Grafing: Polizeibekannte Afghanen bewerfen Fahrgast mit Schottersteinen, bespucken und attackieren Polizisten – und bleiben auf freiem Fuß

Am Montagabend (22. Dezember) wurden Bundespolizisten nach Steinwürfen im Bahnhof Grafing beleidigt, bespuckt und tätlich angegriffen.

* Ein 28- und ein 30-jähriger Afghane befanden sich gegen 19:50 Uhr im Bahnhof Grafing, Landkreis Ebersberg, in den Gleisen. Dabei soll der Ältere einen bislang Unbekannten mit Schottersteinen beworfen haben. Als der Angegriffene flüchtete, stieg der Jüngere zum 30-Jährigen ins Gleisbett um diesem wieder auf den Bahnsteig hoch zu helfen. Eine informierte Streife des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord konnte beide wenig später antreffen und Bundespolizisten zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Beide sollten zwecks Schutzgewahrsams zum Revier am Ostbahnhof verbracht werden. Dabei versuchte der 28-Jährige wiederholt nach Beamten zu treten, beleidigte und bespuckte diese zudem. Während der Ältere (Atemalkoholgehalt 2,3 Promille) in Schutzgewahrsam genommen wurde, verschlechterte sich der Zustand des deutlich alkoholisierten, ggf. auch durch Betäubungsmittel beeinträchtigten Jüngern derart, dass Rettungssanitäter ihn, unter Polizeibewachung, in ein Krankenhaus bringen mussten, wo dem 28-Jährigen (von der Staatsanwaltschaft München I angeordnet) Blut abgenommen wurde. Beide waren polizeibekannt, der 30-Jährige wegen diverser Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikte, und im Januar 2020 bzw. 2023 erstmals ins Bundesgebiet eingereist. Beide verbleiben auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß. Gegen beide ermittelt die Bundespolizei. U.a. wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

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