIR HABEN KEINEN RECHTSANSPRUCH AUF DEMOKRATIE AUF ALLE EWIGKEIT.“

Dieser „Ausrutscher“ wurde später so uminterpretiert, dass sie eigentlich gemeint habe, Demokratie müsse ständig verteidigt werden. Diese Form der Verteidigung wird uns gerade von den selbsternannten „demokratischen Parteien“ vorgeführt. Demnach ist jeder, der nicht links ist, automatisch ein „Rechtsextremer“ oder gleich ein „Nazi“.

Doch nachdem sich die Demokratie vom alten Griechenland bis heute immer weiterentwickelt hat, steht sie vor allem in Europa vor vielen Herausforderungen.

Allgemeine Verdummung der Jugend, linksideologische Indoktrination in Schulen und Universitäten sowie die zunehmende Radikalisierung der politischen Lager beeinflussen die demokratischen Prozesse immer mehr.

Brandmauer und Ausgenzung zum „Schutz“ der Demokratie?

Denken wir nur an die Idee der politischen Brandmauer und die absurde Forderung nach einem Verbot der AfD. Auch dass nach den letzten Wahlen in Österreich, aus denen die FPÖ als stimmenstärkste Partei hervorging, vom Bundespräsidenten abwärts alles unternommen wurde, um eine Koalition der Verlierer zusammenzubasteln, kann nur als undemokratisches Verhalten zum „Schutze unserer Demokratie” interpretiert werden. Hetze gegen Oppositionsparteien wie die FPÖ oder die AfD runden das Bild ab.

Betrachtet man zudem das Verhalten der sogenannten Antifa bei Demonstrationen, könnte man starke Parallelen zum Deutschland der 1920er Jahre ziehen, als politische Gewalt auf der Straße zur Tagesordnung gehörte. Auch das Wahlverhalten der in den letzten Jahren zugewanderten Menschen, die sich noch nicht ausreichend mit den vielen Errungenschaften unserer freien Gesellschaft auseinandergesetzt haben, wird die Demokratie in Zukunft sicher stark herausfordern.

Wie werden die nächsten Generationen ihre politische Wahl treffen, wenn sie sich nicht von seriöser politischer Bildung, sondern nur von der Tagespolitik leiten lassen, die ihnen durch Mainstreammedien, Staatskünstler oder TikTok-Stars vermittelt wird?

Wie geht es also mit „Unserer Demokratie“ weiter?

Es ist klar, dass Information und Bildung die Grundlage politischen Handelns sein müssen. Und deshalb werden alternative Medien in Zukunft die letzte Verteidigungslinie zum Schutz der echten Demokratie sein, da sie als einzige das politisch-kritische Denken fördern. Die meisten Mainstreammedien haben hingegen offensichtlich den Auftrag, die Leute zu erziehen.

unser-mitteleuropa

Augsburg: Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen; Ermittlungen gegen Syrer wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstoß gegen das Waffengesetz

Am Dienstag (02.06.2026) kam es in der Familie Einstein Straße in Augsburg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Gegen 16.30 Uhr gerieten offenbar zunächst zwei Gruppen mit jeweils mehreren Personen in eine verbale Streitigkeit. Im weiteren Verlauf setzte eine unbekannte männliche Person aus einer der Gruppen ein Pfefferspray ein. Aus selbiger Gruppe zeigte ein 18-Jähriger eine Schreckschusspistole vor. Anschließend entfernte sich diese Gruppe mit einem Auto. Die andere Gruppe entfernte sich fußläufig. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte das von Zeugen beschriebene Fahrzeug in der Bahnhofstraße in Gersthofen angehalten werden. Im Fahrzeug stellten die Beamten drei Personen fest. Bei der Durchsuchung wurde eine Schreckschusspistole aufgefunden und sichergestellt. Die Hintergründe und genauen Umstände der Auseinandersetzung werden derzeit von der Polizei geklärt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährlicher Körperverletzung gegen einen unbekannten Täter und gegen einen 18-Jährigen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Der 18-Jährige besitzt die syrische Staatsangehörigkeit. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegen.

Presseportal

Kanzler Merz macht Rückzieher: „Tag der Entscheidung“ ist gestrichen

{YouTube CC-BY 4.0}

Bundeskanzler Friedrich Merz weckt große Hoffnungen und räumt sie dann persönlich wieder ab. Statt des angekündigten großen Reformpakets am 30. Juni gibt es plötzlich keinen „Big Bang“. Merz erklärt auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow: Den großen Befreiungsschlag, der alle Probleme auf einmal löst, wird es nicht geben.

Warum bläst der Kanzler das Reformpaket jetzt schon ab? Liegt es an der drohenden Blamage, an den roten Linien der Gewerkschaften oder an der schlichten Handlungsunfähigkeit der Koalition?

Passend dazu zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage dramatische Verluste: Die Union stürzt auf nur noch 21 Prozent – der schlechteste Wert seit November 2021. Die FDP klettert wieder auf 5 Prozent. Ist Merz endgültig zum Wählerschreck geworden? Und warum hält der Kanzler weiter eine Rede nach der anderen, obwohl er selbst zugibt, dass der große Wurf nicht kommt?

Außerdem: Merz‘ dünnhäutige Reaktion auf Kanzlertausch-Spekulationen, das umstrittene Gerichtsurteil zum „Lügenfritze“-Verbot und die Frage, ob die Union überhaupt noch aus dieser Abwärtsspirale herauskommt.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Reporter Alexander Kissler und Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.

Weiße christliche Mädchen als Opfer: Erschütternde Aussagen von Opfern von britischen Vergewaltigungsbanden

West Yorkshire Police

Im Vereinigten Königreich zeigt sich, welch toxische Mischung Masseneinwanderung und politische Korrektheit ergeben. Banden von Männern vorwiegend pakistanischer Herkunft vergewaltigen systematisch junge christliche Mädchen, und die Behörden schauen weg. Entweder aus Desinteresse oder aus Furcht, sich Vorwürfen von Rassismus oder Islamophobie auszusetzen, wenn sie gegen junge Moslems wegen Gruppenvergewaltigungen ermitteln.

Kein Desinteresse zeigt Rupert Lowe. Ganz im Gegenteil, der Abgeordnete der souveränistischen Partei „Restore Britain“ nannte in einer Rede vor dem britischen Unterhaus die Verbrechen der „Grooming-Gangs“. Als „Grooming“ bezeichnet man das Erschleichen des Vertrauens von Minderjährigen durch Erwachsene mit Missbrauchsabsicht. Lowes Rede basierte auf Zeugenaussagen, welche eine unabhängige Untersuchung ergeben hatte.

Was Lowe anprangerte, ist nichts für schwache Nerven und zeigt, welch entmenschlichten Hass manche moslemischen Einwanderer gegen Christen an den Tag legen und es genießen, Kinder sexuell zu missbrauchen. Lowe zitierte aus dem Martyrium eines jungen Opfers: „Er nahm eine Flasche Jack Daniels, die jetzt leer war, und zwang sie in mich hinein. Er hat das Glas zerbrochen, während er dort war. Damals war ich etwa 12, fast 13.“

Ein anderes Opfer sagte: „Es begann, als ich 13 war. Ich wurde wahrscheinlich von etwa sechs- bis siebenhundert verschiedenen Männern über drei Jahre hinweg vergewaltigt.“ Wie die Opfer schilderten, war es zu islamischen Festen besonders schlimm, weil sich mehr Moslems an den Gruppenvergewaltigungen beteiligten. An der Tagesordnung waren auch Einschüchterungen und Morddrohungen für den Fall, dass sich die Opfer jemanden anvertrauen oder es gar wagen, zur Polizei zu gehen.

Auch wurden bei den schweren Straftaten ständig Bemerkungen gemacht, die darauf hindeuten, dass weiße christliche Mädchen als moralisch minderwertig und von geringerem Wert angesehen wurden als moslemische Mädchen. Zudem wurden die christlichen Opfer bei den Vergewaltigungen aufgrund ihres Glaubens verhöhnt. Lowe zitierte aus der Aussage eines Opfers: „Ich habe mein Kreuz getragen, weil es etwas ganz Besonderes für mich war. Es wurde nur benutzt, um mich zu brechen. Sie sagten: ‚Wo ist jetzt euer Gott? Hat dein Gott dich verlassen?‘“.

Wie in einem von Lowe auf X veröffentlichten Video zu sehen ist, starrten die Abgeordneten der Systemparteien bei seiner Rede betreten auf den Boden oder in die Luft. Offenkundig wollten sie nicht hören, welche Folgen die von ihren Parteien zu verantwortende Einwanderungspolitik hat. Die Debatte im Unterhaus war übrigens nur möglich, weil 260.974 Briten eine Petition unterzeichneten, die das Parlament aufforderte, den Vergewaltigungsbandenskandal anzugehen.

ZurZeit

Gießen: Türke nötigt 17-Jährige sexuell, bedroht deren Mutter verbal und versucht sie anzuspucken

Bereits am vergangenen Freitag (29.5 / 18:25 Uhr) belästigte ein 46-Jähriger am Bahnhof Gießen eine 17-Jährige.

Der Mann berührte die junge Frau mehrfach gegen ihren Willen an Beinen und Oberkörper.

Als die 51-jährige Mutter der Frau sich einschaltete bedrohte der 46-jährige Türke diese verbal und versuchte sie anzuspucken.

Mehrer Personen kamen den beiden, aus der Ukraine stammenden Frauen, zur Hilfe und konnten durch ihr Einschreiten die Personen trennen.

Zeugen gesucht!

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Wer Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 / 816 160 zu melden.

Presseportal

Wien: Araber schlagen Mann blutig nachdem sie Tiere im Wildtiergehege gequält hatten und dieser sich darüber beschwerte

Vier arabisch aussehende Jugendliche haben im Wiener Kurpark Oberlaa einen 57-jährigen Mann verletzt, nachdem dieser sie aufgefordert hatte, ein Wildtiergehege zu verlassen.

Nach Angaben der Polizei waren die mutmaßlich arabischstämmigen Jugendlichen zuvor über den Zaun des Geheges geklettert und hatten dort Tiere aufgescheucht. Als der Mann die Gruppe zur Rede stellte, wurde er angegriffen. Dabei soll er mit einem Messer bedroht und mit einem Schlagstock attackiert worden sein.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden den Mann mit einer blutenden Kopfwunde vor. Er wurde noch vor Ort medizinisch versorgt. Die Täter flüchteten anschließend mit Fahrrädern. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

Die Verdächtigen sollen laut Zeugen zwischen 13 und 16 Jahre alt gewesen sein. Die Polizei ermittelt und kündigte verstärkte Kontrollen im Bereich des Tiergeheges an.

UnserTirol24

Trotz Terrorgefahr und Integrationsverweigerung: Deutsche Behörden verramschen Staatsbürgerschaft wie auf dem Basar

Medforth AI

Fast alle, die seit der jüngsten Reform des Staatsangehörigkeitsrechts Deutsche wurden, behalten ihren alten Pass. In den großen Städten liegt die Quote der doppelten Staatsbürgerschaft zwischen 85 und 98 Prozent. Fast alle Einbürgerungsanträge werden zudem angenommen.

Die wenigen Ausnahmen, wo kein Doppelpass vorliegt, sind meist Menschen, die vorher staatenlos waren oder deren Herkunftsland die Mehrstaatigkeit grundsätzlich verbietet – wie Indien, Äthiopien oder Eritrea. Das ist kein Zufall. Es ist der Beweis: Die überwiegende Mehrheit kommt nicht, um sich zu intgrieren, durch Leistung aufzusteigen und etwas zum Wohlstand beizutragen.
 
Sie wollen bleiben, was sie sind – nur mit allen Rechten und dem uneingeschränkten Zugang zu einem Sozialsystem, das für sie weitgehend mühelos funktioniert.

Schon fünf Jahre reichen – und der Verfassungsschutz schaut weg

Seit der Reform genügen fünf Jahre Aufenthalt statt acht. Die sogenannte Turbo-Einbürgerung nach drei Jahren wurde zwar inzwischen wieder gestrichen, doch der Schaden ist bereits angerichtet. Im vergangenen Jahr dürften weit über 300.000 Menschen eingebürgert worden sein, die meisten aus Syrien, der Türkei, Afghanistan, dem Iran und Russland. 

Gleichzeitig liegen die Ablehnungsquoten aufgrund von Hinweisen des Verfassungsschutzes im niedrigen zweistelligen Bereich. In manchen Ländern wie Thüringen gab es gerade mal zwei relevante Erkenntnisse bei über 4.500 geprüften Anträgen. Das ist keine gründliche Prüfung. Das ist ein Basar, auf dem das höchste Gut eines Staates verschleudert wird – trotz Terrorgefahr und offener Integrationsverweigerung.

Warum die Politik das hohe Gut der Staatsbürgerschaft verraten hat

Man muss sich ernsthaft fragen, welches Ziel Politiker damit verfolgten, den Grundsatz der repräsentativen Demokratie so schamlos zugunsten einer überkommenen Multikulti-Ideologie zu verbiegen. Sie haben das hohe Gut der Staatsbürgerschaft mehr oder weniger über die Köpfe und gegen den Willen der Bevölkerung verschleudert. 

Bevor der Doppelpass durch die Union eingeführt wurde, hielt schon die bloße Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft viele davon ab, die sich emotional und kulturell ihrer alten Heimat zu sehr verbunden zu fühlen. Heute ist dieser letzte Damm gebrochen. Loyalitätskonflikte und Parallelgesellschaften sind kein theoretisches Risiko mehr – sie sind die logische Folge einer Politik, die Integration nicht voraussetzt, sondern als lästige Hürde abschafft.

Die einzig wirksamen Gegenmaßnahmen

Es reicht nicht mehr, nur zu kritisieren. Die einzig wirksamen Schritte sind klar:

– Die vollständige Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft außer in absolut begründeten Einzelfällen.  
– Einbürgerung frühestens nach zehn Jahren – und nur bei nachweislich vollständiger Integration.  
– Großangelegte, konsequente Rückführungsmaßnahmen für diejenigen, die die Voraussetzungen nicht erfüllen oder sich gegen unsere Werte stellen.

Wer nicht bereit ist, sich voll und ganz auf dieses Land einzulassen, darf nicht die vollen Privilegien eines Staatsbürgers genießen.

FREIE WELT

Rufmord: BGH bremst Antifa-Bericht über sächsischen Unternehmer

 Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einem linken Recherche-Kollektiv eine deutliche Niederlage vor Gericht zugefügt. Die Karlsruher Richter hoben ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden auf und verwiesen den Fall zur erneuten Prüfung zurück. Im Zentrum des Verfahrens steht ein Bericht über einen Bautzener Bauunternehmer und Kommunalpolitiker, der darin als Beispiel für „extrem rechtes Unternehmertum“ in Ostsachsen dargestellt wurde.

Der Bericht wurde im März 2023 von einem selbsternannten „Recherche-Kollektiv“ gemeinsam mit einem Universitätsinstitut veröffentlicht. Darin wurde der Unternehmer namentlich genannt und mit der Finanzierung rechter Strukturen in Verbindung gebracht.

Der Betroffene bestritt die politische Bewertung des linken Netzwerks nicht. Er machte jedoch geltend, dass zentrale Informationen bewusst ausgelassen worden seien. Dadurch sei ein verzerrtes Bild seiner Person entstanden. Das Landgericht Dresden hatte dem Unternehmer bereits Recht gegeben. Das Oberlandesgericht Dresden hob diese Entscheidung jedoch später weitgehend auf. Nun hat der Bundesgerichtshof wiederum das Urteil der zweiten Instanz aufgehoben.

Die Karlsruher Richter stellten klar, dass Journalisten und Recherchegruppen wesentliche Informationen nicht unterschlagen dürfen, wenn dies zu einem falschen Gesamteindruck führt. Das Gericht ist der Auffassung, dass eine gezielt unvollständige Darstellung rechtlich genauso behandelt werden kann wie eine falsche Tatsachenbehauptung. Ausschlaggebend ist, ob dem Publikum durch das Weglassen wichtiger Umstände ein irreführendes Bild vermittelt wird. Der BGH betonte, dass keine wesentlichen Fakten verschwiegen werden dürfen, „die dem Vorgang ein anderes Gewicht geben könnten und deren Kenntnis für den Leser unerlässlich ist, der sich im Kernpunkt ein zutreffendes Urteil bilden will“.

Für seine Revisionsentscheidung unterstellte der Bundesgerichtshof mehrere Angaben des Unternehmers als zutreffend. Dazu gehört, dass er gemeinsam mit einem politischen Konkurrenten der AfD im Bautzener Stadtrat tätig ist. Außerdem soll er andere Parteien, insbesondere die CDU, finanziell deutlich stärker unterstützt haben als die AfD.

Auch die im Bericht erwähnte Unterstützung der Zeitschrift Denkste?! soll sich demnach lediglich auf 250 Euro belaufen haben. Laut dem Unternehmer erfolgte diese Zahlung zu einem Zeitpunkt, als die politische Ausrichtung des Magazins noch nicht erkennbar gewesen sei. Hinzu kommt, dass bei Ostsachsen TV nicht nur rechte Akteure auftreten, sondern Vertreter des gesamten politischen Spektrums bis hin zur Partei Die Linke, wie festgestellt wurde. Nach Ansicht des BGH hätten diese Informationen die Darstellung des Unternehmers erheblich relativieren können. Ein durchschnittlicher Leser hätte seine Person möglicherweise deutlich günstiger einschätzen können.

Das beklagte „Recherche-Kollektiv“ hatte sich auf die Wissenschaftsfreiheit berufen, da der Bericht gemeinsam mit einem Hochschulinstitut erstellt worden war. Der Bundesgerichtshof erteilte dieser Argumentation jedoch eine Absage. Die Richter erklärten, dass wissenschaftliche Arbeit besonders hohe Anforderungen an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Recherchen stelle. Die Wissenschaftsfreiheit rechtfertige keine unzutreffenden Tatsachendarstellungen.

Ob die vom Unternehmer vorgetragenen zusätzlichen Umstände tatsächlich zutreffen und den Verfassern des Berichts bekannt waren, muss nun erneut vom Oberlandesgericht Dresden geprüft werden. Sollte sich dies bestätigen, könnte sich der Vorwurf erhärten, dass durch das Weglassen wesentlicher Informationen ein irreführendes Bild des Bautzener Unternehmers erzeugt wurde – mit erheblichen Folgen für dessen Ruf als Unternehmer und Kommunalpolitiker.

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