Linksextremismusaffäre im Bremer Senat: Bricht Rot-Grün-Rot an der Weser auseinander?

Der Bremer Senat steht unter Druck: Die aktuelle Linksextremismusaffäre belastet die rot-grün-rote Koalition enorm. Wikimedia Commons, Steffen Prößdorf, CC-BY-SA-4.0

In Bremen steht der Senat aktuell vor einer politischen Belastungsprobe: Zwei Juristen haben ihre Funktionen am Staatsgerichtshof niedergelegt, nachdem Vorwürfe über mögliche Verbindungen in linksextreme Strukturen bekannt geworden waren. Besonders betroffen ist die Linkspartei, die als Teil der rot-grün-roten Koalition Verantwortung trägt und die Personalien selbst vorgeschlagen hatte.

Im Zentrum der Affäre stehen Anatol Anuschewski und Lea Voigt. Beide sollen Organisationen nahestehen, die von den Sicherheitsbehörden seit Jahren als linksextrem eingestuft werden, wie der Spiegel berichtet. Insbesondere ist die Rede von der Interventionistischen Linken sowie der Roten Hilfe.

Die Debatte eskalierte, weil führende Vertreter der Bremer Linksfraktion keine grundsätzliche Abgrenzung erkennen lassen. Stattdessen erklärte die Fraktionsführung: „Grundsätzlich gilt: Eine Mitgliedschaft oder Nähe zur Interventionistischen Linken stellt für uns kein Hindernis dar“, und weiter: „als Linke teilen wir die Einordnung des Verfassungsschutzes gegenüber der IL bekanntermaßen nicht.“

Damit steht eine Regierungspartei im Raum, die die Einschätzung der Sicherheitsbehörden infrage stellt, obwohl diese Gruppen als Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gelten. Und auch aus Berlin kommt Rückendeckung. Der Bundestagsabgeordnete Luke Hoß kritisierte die Beobachtungspraxis des Landesamts und sagte, der Bremer Verfassungsschutz beobachte „im Angesicht der rechtsextremen Bedrohung offensichtlich die Falschen“.

Besondere Brisanz erhielt der Fall durch Berichte über eine Begegnung Anfang Januar. Demnach soll Anuschewski gemeinsam mit Aktivisten der IL einen Informanten in dessen Wohnung aufgesucht haben. Dort soll der Mann eingeräumt haben, die Gruppe jahrelang ausgespäht zu haben. „Das ist ein Angriff des Verfassungsschutzes auf mich als Anwalt, auf die Anwaltschaft insgesamt und damit auf den Rechtsstaat“, schrieb Anuschewski nach seinem Rücktritt. Lea Voigt erklärte ihren Rückzug laut Spiegel wiederum mit den Worten, sie sei „aus Solidarität“ mit Anuschewski zurückgetreten.

Die Opposition reagiert scharf. So bezeichnete CDU-Fraktionschefin Wiebke Winter die aktuelle Situation als „Staatskrise“ und erklärte, die Linke sei als Regierungspartei „nicht mehr tragbar“. Während die Christdemokraten inzwischen parlamentarische Konsequenzen prüfen, wächst der Druck innerhalb des Senats.

Auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sah sich schließlich gezwungen, öffentlich Stellung zu beziehen. Anfang der Woche betonte er gegenüber Buten un Binnen, dass es keine Zusammenarbeit geben könne mit denen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen. „Ich bin mir sicher, dass die Linksfraktion diese Auffassung teilt, halte aber eine Klarstellung für geboten, um aufgetretene Irritationen zu beseitigen“, so Bovenschulte.

Die Linkspartei erklärte daraufhin: „Selbstverständlich stehen wir zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und legen größten Wert auf Rechtsstaatlichkeit.“ Am Folgetag zeigte sich Bovenschulte über die Erklärung erfreut: „Ich begrüßte das Bekenntnis der Linksfraktion zu Demokratie und Gewaltfreiheit. Eins muss dabei aber klar sein: Der Grundsatz der Verfassungstreue gilt auch für die Beschäftigten der Bürgerschaft und der Fraktionen.“

Der Bremer Journalist Hauke Hirsinger bewertete die Reaktion der Linksfraktion skeptisch: „Wir haben heute so auf diese Antwort gewartet und dann diese dürren Zeilen, das grenzt ja schon fast an eine Nichtbeantwortung. Ein Ultimatum ist das auf jeden Fall nicht“, erklärte er am Dienstag in einer Sendung. Er sieht Bovenschulte vor allem um Stabilität bemüht: „Andreas Bovenschulte übt da jetzt nicht Druck aus, der bearbeitet die Linken vielleicht so ganz leicht und man merkt da dran, dass er wahrscheinlich die Koalition über diese Frage nicht auseinanderbrechen lassen möchte.“ In Bremen kursieren inzwischen Spekulationen über Neuwahlen, da die Affäre die Koalition schwer belastet.

Auch die Bremer AfD nutzt die Vorgänge für politische Angriffe. In einer Stellungnahme sah sie sich bestätigt: „Die Bremer Linkspartei beschäftigt tatsächlich – oh welch Wunder – einen Mitarbeiter aus den Reihen der linksextremen Interventionistischen Linken (IL), die auch tatkräftig zum Kampf gegen die AfD aufruft.“ Dass die Linke linksextrem sei, sei nun „wirklich kein Wunder“, so die Partei.

Sie wirft der Linkspartei zudem vor, als Koalitionspartner „schamlos Gelder ins linksextreme Milieu“ verschwinden zu lassen. In Richtung Senat heißt es außerdem: „Mal all die Millionen, die über die Jahre über Förderprogramme durch den Bremer Senat (etwa das ‘Demokratiezentrum Land Bremen’) an linksextreme NGOs in Bremen geflossen sind, beiseite: Es darf und kann nicht sein, dass eine Regierungspartei Kontakte zu gewaltbereiten Extremisten pflegt.“

Die Distanzierungsversuche der Linken bezeichnet die AfD unterdessen als unglaubwürdig: „Und all die billigen Lippenbekenntnisse zur ‘FDGO’, die in den letzten Tagen durch die Fraktionsspitze der Bremer Linken in der Bürgerschaft verlautbart wurden, sind eine Farce.“ So eine „antideutsche Partei“ dürfe nicht in Regierungsverantwortung gelangen, betont die AfD, „sie kann nicht auf eine Verantwortung für das Volk schwören – sie verachtet es“, heißt es weiter. Für die AfD ist jedoch nicht nur die Linkspartei, sondern der gesamte Senat unter Bovenschulte ein Problem. Deshalb fordert sie Neuwahlen.

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Memmingen: Ehepaar in ihrem Haus ermordet – “Deutsch-Iraker” festgenommen

Am Mittwoch, den 18.02.2026, wurde gegen Abend in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Steinheim ein 62 und 68 Jahre altes Ehepaar tot aufgefunden. Im Zuge der ersten Ermittlungen vor Ort durch die Polizeiinspektion Memmingen und den Kriminaldauerdienst ergab sich der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Aufgrund dessen übernahm das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen die weiteren Ermittlungen.

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In den Morgenstunden wurde ein 45-jähriger deutsch-irakischer Tatverdächtiger wegen des Tatvorwurfs des Mordes in zwei Fällen vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige wurde heute am Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die zuständige Ermittlungsrichterin erließ den von der Staatsanwaltschaft Memmingen beantragten Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug. Der 45-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Tathergang und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Die Bayerische Polizei – Ehepaar tot aufgefunden | Verdacht eines Tötungsdeliktes

Rede von Martenstein traf Linke tief ins Mark

Der Journalist und Kolumnist Harald Martenstein hielt eine flammende Rede gegen ein AfD-Verbot.
Foto: Jacquelinekato / Wikimedia CC BY-SA 4.0

Eine Podiumsdiskussion über ein mögliches AfD Parteiverbot entwickelte sich zum Stresstest für die linksliberale Zivilgesellschaft. Als Harald Martenstein das Wort ergreift, wird es laut im Publikum.

Harald Martenstein, langjähriger Journalist und Kolumnist, ist bekannt für pointierte, oft gegen den Strich gebürstete Beiträge. Bei einer öffentlich geführten Podiumsdiskussion im Hamburger Thalia-Theater stand er nun im Zentrum einer Debatte über ein mögliches Verbot der AfD. Die Veranstaltung brachte überwiegend Vertreter des politischen und medialen Establishments zusammen, die über ein AfD-Verbot fantasierten. Als Martenstein jedoch seine Positionen ausführte, erlebte das linksliberale Publikum einen Schock.

Rechts ist nicht rechtextrem

In seinem Beitrag plädierte Martenstein für eine differenzierte Betrachtung. Er rückte weniger die parteipolitische Bewertung der AfD in den Mittelpunkt als vielmehr die strukturellen Folgen eines Verbots. Ein Eingriff dieser Größenordnung, so sein Tenor, könne das demokratische Gefüge nachhaltig schaden.

„Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie?“, frage er ins Publikum.

Der Redner warnte davor, die Begriffe “rechts” und “rechtsradikal” miteinander gleichzusetzen und das politisch Linke zwangsläufig als moralisch höherwertig darzustellen. Er verwies dabei auf die historischen Verbrechen der Sowjetunion oder des maoistischen China.

Buhrufe und Zwischenrufe

Während Martenstein sprach, kam es mehrfach zu Buhrufen und hörbaren Zwischenrufen aus dem Publikum. Diese Reaktionen unterbrachen den Redefluss spürbar. Der Unmut richtete sich erkennbar gegen die skeptische Haltung gegenüber einem AfD-Verbot. Damit wird sichtbar, dass sogar neutrale und zentristische Haltungen von linksliberalen Meinungsmachern unerwünscht sind. Indem es neben vielen Anti-AfD-Reden es auch eine ausgewogene Sicht auf die Dinge gab, wurde der dogmatische, antirechte Konsens zum Schrecken vieler Teilnehmer gebrochen.

Demokratie abschaffen im Namen der Demokratie?

Der Redner warnte in seinem Beitrag davor, demokratische Prinzipien im Versuch ihrer Verteidigung auszuhöhlen. Die Geschichte kenne Beispiele, in denen politische Akteure unter dem Schlagwort eines Kampfes gegen rechts oder gegen vermeintliche Feinde der Ordnung massive Repressionen legitimiert hätten, und dabei unter anderem auf Mao Zedong verwiesen, in dessen Kampagnen Millionen Bürger verfolgt, inhaftiert oder getötet worden seien.

Daraus leitete Martenstein die Mahnung ab, staatliche Eingriffe stets an rechtsstaatlichen Maßstäben zu messen und nicht moralisch zu überhöhen. Rechte Positionen seien in unterschiedlichen Ausprägungen historisch stets Teil demokratischer Spektren gewesen und ihre bloße Existenz kein hinreichender Grund für ein Verbot. Schließlich meinte er, dass Parteien wie die AfD politisch an Resonanz verlören, wenn politische Probleme wie die Masseneinwanderung offen benannt und wirksam bearbeitet würden.

Buhrufe im Saal, als Journalist über AfD-Parteiverbot spricht – Unzensuriert

Stalin-Gedenktafel in Meidling – Die Schande von Wien; Gemeinderat lehnt Antrag zur Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses zur Entfernung der Tafel ab

Derzeit wird in Wien das Denkmal von Karl Lueger umgestaltet und „kontextualisiert“. Der Gründer der Christlichsozialen Partei war nicht nur von 1897 bis zu seinem Tod im Jahr 1910 Bürgermeister, sondern auch – dem damaligen Zeitgeist entsprechend – ein Antisemit. Kein Problem hat die Stadt Wien offenkundig mit der Huldigung kommunistischer Massenmörder. Denn am Haus Schönbrunner Schloßstraße 30 im 12. Gemeindebezirk ist nach wie vor eine Gedenktafel für den sowjetischen Diktator Josef Stalin angebracht.

Und diese Gedenktafel wird wohl noch eine Weile dort bleiben, weil der Wiener Gemeinderat einen FPÖ-Antrag zur Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses betreffend die Entfernung abgelehnt hat. Auf der Tafel ist das Konterfei Stalins angebracht und der Hinweis zu lesen, dass in diesem Haus im Jänner 1913 der spätere KP-Diktator wohnte und das „bedeutende Werk ‚Marxismus und nationale Frage‘“ schrieb. Die Tafel wurde 1949, zu anlässlich Stalins 70. Geburtstag, angebracht und 2012 eine kleinere Zusatztafel, die auf die Millionen Opfer des kommunistischen Massenmörders erinnert.

Die Stalin-Tafel fällt übrigens nicht unter Artikel 19 des Staatsvertrags von Wien. Diese Bestimmung verpflichtet Österreich unter anderem zur Erhaltung von Gedenksteinen und Denkmälern der Alliierten Mächte des Zweiten Weltkriegs. Umso unverständlicher ist es daher, dass die Stadt Wien den Gemeinderatsbeschluss zur Entfernung der Stalin-Tafel nicht umsetzt.

Lukas Brucker, Kultursprecher der Wiener Freiheitlichen, kritisiert diesbezüglich den „politischen Stillstand auf Kosten der historischen Verantwortung“ und stellt unmissverständlich klar: „Josef Stalin war verantwortlich für systematische politische Morde, Massendeportationen, Zwangskollektivierungen und Hungersnöte, denen Schätzungen zufolge bis zu 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Dass in Wien – als einziger westeuropäischer Stadt – eine Gedenktafel existiert, die den Aufenthalt dieses Diktators hervorhebt, ist aus demokratiepolitischer und moralischer Sicht untragbar.“

Stalin-Gedenktafel in Meidling – Die Schande von Wien – Zur Zeit

Neues US-Portal gegen europäische Internetzensur kommt

Quelle /freedom.gov

Das US-Außenministerium arbeitet an einer neuen Website – Freedom.gov –, die Nutzern in Europa und anderen Teilen der Welt den Zugriff auf von ihren Regierungen gesperrte Inhalte ermöglichen soll.

Federführung durch Sarah Rogers

Das Projekt wird von Sarah Rogers, Staatssekretärin für Öffentlichkeitsarbeit, geleitet. Der Start war für die Münchner Sicherheitskonferenz vergangene Woche geplant, fand aber nicht statt. Zwei Quellen berichteten Reuters von internen Einwänden innerhalb des Ministeriums, unter anderem vonseiten der Juristen. Ein Sprecher dementierte jedoch jegliche Verzögerung des Starts und die Behauptung, Juristen hätten Einwände erhoben. 

Digitale Freiheit hat Priorität

In einer Stellungnahme erklärte das Ministerium: “Digitale Freiheit hat für das Außenministerium Priorität. Dazu gehört auch die Verbreitung von Technologien zum Schutz der Privatsphäre und zur Umgehung von Zensur, wie beispielsweise VPN-Dienste.” Laut einer Quelle wurde die Integration einer VPN-Funktion diskutiert, die den Datenverkehr der Nutzer so aussehen lässt, als käme er aus den Vereinigten Staaten. Dieselbe Quelle gab an, dass die Aktivitäten der Nutzer nicht verfolgt würden. 

Verteidigung der Meinungsfreiheit zentraler Bestandteil der Trump-Politik

Die Trump-Regierung hat die Verteidigung der Meinungsfreiheit zu einem zentralen Bestandteil ihrer Außenpolitik gemacht. Sie kritisierte das EU-Gesetz zur Bekämpfung von Hassrede (DSA) und den britischen Online Safety Act, da diese die Meinungsfreiheit einschränkten. Die neuen Zensurregeln der EU ermöglichen es Plattformen, Inhalte zu entfernen, die als illegale Hassrede oder terroristische Propaganda eingestuft werden.

Hohe Geldstrafe der EU gegen X als Auslöser für Freedom.gov

Im Dezember wurde X zu einer Geldstrafe von 120 Millionen Euro verurteilt. Die Domain wurde am 12. Januar registriert. Die Vereinigten Staaten haben in der Vergangenheit kommerzielle VPN-Dienste finanziert, um Nutzern in Ländern wie China, Iran, Russland, Belarus, Kuba und Myanmar Zugang zu freien Informationen zu ermöglichen.

Neues US-Portal gegen europäische Internetzensur kommt | FREIE WELT

Afrikanischer Drogenhändler in Meran verhaftet

Bild: Ordnungshüter

Die Ordnungshüter haben in Meran einen 27-jährigen Nordafrikaner festgenommen. Bei ihm wurden Kokain und Haschisch zum Verkauf gefunden.

Die Verhaftung erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle in der Zueggstraße. Die Einsatzkräfte von Meran kontrollierten den Mann, der in einem älteren Sportwagen unterwegs war. Im Kofferraum entdeckten die Ordnungshüter einen Holz-Baseballschläger. Da der 27-Jährige die Waffe ohne triftigen Grund mit sich führte, wurde er zur Kompanie in Meran gebracht. Dort bemerkten die Behörden, dass die Kleidung des Mannes stark nach Drogen roch. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden 17 verkaufsfertige Dosen Kokain und ein Stück Haschisch gefunden.

Wie die Beamten in einer Aussendung schreiben, vermuteten sie, dass der Mann noch weitere illegale Substanzen besitzt und durchsuchten seine Wohnung. Dort wurden zwei Haschischplatten sichergestellt. Insgesamt befanden sich etwa zwölf Gramm Kokain und rund 243 Gramm Haschisch im Besitz des 27-Jährigen. Er wurde wegen Drogenhandels und unerlaubten Waffenbesitzes verhaftet und in die Sicherheitszellen des Landeskommandos in Bozen gebracht, wo er auf die Bestätigungsanhörung wartet.

Afrikanischer Drogenhändler in Meran verhaftet – UnserTirol24

Marbach: Schlägerei zwischen Ukrainer und Türken in der S-Bahn

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam es am Mittwochabend (18.02.2026) in einer S-Bahn der Linie S4.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen nutzten die beiden 33- und 20-jährigen Tatverdächtigen gegen 17:00 Uhr eine S-Bahn der Linie S4 zwischen den Bahnhöfen Benningen und Marbach. Im Laufe der Fahrt soll der 33-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit dem 20-jährigen türkischen Staatsangehörigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Dieser erwiderte den Angriff offenbar ebenfalls mit einem Schlag. Couragierte Reisende trennten die beiden Personen daraufhin. Als sich der Jüngere in einen anderen Bereich der S-Bahn begeben wollte, soll der Ältere ihn mutmaßlich verfolgt und nach ihm getreten haben. Auch nachdem beide Personen die S-Bahn am Bahnhof Marbach verließen, soll der 33-Jährige nochmals versucht haben, den 20-Jährigen körperlich anzugehen. Der türkische Staatsangehörige soll daraufhin erneut nach dem Mann geschlagen haben. Durch alarmierte Streifen der Landespolizei konnten beide Tatverdächtigen noch am Bahnsteig angetroffen werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste der 33-Jährige bis zum Folgetag in Gewahrsam genommen werden. Der 20-Jährige wurde nach seiner Vernehmung auf freiem Fuß belassen.

Die zuständige Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail an: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.

BPOLI S: Auseinandersetzung in der S4 | Presseportal

Halle: Marokkaner bedroht Zugbegleiter mit dem Messer

Am frühen Mittwochmorgen, den 18. Februar 2026 kam es im Hauptbahnhof Halle (Saale) zu einem Einsatz der Bundespolizei, nachdem ein Fahrgast einen Zugbegleiter bedroht haben soll. Um 05:15 Uhr informierte der betroffene Bahnmitarbeiter telefonisch das Bundespolizeirevier Halle (Saale) und bat um Unterstützung. Nach seinen Angaben sei er zuvor auf Bahnsteig 11 durch einen Fahrgast mit einem spitzen Gegen-stand bedroht worden. Eine sofort entsandte Streife der Bundespolizei konnte am Ereignisort zunächst keine Person mehr feststellen, leitete jedoch umgehend eine Nahbereichsfahndung ein. Im Rahmen dessen trafen die Einsatzkräfte den tatverdächtigen Mann kurze Zeit später auf dem Bahnhofsvorplatz in Höhe einer Bäckereifiliale an und brachten ihn daraufhin zur Dienststelle. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten keine gefährlichen Gegenstände aufgefunden werden. Der 26-Jährige zeigte jedoch deutliche Anzeichen eines möglichen Betäubungsmittelkonsums. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf verschiedene Substanzen. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Marokkaner und verhielt sich gegenüber den Bundespolizisten weiterhin unkooperativ. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Zugbegleiter zuvor mit einem Regionalzug, bereits den Tatverdächtigen befördernd, aus Halberstadt im Hauptbahnhof Halle (Saale) eingetroffen. Nach erfolgter Aufforderung seitens des Zugbegleiters den Zug zu verlassen, soll der Fahrgast ihn auf dem Bahnsteig verfolgt und trotz mehrfacher Aufforderung, keinen Abstand gehalten haben. In der Folge kam es zu einem kurzen Handgemenge zwischen den Beteiligten. Anschließend soll der Tatverdächtige einen silberfarbenen spitzen Gegenstand, mutmaßlich ein Messer oder eine Nagelfeile, gezogen und in Richtung des Zugbegleiters gehalten haben. Zudem habe er eine Drohgebärde geäußert. Der Bahnbedienstete zog sich daraufhin in den Zug zurück und ließ die Türen schließend. Danach brach dieser seinen Dienst ab. Gegen den Tatverdächtigen wird nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung geführt.

BPOLI MD: Zugbegleiter im Hauptbahnhof bedroht – Bundespolizei stellt Tatverdächtigen | Presseportal

Neustadt an der Weinstraße: Afghanen prügeln sich im Zug und bedrohen und beleidigen Polizisten

Am Nachmittag des 17. Februar 2026 um 16:50 Uhr wurde die Bundespolizei in Neustadt an der Weinstraße zur Unterstützung im RE 1, Fahrtstrecke Hbf Mannheim nach Hbf Neustadt/Wstr., gerufen. Zwei Männer gingen sich in dem Zug gegenseitig körperlich an und zeigten sich nach dem Zustieg der Streife weiterhin aggressiv und wurden durch die Polizisten getrennt und zur Eigensicherung gefesselt. Auf dem Weg zur Dienststelle leisteten die beiden 28- und 32-jährigen alkoholisierten Afghanen Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme, bedrohten und beleidigten die Polizisten dabei massiv. Gegen den 28-Jährigen lagen zudem zwei Aufenthaltsermittlungen wegen Körperverletzung vor. Die Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zeitversetzt auf freien Fuß entlassen. Außerdem wurden gegen die beiden Männer je ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

BPOL-KL: Bundespolizei beendet Prügelei im Zug | Presseportal

25.000 neue Staatsbürger: Österreich vergibt Pässe wie Ramschware

Symbolbild AI generator

Österreich hat im Jahr 2025 insgesamt 25.095 Personen die Staatsbürgerschaft verliehen.

Mehr Ausländer, weniger Inländer

Das ist ein Anstieg um 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Trend steigender Einbürgerungszahlen fort bei gleichzeitig sinkender autochthoner Einwohnerzahl.

Von den neu Eingebürgerten lebten 15.512 Personen im Inland, während 9.583 nicht einmal in Österreich wohnhaft waren. Dabei handelt es sich um Nachkommen von politisch Verfolgten des seit 80 Jahren nicht mehr existierenden NS-Regimes, also vor allem Juden. Die meisten Einbürgerungen nach diesem Rechtstitel entfielen auf Personen aus Israel, den USA und dem Vereinigten Königreich.

Einbürgerungen um 19 Prozent gestiegen

Bei den Ausländern mit Wohnsitz in Österreich stiegen die Einbürgerungen um 19 Prozent. In Wien etwa wurden 5.078 Personen eingebürgert. Das ist ein Plus von 38,6 Prozent.

Die vorläufige Einbürgerungsrate – also der Anteil der Eingebürgerten im Verhältnis zu den in Österreich lebenden Nicht-Staatsbürgern – lag bei 0,8 Prozent.

Einbürgerung von Landtagsmandaten

Rechnet man diese Zahl auf Landtagswahlen um und auf die Wahlperiode hoch, wurde damit das Abstimmungsergebnis von zweieinhalb Landtagsmandaten eingebürgert. Mutmaßlich für die SPÖ, die die neuen „Österreicher“ mit Sozialleistungen, Wohnraum und guten Tipps versorgt.

Syrer und Afghanen an der Spitze

Bedenklich ist die Zusammensetzung nach bisheriger Staatsangehörigkeit: vor allem Moslems.

Unter den im Inland Eingebürgerten stellen Syrer mit 3.189 Personen die größte Gruppe dar, gefolgt von Türken (1.632) und Afghanen (1.301). Insgesamt entfielen fast die Hälfte der Einbürgerungen im Inland auf nur fünf Herkunftsstaaten.

FPÖ spricht von „Entwertung des Passes“

Scharfe Kritik kommt von der FPÖ. Sicherheitssprecher Gernot Darmann bezeichnete die Entwicklung als „sicherheitspolitisches Fiasko“. Besonders der starke Anstieg bei Syrern und Afghanen sei ein Beweis dafür, dass das Asylsystem „völlig aus dem Ruder gelaufen“ sei.

Darmann fordert einen sofortigen Einbürgerungsstopp für Asylberechtigte. Asyl sei „Schutz auf Zeit“ und dürfe nicht zu einem „Dauerrecht auf einen Pass“ führen. Die Staatsbürgerschaft dürfe kein „Souvenir“ sein, das am Ende einer Europareise einfach mitgenommen werde.

Fehlender Schutz der nationalen Identität

Der freiheitliche Sicherheitssprecher wirft Innenminister Gerhard Karner und der Bundesregierung vor, beim Schutz der nationalen Identität zu versagen. Anträge der FPÖ auf einen Einbürgerungsstopp für Asylberechtigte seien im Parlament von SPÖ, Grünen, Neos und ÖVP abgelehnt worden.

25.000 neue Staatsbürger: Österreich vergibt Pässe wie Ramschware – Unzensuriert