
Auf den deutschen Straßen kam es am Sonntag zu einem Blutbad, nachdem sich zwei libanesische Großfamilien in Heiligenhaus eine Schlacht geliefert hatten, an der Berichten zufolge 100 Personen beteiligt waren. Die beiden Gruppen, die Macheten, Messer und andere Waffen einsetzten, führten zu einem massiven Polizeieinsatz, bei dem mindestens fünf Personen schwer verletzt wurden, darunter eine lebensbedrohlich. Die Polizei hat mehrere Festnahmen vorgenommen.
Deutsche Polizeikräfte rückten aus nah und fern an, unter anderem aus Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Bochum, und das gesamte Mattmann-Viertel war im Einsatz. Sondereinsatzkommandos wurden entsandt, um die Menge zu kontrollieren, und mindestens ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt.
Gegen 19.50 Uhr versammelte sich eine große Menschenmenge an der Harzstraße in Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen.
Die Straße, in der sich der Vorfall ereignete, war Berichten zufolge mit Blutflecken übersät, und auf Videos waren chaotische Szenen zu sehen, bei denen die Opfer auf Bahren abtransportiert wurden.
BREAKING: 🇩🇪🩸Bloodbath in Germany after mass brawl involving 100 Lebanese from two rival clan families in the city of Heiligenhaus.
— Remix News & Views (@RMXnews) June 30, 2025
Helicopters and special forces were deployed after two clans battled with machetes and knives, among other weapons, according to police.
Two… pic.twitter.com/EHytVsUi8M
Die beiden Gruppen sollen sich gegenseitig geschlagen, niedergestochen und mit Schlagwaffen angegriffen haben.
Einem Polizeibericht zufolge soll eine beabsichtigte Scheidung zwischen zwei der beteiligten Parteien der Auslöser für den Vorfall gewesen sein.
“Die Situation war in der Anfangsphase sehr chaotisch. Wir haben zahlreiche Kräfte hinzugezogen, um die Situation zu beruhigen und zum Stillstand zu bringen”, sagte eine Sprecherin der Polizei der Bild-Zeitung.
Die Polizei hat die örtlichen Krankenhäuser, in denen die Opfer behandelt werden, aus Angst vor weiterer Gewalt abgeriegelt, nachdem weitere Familienangehörige eingetroffen waren. Die Bereitschaftspolizei hat diese Familienmitglieder vom Tatort verwiesen, und Polizeischutzeinheiten bewachen die Patienten.
Die Gegend ist als Brennpunkt der Kriminalität bekannt. Erst vor wenigen Wochen kam es in der Harzstraße zu einem großen SEK-Einsatz, nachdem der 35-jährige Bielefelder Messerangreifer Mahmoud M. festgenommen wurde, der vor einer Bar fünf Menschen verletzt hatte.