
Foto: Richard Hebstreit / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Thilo Sarrazin lässt die Zeit-Journalistin ins Leere laufen. Als sie ihn im Interview mit dem Vorwurf konfrontiert, seine Schriften würden den Eindruck erwecken, es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären, antwortet er nur: „Ja, das wär’s ja auch.“
Nüchterne und klare Antwort
So steht es im Zeit-Magazin vom 30. Juli 2026. Die Interviewerin Anna Mayr, Jahrgang 1993, wollte den 81-jährigen Ex-Finanzsenator und Autor offenbar in die rassistische Ecke drängen. Stattdessen bekam sie die nüchterne Bestätigung dessen, was Sarrazin seit über anderthalb Jahrzehnten sagt – und was die Realität längst bestätigt hat.
Der Mann, den sie aus dem Diskurs werfen wollten
2010 erschien „Deutschland schafft sich ab“. Damals war der Aufschrei riesig. Sarrazin, damals noch SPD-Mitglied und Bundesbank-Vorstand, hatte die demographische und bildungspolitische Schieflage durch unkontrollierte Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern beschrieben. Er wurde diffamiert, aus dem Amt gedrängt, aus der SPD gejagt. Heute räumt selbst das Zeit-Magazin ein, der Mainstream sei in seine Richtung gerückt.
Im aktuellen Gespräch spricht Sarrazin erneut vom Bevölkerungsaustausch durch Migration und Geburtenarmut. Das sei Fakt, nicht Verschwörungstheorie. Vom rechten Flügel der AfD um Björn Höcke distanziert sich der ehemalige Sozialdemokrat , gleichzeitig hält er aber fest, dass die AfD jene Fragen stelle, die die etablierten Parteien systematisch aussparen.