Hamburg: Afghane nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-St. Georg verhaftet

Tatort: Hamburg-St. Georg, Hammerbrookstraße.Google Maps

Am Sonntagmittag kam es im Stadtteil St. Georg zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 41-jährigen Mannes. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befanden sich eine Frau und ihr Bekannter in der Hammerbrookstraße, als sie von einem Mann angegriffen wurden, der mutmaßlich versuchte, ihnen die Rucksäcke zu rauben. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern, in deren Verlauf der zuvor Angegriffene den 41-Jährigen unvermittelt mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zufügte. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in Richtung des Hauptbahnhofes.

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Im Zuge der Ermittlungen der Hamburger Strafverfolgungsbehörden geriet ein 36-jähriger Afghane in den Fokus der Kriminalbeamtinnen und -beamten, gegen den sich im weiteren Verlauf der dringende Tatverdacht erhärtete.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin einen Haftbefehl gegen den 36-Jährigen, der gestern von Einsatzkräften der Bundespolizei am Flughafen Berlin-Brandenburg bei seinem Versuch der Ausreise aus Deutschland vollstreckt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige dem Untersuchungsgefängnis überstellt.

Der Geschädigte wurde in der vorherigen Pressemitteilung als 41-jähriger Mann bezeichnet. Durch die Ermittlungen konnte nun die Identität zweifelsfrei bestimmt werden. Das Alter des Mannes wird mit dieser Meldung auf 34 Jahre korrigiert. Nach erfolgter Notoperation hat sich sein Gesundheitszustand inzwischen stabilisiert.

Die Ermittlungen dauern an.

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