

Am Freitag, dem 22. August, musste sich eine Einwohnerin von Oissel aus ihrem Fitnessstudio abmelden, da das Tragen eines Kopftuchs verboten ist und sie dieses nicht ablegen wollte. Am selben Tag bedrohte ihr Bruder den Präsidenten des Clubs, der daraufhin Anzeige erstattete.
Der Vereinspräsident Thierry Mathieu betont, dass die junge Frau bei ihrer Anmeldung zwangsläufig die Hausordnung unterschreiben musste, in der festgelegt ist, dass „das Tragen von Mützen, Kopftüchern, Schleiern, Kappen oder anderen Erkennungszeichen verboten ist”.
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„Ich wurde gefragt, ob es mein Mann ist, der mir das Tragen des Schleiers vorschreibt”. Thierry Mathieu räumt ein, dass dies eine indiskrete Frage war. „Das war ein Fehler von mir. Ich hätte das nicht tun sollen. Ich wollte eine Diskussion anstoßen.” Er reichte jedoch bei der Polizeidienststelle von Saint-Étienne-du-Rouvray eine Anzeige wegen „Beleidigung, Beschimpfung oder Bedrohung” gegen den Bruder der jungen Frau ein, der eine halbe Stunde nach dem Ausschluss seiner Schwester in der städtischen Sporthalle eintraf. „Er hat dort drinnen einen Riesenärger gemacht. Er hat uns Rassismus vorgeworfen und gesagt, er würde dort drinnen alles anzünden, damit wir nicht mehr trainieren können.“
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Das Verbot, ein Kopftuch zu tragen, ist im Rahmen dieses Sportvereins, der dem Gesetz von 1901 unterliegt und dem Sportverband für Kraftsport angehört, legal. Laut dem Comité de réflexion et d’action laïque de Seine-Maritime (Komitee für säkulare Reflexion und Aktion der Seine-Maritime) liegt jede interne Regelung im Ermessen des Sportvereins.
So ein Schwachsinn. Wozu der Stress und wem schadet die Frau mit ihrem Kopftuch ?