Linksextreme Vergangenheit der möglichen Berliner Bürgermeisterin holt sie ein: Elif Eralp war Mitglied in einem vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Verein

Medforth AI

Kurz nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin kommt eine brisante Enthüllung ans Licht. Elif Eralp war bis 2025 Mitglied der Roten Hilfe. Der Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextremistisch ein. Die Organisation soll linksextreme Straftäter unterstützen. Ihr Austritt erfolgte erst kurz vor der Kandidatur.

Elif Eralp steht vor dem Sprung ins Rote Rathaus. Die Linke hat die Abgeordnetenhauswahl gewonnen. Sie will Regierende Bürgermeisterin werden und sondiert bereits mit SPD und Grünen. Doch ihre Vergangenheit wirft einen langen Schatten.
Jahrelang war Eralp Mitglied der Roten Hilfe. Das belegen die Handbücher des Berliner Abgeordnetenhauses aus den Jahren 2022 und 2023. In der Ausgabe vom Oktober 2025 fehlt der Eintrag plötzlich. Die Partei erklärt, sie sei während des Jurastudiums beigetreten und über Jahre nur passives Mitglied gewesen. 2025 sei sie wegen abweichender politischer Ansichten ausgetreten. Noch bevor sie zur Spitzenkandidatin gekürt wurde.

Der Zeitpunkt wirkt strategisch. Kurz vor dem großen Karriereschritt trennt man sich von einer Organisation, die der Verfassungsschutz als linksextremistisch beobachtet.

Was die Rote Hilfe wirklich ist: größte linksextremistische Organisation Berlins

Der Berliner Verfassungsschutz nennt die Rote Hilfe die mit Abstand größte linksextremistische Organisation der Stadt. Ihr Kernzweck ist die Unterstützung von linksextremen Straftätern. Juristisch und finanziell. Im Verfahren und in der Haft. Der Verein bietet nach Einschätzung der Behörden einen Legitimationsrahmen für Gewalt. Er mindert die abschreckende Wirkung von Strafen.

Die Partei stellt die Mitgliedschaft als bloße Solidarität mit sozial Schwachen dar. Doch die Rote Hilfe hilft nicht jedem Bedürftigen. Sie hilft gezielt Menschen, deren Taten politisch links motiviert sind. Und sie knüpft ihre Hilfe oft an die Bedingung, nicht mit Behörden zu kooperieren.

Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt?

Eine Politikerin, die jahrelang einer solchen Organisation angehörte, will nun die größte deutsche Stadt führen. Sie soll Polizei, Justiz und Sicherheitsbehörden beaufsichtigen. Gleichzeitig war sie Teil eines Vereins, der genau diese Institutionen als repressiv bekämpft.

Der Austritt 2025 ändert nichts an der langen Zugehörigkeit. Er ändert auch nichts daran, dass die Mitgliedschaft erst nach dem Wahlsieg öffentlich zum Thema wurde. Wer Berlin regieren will, muss sich an den Standards messen lassen, die für alle anderen gelten. Nähe zu linksextremen Strukturen ist kein Kavaliersdelikt.

FREIE WELT

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